Kategorien
Ratgeber

Darmsanierung – Die Darmflora wiederherstellen!

INHALTSVERZEICHNIS
    Add a header to begin generating the table of contents

    Zuletzt aktualisiert: 14. November 2022

    Geschätzte Lesezeit: 15 Minuten

    Darmsanierung - Die 3-Schritte-Anleitung

    - Darmflora wiederherstellen -

    Viele nutzen heutzutage, Darmsanierungen als einen Weg, um ihre Darmflora von Grund auf wieder aufzubauen. Es hat seine gewissen Vorteile – wenn man es richtig macht.

    Aber, wie funktioniert so eine Darmsanierung? Ist eine Darmsanierung überhaupt so gut für die Darmflora? Und was gibt es für Folgen? 

    Diese Fragen und viele weitere, werden in diesem umfassenden Ratgeber, zum Thema Darmsanierung beantwortet und erläutert.

    INHALTSVERZEICHNIS
      Add a header to begin generating the table of contents

      Was ist eine Darmsanierung?

      Eine Darmsanierung ist heutzutage eine gängige Methode, um die Darmflora von Grund auf, mit neuen gesunden Darmbakterien und Mikroorganismen aufzubauen.

      Dies hat den Zweck, dass die Darmflora, nach einer Darmsanierung, wieder eine ausgeglichene Balance der Zusammensetzung und der Vielfalt der Darmbakterien hat.

      Wenn man das Wort Darmsanierung hört, denken die meisten an eine oft mühsame Reinigung bzw. Spülung des Darms – dies wird auch bei manchen Ratgebern und Magazinen, so dargestellt.

      Eine Darmreinigung, muss jedoch nicht unbedingt so kompliziert und unangenehm sein, wie die meisten denken. Dazu aber mehr in einem späteren Abschnitt.

      Heutzutage ist die Darmsanierung eine konventionelle Praktik, um eine gestörte Darmflora wieder zu heilen. Es gibt viele verschiedene Methoden und Wege eine Darmsanierung durchzuführen – mehr dazu im Abschnitt Darmsanierung Anleitung.

      Schon gewusst? Das Wort Sanierung stammt vom lateinischen Wort “sanare”, was übersetzt, soviel bedeutet wie “heilen” bzw. “gesund machen”.

      Was ist eine Darmreinigung?

      Eine Darmreinigung ist häufig ein Teil der Darmsanierung und sozusagen der erste Schritt, einer umfassenden Darmsanierung. Wie der Name schon sagt, wird hierbei der Darm vollständig entleert und gesäubert bzw. gereinigt.

      Eine Darmreinigung ist für eine Darmsanierung jedoch kein MUSS.

      Es ist in der Regel, nur eine Art Vorreinigung für den Darm, bevor man anfängt, die Darmflora mit probiotischen und präbiotischen Produkten oder Lebensmitteln aufzubauen und zu stärken. 

      Das hat den Vorteil, dass vor der eigentlichen Darmsanierung, die Darmflora von übergeblieben Resten und Bakterien sauber gespült wird – es ist also effektiver.

      Dazu muss man jedoch erwähnen, dass nicht nur schlechte Bakterien ausgespült werden, sondern auch die guten.

      Deshalb ist es sehr wichtig, dass man nach einer Darmreinigung, exakt darauf achtet wie man sich ernährt. Denn die Ernährung nach einer Darmreinigung, beeinflusst die Zusammensetzung deiner Darmflora, danach enorm.

      Darmreinigungen, werden häufig auch vor Darmspiegelungen durchgeführt.

      Du möchtest mehr über die Darmflora erfahren? Dann klicke hier: Was ist die Darmflora? So baust du deine Darmflora auf

      Warum sollte man eine Darmsanierung tätigen?

      Wie schon im vorigen Abschnitt erläutert, ist eine Darmsanierung eine perfekte Möglichkeit, die Darmflora von Grund auf, mit neuen guten Darmbakterien aufzubauen.

      Es ist vor allem für die Leute hilfreich, die ohne hin schon eine gestörte Darmflora haben und bei denen die schlechten Bakterien, in die Überzahl geraten sind. Da bietet sich eine umfassende Darmsanierung optimal an.

      Doch selbst wenn du keine akuten Symptome und eine allgemein gesunde Darmflora hast, ist eine Darmsanierung auch für dich eine gute Möglichkeit, ein noch besseres Wohlbefinden zu ergattern. 

      Denn Fakt ist, nach einer Darmsanierung fühlt sich jeder, ein Schritt gesünder!

      Wie hilft eine Darmsanierung der Darmflora?

      Eine Darmsanierung ist deshalb so beliebt und effektiv, weil die Darmflora von Null an, mit guten Darmbakterien wieder aufgebaut werden kann.

      Dazu habe ich ein Beispiel:

      Stell dir vor, du hast einen Garten, um den du dich eine ganz lange Zeit nicht gekümmert hast.

      Was ist in der Zwischenzeit passiert? Nervige Äste, Büsche und Pflanzen sind an Stellen gewachsen, an denen du sie gar nicht haben wolltest und der ganze Garten gleicht einem Desaster.

      Es ist zeitintensiv, an jeder Stelle des Gartens, die Pflanzen und Äste, nacheinander einzeln abzusägen und jede Ecke nacheinander neu zu dekorieren. 

      Und selbst, wenn du alles nacheinander neu dekoriert hast, könnte dir das Resultat am Ende immer noch nicht gefallen, da du keinen Überblick hattest.

      Am besten ist es also, all das nervige Unkraut, auf einmal zu entfernen und den Garten von Grund auf so zu bepflanzen und wachsen zu lassen wie es dir gefällt.

      Ungefähr so, sieht es nämlich mit der Darmflora und der Darmsanierung aus

      Man nimmt eine Darmsanierung vor, um den ganzen Darm von alten Resten und Bakterien zu befreien, um die Darmflora danach, gezielt mit frischen guten Darmbakterien aufzubauen und zu “bepflanzen”.

      Ich hoffe dieses Beispiel, war nicht zu umständlich erklärt.

      Wann sollte man eine Darmsanierung machen?

      Wie vorhin schon ein paar mal erwähnt, ist eine Darmsanierung häufig dann nötig, wenn es sich um eine gestörte Darmflora bzw. um eine Dysbiose handelt. 

      Eine Dysbiose und eine gestörte Darmflora liegen dann vor, wenn die Zusammensetzung und die Vielfalt der Darmflora aus dem Gleichgewicht geraten ist – hier erfährst du mehr über die Dysbiose.

      Folgende Punkte sind Hinweise darauf, dass man über eine Darmsanierung nachdenken sollte:

      • häufige Müdigkeit oder Schlappheit
      • häufige Verdauungsprobleme wie Verstopfung oder Durchfall
      • nach einer Antibiotika Therapie
      • Nahrungsmittelunverträglichkeiten bzw. Allergien
      • häufige Infektionen

      Dabei ist zu erwähnen, dass nicht alle dieser Punkte auf eine Krankheit bzw. Störung der Darmflora hinweisen müssen. 

      Häufige Müdigkeit kann z.B. eine Folge von psychischen Belastungen sein und Verdauungsprobleme können, ab und zu auch durch eine falsche Ernährung vorkommen und sind auch normal – die Häufigkeit und Dauer macht es also aus.

      Doch selbst, wenn du unter keinen von den genannten Punkten leidest und keine anderweitigen Beschwerden hast, wird sich eine Darmreinigung bzw. Darmsanierung, für dich dennoch lohnen. 

      Denn der Effekt bleibt, du wirst dich danach viel gesünder und wohler fühlen als vorher!

      Kann man eine Darmsanierung selbst durchführen?

      Am besten ist es, eine Darmsanierung – vor allem die erste die man tätigt – in Begleitung eines Experten, wie einem Arzt/Ärztin oder einem Heilpraktiker/in durchzuführen. 

      So kann man vor und auch während einer Darmsanierung, immer wieder um Rat fragen und sich informieren lassen. 

      Vor einer Darmsanierung sollten wichtige Fragen geklärt werden, wie z.B.:

      • auf was sollte man besonders achten
      • die jetzige Situation der Gesundheit
      • mögliche Folgen
      • die richtige Durchführung

      Darmsanierungen werden aber heutzutage von tausenden Menschen alleine durchgeführt, was zeigt, dass man es auch ohne Hilfe hinbekommen kann.

      Mein Tipp ist es dennoch, nicht ganz ohne Beobachtung eine Darmsanierung durchzuführen.

      Was kann schief gehen?

      Man kann gewisse Dinge falsch machen, die dann deiner Gesundheit im Endeffekt eher schaden, als das es ihr hilft.

      Ein Fehler ist es zum Beispiel, während oder auch kurz nach einer Darmsanierung, sich nichts dabei zu denken und einfach Pizza, Chips und weitere fettige, sowie zuckerhaltige Lebensmittel in sich rein zu schaufeln.

      Es kann dazu führen, dass das Ziel – die Darmflora mit guten Darmbakterien aufzubauen – komplett verfehlt wird und die Darmflora – durch die oben beschriebenen Lebensmitteln – von schlechten Erregern besiedelt wird. Dadurch können die Pathogene – also die krankmachenden Bakterien – im Mikrobiom die Oberhand gewinnen. 

      Und, dass das nicht gut ist, kannst du dir bestimmt schon denken…

      Wie soll man sich während einer Darmsanierung ernähren?

      Was man definitiv NICHT zu sich nehmen sollte – wie im letzten Abschnitt, schon angesprochen – sind Lebensmittel die die Verdauung erschweren und den Darm belasten – dazu zählen fettige Lebensmittel und Zucker.

      Das Ziel einer Darmsanierung ist es doch, die Darmflora von schlechten Erregern. Zucker jedoch, lockt genau die schlechten Bakterien an – es macht also einfach kein Sinn. Für die krankmachenden Erregern, ist es dann sowie, “Tag der offenen Tür, in deiner Darmflora”.

      Das sind Lebensmittel, die man während einer Darmsanierung ohne Bedenken essen kann:

      • Haferflocken
      • Obst
      • Kartoffeln
      • Reis
      • Gemüse
      • fettarme Milchprodukte (Kefir, Naturjoghurt, Buttermilch etc.)
      • Suppe

      Lebensmittel die man während einer Darmsanierung nicht essen sollte:

      • Chips
      • Süßigkeiten
      • Pizza und weitere fettige Dinge
      • Rotes Fleisch
      • Alkohol
      • Kaffee
      • Nudeln

      Außerdem ist es wichtig während der Darmsanierungs-Kur viel Wasser zu trinken – mindestens 2 Liter täglich.

      Wie lange dauert eine Darmsanierung?

      Es gibt an sich keine feste Dauer, wie lange man eine Darmsanierung durchführen sollte.

      Es hängt, je nachdem von deiner jetzigen Situation ab und wie lange du benötigst, bis du durch die Darmsanierung eine positive Veränderung spürst. 

      Eine Darmsanierung, kann Tage, Wochen oder auch mehrere Monate durchgeführt werden – je nachdem wie lange du brauchst.

      Für den einen, könnte 1 Woche ausreichen, für den anderen ist aber 1 Monat besser – es ist individuell. 

      Im Durchschnitt, ist eine Dauer von 1 Monat optimal. Erste positive Veränderungen, können sich aber auch schon nach 1 bis 2 Wochen zeigen.

      Auch hier ist es wichtig, die Dauer der Darmsanierung sollte am besten mit einem Arzt/Ärztin oder mit einem Heilpraktiker abgesprochen werden. 

      Eine Darmsanierung die sich über mehrere Wochen oder Monate hinauszögert, könnte nämlich zu Komplikationen führen – wie im Abschnitt, “kann man eine Darmsanierung selbst durchführen?” erläutert.

      Wie oft im Jahr, soll ich eine Darmsanierung tätigen?

      Genau wie bei der Dauer einer Darmsanierung, ist die Frage wie oft man eine Darmsanierung machen soll, individuell.

      Für manche reicht eine Darmsanierung im Leben aus, um die Darmflora auf einen top Niveau zu bringen, sodass eine weitere Darmsanierung, gar nicht mehr nötig ist.

      Für Leute die oft “ungesund” Leben und bei denen eine gestörte Darmflora schnell vorkommen kann, können mehrere Darmsanierungen im Leben bzw. im Jahr durchführen.

      Es ist jedoch für jeden kein Problem – und sogar von Vorteil – 2 mal jährlich, eine Darmsanierung zu vollziehen. Dies lässt der Darmflora so ziemlich keine Möglichkeit, dass ihr Gleichgewicht der Darmbakterien, in ein Ungleichgewicht führt.

      Darmsanierung - Die 3-Schritte-Anleitung

      Kommen wir nun zu dem Teil, wegen dem du wahrscheinlich, überhaupt erst auf diesen Ratgeber gestoßen bist… Nämlich zur 3-Schritte-Anleitung der Darmsanierung.

      Schritt 0: Darmreinigung

      Wahrscheinlich fragst du dich jetzt, wieso ich die Darmreinigung als Schritt 0 bezeichne, oder? 

      Nun, wie schon am Anfang dieses Ratgebers erwähnt, ist die Darmreinigung für eine Darmsanierung, nicht zwingend erforderlich

      Obwohl die Darmreinigung, in einer umfassenden Darmsanierung mit inbegriffen ist, kann man selbst entscheiden, ob man diese durchführen will, da eine Darmreinigung für den einen oder anderen zu unangenehm sein kann.

      Eine Darmreinigung ist aber ratsam für dich, wenn du unter einer gestörten Darmflora leidest, um deinen Darm vom Großteil der schlechten Bakterien zu befreien, bevor du anfängst, sie mit guten Darmbakterien aufzubauen.

      Folgende Methoden bieten sich für eine Darmreinigung an:

      Für mein empfinden, ist der Flohsamen und Zeolith Shake die beste Wahl aus den 3 vorgestellten Reinigungsarten (wobei die ersten 2 eher abführend sind, als reinigend).

      Die Colon-Hydro-Therapie ist – für die meisten – die unangenehmste Variante. In dieser Methode werden mehrere Liter Flüssigkeit in den Darm gespült, um so die Darmtätigkeit anzuregen.

      Die Glaubersalz und Bittersalz Methode ist an sich etwas angenehmer als die vorige, aber dennoch, nicht für jeden mit einer sensiblen Verdauung geeignet.

      Die angenehmste und unkomplizierteste Methode von den dreien, ist die Flohsamenschalen + Zeolith Shake Methode.

      Im folgenden Video, erklärt dir die Andrea Sokol vom Youtube Kanal “Ohlala & Solala”, wie du die Darmreinigung mit der Flohsamen + Zeolith Shake Methode, richtig durchführst.

      Video Zusammenfassung

      Zeolith: Ein Pulver bzw. ein Stoff der bindet und im Verdauungsprozess, Giftstoffe aus dem Darm aufsaugt.

      Flohsamenschalen: Regen die Darm Funktion an und quellen auf, sodass das Zeolith, an so gut wie jeder Stelle des Darms hinkommt, um jede Ecke des Darms von den Giftstoffen zu befreien.

      So werden alle vom Zeolith aufgesaugten Giftstoffe, mit den aufgequollenen Flohsamenschalen, vom Darm raus befördert werden.

      Kurze Anmerkung: Wie schon mehrmals in diesem Ratgeber erwähnt, ist es wichtig vor einer Darmsanierung und vor allem vor einer Darmreinigung sich mit seinem Arzt/Ärztin, darüber abzusprechen.

      Schritt 1: Aufbau der Darmflora

      Wenn die Darmreinigung erfolgreich absolviert wurde – oder auch nicht – ist es nun an der Zeit, die Darmflora mit wichtigen Darmbakterien und Nährstoffen zu versorgen. Mit den sogenannten, Probiotika und Präbiotika.

      Genau deshalb ist eine umfassende Darmsanierung so effektiv. 

      Nach der Darmreinigung mit dem Flohsamenschalen-Zeolith-Shake, ist der Darm frei von alten übergebliebenen Resten und hat jetzt, für die gesunden Darmbakterien genug Platz, sodass sie sich im Darm ausbreiten und vermehren können.

      Es gibt zahlreiche Lebensmittel die die Darmflora aufbauen. Obst, Gemüse, Hülsenfrüchte und Vollkornprodukte, kommen unserer Darmflora gut und sorgen dafür, dass sich unsere Darmbakterien stärken und vermehren können. 

      Aber auch Milchprodukte wie Kefir, Naturjoghurt oder Käse, liefern uns viele wertvolle Milchsäurebakterien – die logischerweise auch gut für unsere Darmflora sind.

      Als Alternative zu Lebensmitteln, kann man auch Nahrungsergänzungsmittel, in Form von Pillen ergattern. Hier findest du viele Probiotika Produkte.

      Schritt 2: Nach der Darmsanierung, ist die Darmsanierung nicht vorbei

      Nach einer Darmreinigung und Darmsanierung, fühlt sich jeder besser, das steht fest.

      Aber viele machen den Fehler, dass sie nach einer Darmsanierung, zu alten Gewohnheiten verfallen – ich spreche aus Erfahrung.

      Dies kann man in vielen Aspekten des Lebens sehen… 

      Sei es in der Schule, wenn man gute Noten bekommt, man fühlt sich sicherer und neigt dazu, das lernen zu vernachlässigen.

      Wenn ein Kind von den Eltern zu viel Lob bekommt, dann vergisst das Kind, dass die Eltern auch streng sein können.

      Und so auch mit der Gesundheit. Wenn es der Gesundheit gut geht, dann vergisst man, wie schlecht es einem ging und man vernachlässigt die gesunde Ernährung…

      “Wenn man in guten Zeiten ist, dann vergisst man, dass die schlechten Zeiten einen einholen können…” – Zitat von Dennis Goethe, Gründer von FitnessDaddy.

      Eine “Darmsanierung”, ist also jeden Tag nötig. 

      Damit mein ich natürlich nicht, dass man eine Darmreinigung, immer wiederholen muss. Damit meine ich, jeden Tag auf die Gesundheit der Darmflora zu achten und diese zu pflegen. 

      Deshalb mein Apell an dich. Behalte auch nach einer Darmsanierung, eine gesunde Lebensweise, um nicht zuzulassen, dass deine Darmgesundheit, wieder schlechter wird.

      Produkte für die Darmsanierung

      Im folgenden verlinke ich dir Produkte die du für eine Darmsanierung benötigst oder die als Ergänzung hilfreich sind.

      Flohsamenschalen: 

      Zeolith:

      Shaker:

      FAQ

      Die Darmsanierung ist eine Methode, mit der man die Darmflora von Grund auf wieder aufbauen kann.

      Durch die Reinigung des Darms, hat man den Vorteil, dass die Darmflora leer ist und viel Platz hat für neue gute Darmbakterien, sodass sie sich vermehren und ausbreiten können.

      • Haferflocken
      • Obst
      • Kartoffeln
      • Reis
      • Gemüse
      • fettarme Milchprodukte (Kefir, Naturjoghurt, Buttermilch etc.)
      • Suppe

      Eine Darmsanierung, kann man auch selbst durchführen. Es ist dennoch am besten, dass man es mit seinem Arzt/Ärztin oder mit einem Heilpraktiker abspricht.

      Die Dauer einer Darmsanierung kann unterschiedlich lang sein. Es kann Tage, Wochen oder auch Monate vorgenommen werden. Ein guter Zeitraum, sind 1 Monat.

      Beitrag teilen!

      Kategorien
      Ratgeber

      Was ist die Darmflora? So baust du deine Darmflora auf!

      INHALTSVERZEICHNIS
        Add a header to begin generating the table of contents
        darmflora

        Zuletzt aktualisiert: 11. Oktober 2022

        Geschätzte Lesezeit: 15 Minuten

        Was ist die Darmflora? So baust du deine Darmflora auf

        - Die Darmflora im Detail -

        Jeder weiß was der Darm ist. Doch es wissen die wenigsten, was die Darmflora ist und was für wichtige Funktionen sie für unseren Körper hat.

        Den größten Teil unseres Immunsystems macht die Darmflora aus, deshalb ist ihre Gesundheit auf keinen Fall zu unterschätzen. Wenn die Darmflora gestört ist, leidet der gesamte Körper und auch die Psyche darunter. Man wird anfälliger für alle möglichen Krankheiten und unangenehme Symptome sind oft die Folgen.

        In diesem Beitrag erfährst du alles wichtige zu deiner Darmflora. Fragen wie – Was ist die Darmflora? Was ist eine gestörte Darmflora? Was passiert wenn die Darmflora gestört ist? Wie baut man die Darmflora auf? – werden hier beantwortet.

        INHALTSVERZEICHNIS
          Add a header to begin generating the table of contents

          Was ist die Darmflora?

          Unsere Darmflora ist eine Welt, in der Billionen von Bakterien und Mikroorganismen leben und zusammen die Abwehrkräfte unseres Körpers bilden.

          Der Begriff Darmflora – oft auch als Mikrobiom oder Intestinalflora bezeichnet – umfasst sowohl die guten, als auch die schlechten Bakterien, Viren und Pilze, die unseren Darm bewohnen. Die Masse all dieser Mikroorganismen zusammen, umfasst ein Gewicht von 1,5 Kg.

          Jede Darmflora eines anderen Menschen, hat eine ganz individuelle Zusammensetzung – wie bei einem Fingerabdruck.

          Die Darmflora befindet sich zum größten Teil im Dickdarm, wo sozusagen die restlichen Nährstoffe – die vom Dünndarm nicht verdaut werden können – von den Darmbakterien im Dickdarm zersetzt werden, sodass sie für uns leichter zu verdauen sind.

          Für unsere eigene allgemeine Gesundheit, hat die Darmflora eine immense Wichtigkeit. Ist sie gestört, kann es fatale Folgen haben!

          Unangenehme Symptome wie Durchfall oder Verstopfung, sowie Krankheiten wie Darmentzündungen, Allergien oder Autoimmunerkrankungen, sind mögliche Folgen einer gestörten Darmflora (Mehr dazu im Abschnitt gestörte Darmflora).

          Man ist dann auch viel anfälliger für Erkältungen oder Grippen, weil eben das Immunsystem nicht stark genug ist, um schlechte Erreger abzuwehren.

          Eine gesunde Darmflora enthält viele gute Darmbakterien und wenig schlechte. Sind aber die schlechten Bakterien in der Überzahl, spricht man von einer gestörten Darmflora.

          Schon gewusst? Die Darmflora macht rund 80% unseres Immunsystems aus.

          Immunsystem und Darmflora Unterschied

          Die Darmflora kann man sozusagen als großen Teil, des ganzen Immunsystems sehen. Rund 80% unseres Immunsystems macht die Darmflora aus. Neben der Darmflora gibt es noch weitere Teile des Immunsystems wie:

          • Schleimhäute: An den Schleimhäuten bleiben viele Bakterien hängen. Zum Beispiel, an der Darmschleimhaut oder den Atemwegen.
          • Reflexe wie Husten und Niesen: Durch das Husten und Niesen, werden Fremdkörper wie Staub oder Bakterien aus den Atemwegen herausbefördert.
          • Magensäure: Im Magen werden schon viele Bakterien abgetötet bevor sie überhaupt, in unser Verdauungstrakt gelangen.

          Deshalb assoziiere ich gerne das Immunsystem mit der Darmflora, da die Darmflora so ziemlich das meiste ausmacht.

          Zusammenhang des Immunsystems und der Darmflora

          Die Helden unserer Darmflora!

          Wie schon erwähnt, wird unsere Darmflora von vielen verschiedenen Darmbakterien bewohnt, die man auch die “Helden” unserer Darmflora nennen kann. 

          Sie sind dafür zuständig, Krankheitserreger wie schlechte Bakterien, Viren und Pilze zu bekämpfen und von unserem Körper abzuwehren. Sie schützen uns so, vor vielen möglichen Krankheiten. 

          Manche von diesen Darmbakterien produzieren auch wichtige Vitamine – wie zum Beispiel Vitamin K – für unseren Körper.

          Es existieren über 1.000 verschiedene Arten von Darmbakterien. Ein normaler Mensch beherbergt aber für gewöhnlich nur rund 150 verschiedene Bakterienarten in seinem Mikrobiom.

          Unsere Ernährung spielt dabei eine wichtige Rolle, welche und wie viele verschiedene Bakterien in unserer Darmflora vorkommen. 

          Ernährt man sich zum Beispiel von vielen Milchprodukten wie Joghurt oder Kefir, dann ist die Darmflora reich an Milchsäurebakterien (Laktobazillen und Bifidobakterien) – die nebenbei erwähnt unsere Darmflora aufbauen. Aber dazu gleich mehr. 

          Deshalb solltest du dich gesund und vor allem abwechslungsreich ernähren. Das bedeutet, dass du in deine Ernährung viele verschiedene probiotische und präbiotische Lebensmittel integrieren solltest. 

          Das führt dazu, dass viele unterschiedliche Darmbakterien und Bakterienkulturen, sich in deinem Darm vermehren und ausbreiten.

          Was Probiotika und Präbiotika im Detail sind, wird dir im Abschnitt Darmflora aufbauen, erklärt.

          Die Funktionen der Darmbakterien

          Unsere Darmbakterien haben eine Menge wichtige Funktionen für unseren Darm. Unter anderem:

          • verbessern sie unsere Verdauung,
          • wehren sie Pathogene, bzw. schlechte Erreger wie Bakterien oder Viren von unserem Körper ab,
          • und helfen uns dabei wichtige Nährstoffe wie Mineralien oder Vitamine besser aufzunehmen.

          Die guten Darmbakterien unterdrücken das Wachstum und die Aktivität von schlechten Erregern. Hier ein Zitat aus einem Artikel von der Uni Regensburg über das Mikrobiom:

          Die intestinale Mikrobiota übt eine essentielle Schutzfunktion aus. Sie unter-drückt das Wachstum und die Aktivität von Pathogenen durch (i) den Wettbewerb um essentielle Nährstoffe und Adhäsionsstel-len, (ii) die Ansäuerung des intestinalen Mi-lieus sowie (iii) die direkte antimikrobielle Aktivität (Kolonisationsresistenz, pathogen exclusion) von Substanzen, mit denen sich Bakterien gegenseitig kontrollieren (z. B. Bakteriozine).

          André Gessner - Uni Regensburg

          Besitzen wir also viele gesunde Darmbakterien in unserem Mikrobiom, bilden sie an unserer Darmwand eine Art Schutzbarriere die auch Darmbarriere genannt wird. 

          Diese Darmbarriere, kann man mit einem Türsteher vergleichen, der den schlechten Erregern, den Zugang in den Club – also zu unserem Körper – verweigert.

          Schlechte Erreger, wenn die Darmbarriere nicht vorhanden ist

          Spaß bei Seite… Wir müssen also dafür sorgen, dass sich unsere guten Darmbakterien vermehren, sodass die schlechten Bakterien keine Chance haben sich auszubreiten.

          Ist das nicht der Fall, fehlt uns eben dann diese wichtige Darmbarriere. Schlechte Erreger und giftige Stoffe, können dann ganz einfach durch die Darmschleimhaut, in unsere Blutbahn gelangen und… naja, dass das nicht gut ist, kannst du dir wohl schon denken…

          Doch wie funktioniert das? Wie schaffen wir es die “guten” Darmbakterien zu vermehren und die “schlechten” zu vermindern? Das erfährst du im Abschnitt Darmflora aufbauen

          Im nächsten Abschnitt, erkläre ich erstmal genauer, was eine gestörte Darmflora ist und welche Verbindung eine Dysbiose mit den Darmbakterien hat.

          Die guten und die schlechten Darmbakterien

          Die guten Darmbakterien helfen uns dabei, unsere Darmflora aufzubauen und somit unser Immunsystem zu stärken. So weit so gut.

          Das heißt aber nicht, dass schlechte Bakterien – wie zum Beispiel die Fäulnisbakterien – komplett ausfallen dürfen. 

          Genau so, wie gesunde Bakterien eine gesunde Darmflora ausmachen, gehören auch schlechte Bakterien dazu. Es dürfen nur nicht zu viele vorkommen. Die Balance muss also stimmen!

          Typen von Darmbakterien

          Die bekanntesten und am häufigsten vorkommenden Darmbakterien, sind die Laktobazillen und Bifidobakterien, die beide zu den sogenannten Milchsäurebakterien gehören

          Sie kommen in vielen verschiedenen probiotischen Lebensmitteln vor – am häufigsten in fermentierten Lebensmitteln wie Kefir, Joghurt oder Sauerkraut. 

          Was sind fermentierte Lebensmittel?

          Fermentierte Lebensmittel, werden durch einen Prozess – Fermentierung oder auch Fermentation genannt – hergestellt. In diesem Prozess werden Stoffe, von Bakterien und Enzymen chemisch umgewandelt. 

          Bei Milch wird die Fermentierung oft angewendet, wodurch die Milch angesäuert und verdickt wird. Dieser Prozess wird unteranderem bei der Herstellung von Käse, Kefir und Joghurt angewendet. 

          Fermentierte Lebensmittel – also Kefir, Joghurt etc. – enthalten die sogenannten Milchsäurebakterien. Sie gehören also zu den Lebensmitteln, von denen unsere Darmflora profitiert.

          Mehr zur Fermentierung, kannst du in diesem Wikipedia Eintrag erfahren.

          Schon gewusst? Es befinden sich bis zu zehn mal mehr Bakterien in deiner Darmflora, als du Körperzellen hast!

          Was ist eine gestörte Darmflora?

          Unsere Darmflora wird wie gesagt, von vielen vielen Bakterien bewohnt. 

          Wir liefern ihnen wichtige Nährstoffe, sodass sie sich ernähren und vermehren können und sie unterstützen uns wiederum bei vielen anderen Dingen, wie z.B. bei unserer Verdauung, bei der Produktion von wichtigen Vitaminen und bei der Abwehr von giftigen Stoffen und schlechten Erregern.

          Wenn die Zusammensetzung und die Anzahl der Darmbakterien aus dem Gleichgewicht gerät oder wenn die schlechten Darmbakterien an die Überzahl kommen, folgen schlimmere Zustände für unseren Körper und man spricht von einer gestörten Darmflora.

          Die Auswirkungen einer gestörten Darmflora, können sehr schlimm sein. Viele unangenehme Symptome wie Durchfall und Verstopfung oder akute Erkrankungen  wie Darmentzündungen oder Autoimmunerkrankungen, können die Folgen sein.

          Im Abschnitt Symptome einer gestörten Darmflora erfährst du mehr darüber, welche Auswirkungen eine Dysbiose hat.

           

          Die Ursachen einer gestörten Darmflora

          Die Ursache einer gestörten Darmflora ist nicht immer so leicht herauszufinden. Es gibt viele verschiedene Gründe, die zu einer gestörten Darmflora führen können. 

          In den meisten Fällen ist es jedoch, dem Lifestyle den man führt zu zuschulden. Einfache Gründe wie keine körperliche Aktivität oder eine ungesunde Ernährung, sind in den meisten Fällen die typischen Auslöser.

          Dann gibt es noch die undefinierten Gründe, die man meistens selbst nicht so leicht herausfindet. Wenn es nicht an den typischen Gründen – wie vorhin erwähnt – liegt, ist es das beste, die Ursache mit einem Arzt abzuklären und ihn auch um Rat zu bitten.

          Dabei ist zu erwähnen, dass es in der Wissenschaft noch nicht ganz klar ist, ob eine Dysbiose eine Ursache oder eher die Folge von bestimmten Krankheiten ist.

          Das sind mögliche Ursachen einer gestörten Darmflora:

          • Falsche Ernährung
          • einseitige Ernährung
          • Bewegungsmangel
          • häufiger Stress
          • Medikamente wie Antibiotika
          • Essen nicht vorgekaut
          • Magen-Darm Erkrankungen
          Gestörte Darmflora Ursachen

          Es ist jedoch nicht so, dass wenn einer dieser genannten Punkte bei dir zutrifft, es definitiv zu einer gestörten Darmflora führt. Die Dauer und die Häufigkeit spielen dabei eine Rolle.

          Wenn du also, ab und zu einen Burger isst oder es mal vorkommt, dass du beim Essen nicht richtig kaust, ist das kein Grund zur Sorge. Nur wenn mehrere dieser Punkte zutreffen oder manche sehr oft vorkommen, sollte man sich Gedanken machen.

          Die Symptome einer gestörten Darmflora

          Ist die Darmflora gestört, können verschiedene Symptome wie Kopfschmerzen, Verstopfung, Fieber, Übelkeit oder Durchfall und diverse Krankheiten wie Darmentzündungen, Erkältungen und auch Autoimmunerkrankungen die Folgen sein. Auch die Psyche, kann unter anderem, durch eine gestörte Darmflora leiden. 

          Diese Symptome können bei einer gestörten Darmflora auftreten:

          • Kopfschmerzen
          • Wechsel zwischen Durchfall und Verstopfung
          • Blähungen
          • Fieber
          • Übelkeit
          • Unwohlsein
          • Stuhlveränderung
          • Völlegefühl nach dem Essen
          • ständige Müdigkeit
          • Asthma

          Diese Krankheiten können bei einer gestörten Darmflora auftreten:

          • häufige Erkältung
          • Grippe
          • Darmentzündung
          • Bronchitis
          • Nasennebenhöhlenentzündung
          • Allergien
          • Polypen
          • Darmkrebs
          Aufzählung von Symptomen einer gestörten Darmflora

          Mehr über die Ursachen und Auswirkungen einer gestörten Darmflora bzw. einer Dysbiose, kannst du in diesem Ratgeber erfahren: Was ist eine Dysbiose?

          Darmflora und Übergewicht

          Studien haben gezeigt, dass übergewichtige Menschen eine andere Zusammensetzung der Darmflora haben, als die nicht übergewichtigen.

          Bestimmte Bakteriengruppen vermehren sich bei einer fettigen und zuckerhaltigen Ernährung, die die Kalorienaufnahme erhöhen können. 

          Es gibt zwei bestimmte Bakterienarten, deren Zusammensetzung sich am meisten bei einer Gewichtszunahme oder Abnahme verändert. Die Firmicutes und die Bacteroidetes.

          Die erste Gruppe – also die Firmicutes – vermehrt sich automatisch, wenn ein Mensch an Gewicht zunimmt. Die zweite Gruppe, verringert sich bei einer Gewichtszunahme.

          Es kann also beim Abnehmen helfen, wenn man die bestimmten Bakterienarten eindämmt, die eine Gewichtszunahme begünstigen.

          Darmkrebs

          Es ist noch nicht ganz erforscht, ob Darmkrebs eine Folge oder eine Ursache, von einer gestörten Darmflora ist.

          Forscher und Wissenschaftler vermuten jedoch seit einigen Jahren, dass es einen Zusammenhang zwischen dem Mikrobiom und der Entstehung von Darmkrebs gibt.

          Wissenschaftler aus New York fanden durch Stuhlproben heraus, dass die Vielfalt der Darmflora von Darmkrebspatienten viel geringer war, als die von gesunden Menschen.

          Außerdem konnte eine epidemiologische Studie belegen, dass sich das Darmkrebsrisiko durch eine ballaststoffreiche Ernährung, um 40 Prozent senken kann.

          Aus all den oben genannten Gründen ist es wichtig, dass wir unsere Darmflora mit wichtigen Lebensmitteln aufbauen und sie mit Nährstoffen versorgen. 

          Stichwort Darmflora aufbauen… Jetzt kommen wir zum interessanten Teil, nämlich, wie du deine Darmflora aufbauen kannst.

          Darmflora aufbauen - So stärkst du dein Mikrobiom

          Wie schon bereits in einem vorherigen Abschnitt angedeutet, müssen wir für eine gesunde Darmflora möglichst viele gute Darmbakterien in unserem Mikrobiom haben und die Anzahl der schlechten Darmbakterien dezimieren. 

          Dies kann man mit der Einnahme von Probiotika und Präbiotika, erreichen.

          Probiotika

          Als Probiotika bezeichnet man Lebensmittel und Medikamente, die uns durch die Einnahme, wertvolle Darmbakterien zur Verfügung stellen

          Zu den probiotischen Lebensmitteln, gehören so gut wie alle Arten von Obst und Gemüse, sowie fermentierte Milchprodukte wie Kefir, Joghurt oder Käse. 

          Gerade fermentierte Lebensmittel wie Kefir oder Sauerkraut, bieten uns viele Milchsäurebakterien, die zu den wertvollen Darmbakterien zählen.

          Präbiotika

          Präbiotika nennt man Lebensmittel, sowie Medikamente, die unseren Darmbakterien wichtige Nährstoffe liefern, wie zum Beispiel lösliche Ballaststoffe. Das führt dazu, dass die Bakterien stärker werden, sich vermehren und sich in unserem Mikrobiom wohlfühlen.

          Es ist also wichtig, dass man nicht nur Probiotika oder nur Präbiotika zu sich nimmt, sondern beides. Probiotika und Präbiotika gehören zusammen und keins von beidem, darf vernachlässigt werden.

          Probiotika sind wichtig, jedoch ist man erst richtig geschützt, wenn man zu den Probiotika auch Präbiotika einnimmt, da die Darmbakterien sich von den Präbiotika ernähren und so an stärke und Vielfalt gewinnen.

          Um eine gesunde Darmflora aufzubauen und zu pflegen, sollte man in seine Ernährung eine Mischung aus probiotischen und präbiotischen Lebensmitteln integrieren.

          Ballaststoffe

          Wenn ich auf eine Sache setzen müsste, dann sind es Ballaststoffe. Denn in der westlichen Welt haben wir genau das Problem, dass wir viel viel zu wenig Ballaststoffe zu uns nehmen.

          Dabei bietet uns dieser Nährstoff viele wichtige Vorteile und ist schon fast essenziell, für die Darmgesundheit. Zum einen wird die Verdauung verbessert, die Darmschleimhaut wird geschützt und Ballaststoffe sind für unsere Darmbakterien goldenes Futter.

          In den 60er Jahren haben Forscher in Afrika festgestellt, dass man dort am Tag um die 70 – 140 Gramm Ballaststoffe zu sich genommen hat. Verstopfung, Asthma, Darmkrebs und weitere Krankheiten waren dort völlig unbekannt! Das zeigt wie wichtig Ballaststoffe für unsere Gesundheit sind.

          Der tägliche Bedarf an Ballaststoffen liegt bei 30 Gramm.

          Weniger Fett, Zucker & Co

          Ich habe zwar schon erwähnt, dass eine zu fettige und zuckerhaltige Ernährung die Darmflora aus dem Gleichgewicht bringen kann. Ich möchte jedoch dies nochmal erwähnen, da man Fett und Zucker auch beim aktiven Aufbau der Darmflora reduzieren sollte.

          Welche Lebensmittel bauen die Darmflora auf?

          Die Frage ist nicht welche Lebensmittel, sondern eher welche Lebensmittel nicht… 

          Nahezu jede Art von Obst und Gemüse, tragen dazu bei deine Darmflora aufzubauen und dein Mikrobiom vielfältiger zu machen. Genau so gut sind fermentierte Lebensmittel wie Sauerkraut, Kefir oder Essiggurken – wie bereits in einem vorherigen Abschnitt schon erwähnt.

          20 Lebensmittel für eine gesunde Darmflora

          Wenn du erfahren möchtest, welche Lebensmittel deine Darmflora stärkendann lade dir jetzt die kostenlose PDF herunter, in der 20 Lebensmittel aufgelistet sind, die deine Darmflora aufbauen.

          Möchtest du mehr darüber erfahren, wie du deine Darmflora aufbauen kannst, dann schau dir dieses Video von Wolfgang Mock an:

          Wann soll ich meine Darmflora aufbauen?

          Wenn du dich gesund und vielfältig ernährst, musst du dir keine Sorgen über deine Darmflora machen. Solange du nicht oft krank bist oder öfter an Symptomen leidest, ist bei dir noch alles in Butter.

          Solltest du jedoch öfter krank sein oder dich plagen unangenehme Symptome in regelmäßigen Abständen, dann leidest du höchstwahrscheinlich an einer Dysbiose und du solltest unbedingt anfangen deine Darmflora aufzubauen.

          Auch nach einer Antibiotika Therapie ist es wichtig die Darmflora wieder aufzubauen, da durch die Einnahme von Antibiotika viele gute Bakterien aus unserer Darmflora verschwinden.

          Wie lange dauert der Aufbau der Darmflora?

          Es ist pauschal schwer zu sagen wie lange eine Person braucht, um die Darmflora wieder aufzubauen, da die Zusammensetzung und die Vielfalt jeder Darmflora anders ist. 

          Es dauert so lange, bis man eine positive Veränderung spürt und dies passiert nicht nach einem Tag. Ab 3 Tagen bis 1 Woche, sollte man Veränderungen wahrnehmen, die die Gesundheit verbessern.

          Ich würde sogar behaupten, dass der Aufbau der Darmflora NIE zu ende geht. Denn mit jedem Tag, an dem wir unsere Darmflora vernachlässigen, nimmt die Bakterienvielfalt ab und so auch die Gesundheit.

          Darmflora aufbauen nach Antibiotika

          Die Einnahme von Antibiotika, ist oft die letzte Lösung für akute Infektionen, da diese Medikamente die schlechten Bakterien töten. Aber nicht nur die schlechten Erreger, sondern auch die guten Darmbakterien, werden im Darm dezimiert.

          Nach einer Antibiotika-Therapie ist das Mikrobiom, dann fast schon leer und verlassen. 

          Für schlechte Erreger aller Art ist dann wortwörtlich “die Bühne frei” und es mag sein, dass man die Infektion geheilt hat, aber jetzt ist die Chance höher, dass man an vielen anderen Krankheiten erkranken kann.

          Also sollte man sich unverzüglich darum kümmern, die Darmflora nach einer Antibiotika-Therapie aufzubauen – um den schlechten Bakterien, Viren und Pilzen keine Chance zu geben sich einzunisten.

          Wenn dir ein gewöhnliches “aufbauen” der Darmflora nicht ausreicht, könnte für dich ein “Refresh”, also Auffrischung des gesamten Darms, mithilfe einer Darmsanierung eher behilflich sein.

          Darmsanierung & Darmreinigung

          Die Darmsanierung ist eine gängige Methode, den Darm komplett zu spülen, um somit, mit Hilfe von Probiotika und Präbiotika ein neues Mikrobiom aufzubauen.

          Die Darmreinigung ist ein Teil der kompletten Darmsanierung. Unter einer Darmreinigung versteht man, die Einnahme von Abführmitteln die dazu führen, dass die Darmflora ein “Refresh” auf deutsch “Auffrischung” bekommt. Abgestorbene Mikroorganismen und altes Kot, werden somit hinaus befördert und der Darm wird gesäubert.

          Nach einer erfolgreichen Darmreinigung, fängt man dann mit der Einnahme von Probiotika und Präbiotika, von Grund auf eine gesunde und starke Darmflora aufzubauen.

          Wann ist eine Darmsanierung nötig?

          Eine Darmsanierung ist per se nicht zwingend notwendig um die Darmflora zu verbessern. Es ist jedoch, eine gute Möglichkeit – wenn man ohne hin schon die Absicht hat einen gesünderen Lifestyle zu führen, dem Darm einen kompletten neu Aufbau zu verpassen.

          Ein Beispiel: 

          Stell dir vor du hast einen Garten, den du eine lange Zeit nicht gepflegt hast. Überall sind lästige Büsche und Dornen gewachsen, die du gar nicht da haben wolltest. Ist es nicht lästig, jeden Teil des Gartens nacheinander abzuschneiden und neu zu dekorieren? 

          Ist es nicht sinnvoller, alle Büsche und Äste auf einmal abzuschneiden und dann von Grund auf, sie nach deinem belieben zu gestalten? 

          Das Beispiel ist zwar nicht so optimal, aber ich hoffe du weißt wohin ich hinaus will…

          Eine Darmsanierung ist also eine gute Möglichkeit, eine gestörte Darmflora komplett zu spülen und dann Schritt für Schritt ein neues gesundes Mikrobiom, mithilfe von Probiotika & Präbiotika aufzubauen.

          DARMFLORA CHECK

          Mit den folgenden 5 Fragen kannst du perfekt herausfinden, ob deine Darmflora gesund oder gestört ist. Wenn deine Antworten zu den Fragen, identisch sind mit den gegebenen Antworten, heißt das, dass du (höchstwahrscheinlich) eine gesunde und starke Darmflora hast.

          1. Hast du oft Durchfall oder Verstopfung? NEIN
          2. Hast du öfters Schmerzen im unteren Bauchbereich? NEIN
          3. Ernährst du dich viel von probiotischen Lebensmitteln? JA
          4. Ernährst du dich viel von Fettigem, Zucker und Süßstoffen? NEIN
          5. Machst du Sport oder bist du körperlich Aktiv? JA

          Besuch beim Arzt?

          Bei akuten Symptomen oder Krankheiten, die seit längerem anhalten, ist ein Besuch beim Arzt unvermeidlich. Dieser Beitrag ersetzt keinesfalls, einen Besuch beim Arzt oder Ärztin. 

          Ich bin jedoch der Meinung, dass man auch nicht für jede Kleinigkeit, den Arzt nerven muss. 

          Hat man zum Beispiel eine häufige Stuhlveränderung oder Abwechselnd Durchfall und Verstopfung, hat man es oft selbst in der Hand dieses Problem zu lösen – da muss nicht unbedingt ein Arzt her!

          Bei leichten Symptomen – wie gerade beschrieben – kann man sich diesen Beitrag zu Herzen nehmen oder auch weitere Ratgeber von mir durchlesen.

          Laboruntersuchung

          Wenn du dir unsicher bist und herausfinden willst, ob du tatsächlich an einer Dysbiose leidest, ist das beste, dass du eine Stuhlprobe an ein Labor schickst oder von einem Arzt schicken lässt. Dort kann durch eine mikrobiologische Untersuchung, die Vielfalt und die Zusammensetzung der Darmbakterien herausgefunden werden.

          Ob eine Untersuchung der Stuhlprobe nötig ist, sollte am besten immer mit dem Arzt oder Ärztin besprochen werden. Von ihnen kannst du auch mehr über die Untersuchung erfahren.

          Fazit

          Wie du siehst ist unsere Darmflora ein komplexes System, die aber auch immens wichtig für unsere Gesundheit ist. Viele Krankheiten und Symptome können die Folgen sein, wenn man auf seine Darmflora nicht Acht gibt. Deshalb ist es wichtig, stetig auf die Gesundheit der Darmflora aufzupassen und sie aufzubauen. Dies kann man erreichen, indem man sich gesund ernährt und Sport treibt.

          FAQ

          Die Darmflora ist eine Welt in der Billionen von Mikroorganismen leben und zusammen unsere Darmflora bilden. Eine gesunde Darmflora schützt uns vor Krankheiten.

          Eine Dysbiose ist nichts anderes, als eine gestörte Darmflora. Die Zusammensetzung und die Vielfalt der Darmbakterien ist in einem chaotischen Zustand.

          Es ist wichtig die Darmflora aufzubauen, denn eine zu schwache Darmflora führt dazu, dass wir öfter krank werden und diverse Symptome wie Durchfall und Verstopfung die Folgen sind.

          Wenn man öfter krank ist und unangenehme Symptome wie Durchfall, Verstopfung, Kopfschmerzen oder Fieber, in regelmäßigen Abständen vorkommen, sollte man unverzüglich die Darmflora aufbauen.

          Wie lange es braucht die Darmflora wieder aufzubauen ist bei jeder Person unterschiedlich. Häufig werden Darmflora Aufbau Kuren von 3 bis 4 Wochen getätigt.

          Die Darmflora kann man als großen Teil des ganzen Immunsystems betrachten. 80% unseres Immunsystems macht unsere Darmflora aus.

          Ist die Darmflora gestört, dann können diverse Krankheiten wie Darmentzündungen, Erkältung, Fieber und Symptome wie Kopfschmerzen, Verstopfung und Durchfall die Folgen sein.

          Quellen:

          Beitrag teilen!

          Kategorien
          Ratgeber

          Was ist eine Dysbiose? Ursachen, Symptome & Behandlung

          INHALTSVERZEICHNIS
            Add a header to begin generating the table of contents
            dysbiose

            Zuletzt aktualisiert: 18. Oktober 2022

            Geschätzte Lesezeit: 15 Minuten

            Was ist eine Dysbiose? Ursachen, Symptome & Behandlung

            - Gestörte Darmflora heilen -

            In unserer Darmflora leben die verschiedensten Mikroorganismen, die einen großen Teil unseres Immunsystems ausmachen. Durch viele verschiedene Einflüsse und Faktoren, kann sich die Zusammensetzung und die Vielfalt der Darmbakterien so verändern, dass sie stark aus dem Gleichgewicht fallen, was in der Fachsprache dann eine Dysbiose genannt wird. Durch eine Dysbiose, können viele unangenehme Symptome und diverse Krankheiten die Folgen sein.

            In diesem Beitrag erfährst du im Detail was eine Dysbiose istwelche Ursachen dazu führenwelche Symptome es gibt und wie man eine Dysbiose behandeln kann.

            INHALTSVERZEICHNIS
              Add a header to begin generating the table of contents

              Was ist eine Dysbiose?

              In unserer Darmflora leben die verschiedensten Mikroorganismen, die zusammen als unsere Darmflora oder auch unser Mikrobiom bezeichnet werden. Eine perfekte Balance der Zusammensetzung und der Vielfalt der Darmbakterien, bieten unserer Gesundheit viele wichtige Funktionen.

              Die Darmbakterien ernähren sich von dem was wir essen und haben einen nicht unterschätzbaren Einfluss auf unser Wohlbefinden. Indem wir ihnen wichtige Nährstoffe liefern, sodass sie sich vermehren und ernähren können, helfen sie uns dabei, uns von schlechten Erregern beschützen und unterstützen unsere Verdauung. 

              Dieses Zusammenspiel von Lebewesen verschiedener Art, die sich gegenseitig helfen, wird als Symbiose bezeichnet.

              Eine Dysbiose ist das genaue Gegenteil. Hierbei ist die Zusammensetzung und die Anzahl der Darmbakterien so aus dem Gleichgewicht geraten, das wir von einer gestörten Darmflora bzw. von einer Dysbiose reden. In der Darmflora herrscht also so ein Chaos, dass sie unserer Gesundheit schadet, sodass unangenehme Symptome und Krankheiten die Folgen sind.

              Eine Dysbiose passiert jedoch nicht ohne Grund, sondern ist ein Zustand, der sich unserem Lifestyle anpasst. Sprich Ernährung, körperliche Aktivität und der psychische Zustand, sind alles Dinge die das Gleichgewicht unserer Darmflora beeinflussen.

              Eine Dysbiose muss sich nicht immer unbedingt auf den Darm beziehen. Eine Dysbiose kann auch in vielen anderen Bereichen des Körpers stattfinden, zum Beispiel im Mund oder an der Haut.

              Eine Dysbiose, wird auch als Dysbakterie bezeichnet.

              Die Ursachen einer Dysbiose

              Die Ursachen einer gestörten Darmflora können unterschiedlicher Art sein. Manchmal hat es äußere Einflüsse, die wir selbst gar nicht kontrollieren können. Oft aber sind eher wir selbst daran Schuld, wenn die Darmflora gestört ist. Die folgenden Dinge, sind typische Ursachen einer gestörten Darmflora.

              1. Der erste fehlende Kontakt

              Der allererste Kontakt mit den Mikroorganismen, findet bei der Geburt statt. 

              Wenn ein Kind auf die Welt kommt, werden viele nützliche Bakterien der Mutter – wie die Laktobazillen und Bifidobakterien – an das Baby übergeben. 

              Durch diese Erbung der Mikroorganismen, siedeln sich die Bakterien im Darm des Kindes an und in den nächsten Jahren, in dem das Kind wächst, vermehren sich diese Darmbakterien und das Kind entwickelt ein eigenes Mikrobiom. 

              Manchmal kann es aber auch passieren, dass ein Kind mit einem Kaiserschnitt geboren wird. Dadurch entgehen dem Kind viele wichtige Bakterien, die als Grundlage einer gesunden Darmflora dienen. 

              Das kann dazu führen, dass sich die Darmflora des Kindes nicht richtig aufbauen kann und es schon im jungen Alter zu Allergien, Autoimmunerkrankungen oder anderen Krankheiten kommen kann – muss es aber nicht.

              2. Falsche Ernährung

              Eine ungesunde Ernährung wirkt sich extrem negativ auf die Darmflora aus. Ob fettiges oder süßes, sie beherbergen so ziemlich nichts, womit wir unserer Darmflora, etwas gutes tun können.

              Im Gegenteil sind sehr zuckerhaltige Dinge und Süßstoffe – wie meine Hausärztin einst sagte – echte Darmkiller. Schlechte Bakterien, ernähren sich am meisten von Zucker und siedeln sich da an, wo viel Zucker vorkommt.

              Die Typen deiner Darmbakterien passen sich also deiner Ernährung an. Das heißt, wenn du ungesunde Dinge zu dir nimmst, lockst du auch – logischerweise – ungesunde Bakterien an. Und umgekehrt ziehst du gute Bakterien an, wenn du gesunde Lebensmittel zu dir nimmst. Eine atemberaubende Erkenntnis (Sarkasmus).

               

              Also sollte man sich darum kümmern, der Darmflora wichtige Nährstoffe zu liefern, sodass sich die guten Bakterien im Darm anhäufen und so wenig wie möglich, ungesundes Essen zu sich nehmen, sodass sich die schlechten Bakterien nicht vermehren

              Jedoch ist das Leben nicht gleich Leben, wenn man sich keine Dinge gönnt. Ab und an ein Snickers ist also nicht verkehrt! Sonst ist der Hunger nie gegessen… (Flachwitz)

              3. Bewegungsmangel

              Zu wenig Bewegung, ist auch ein weiterer Grund was zu einer Dysbiose bzw. zu einer gestörten Darmflora führt. Eine gesunde Ernährung bringt nicht all zu viel, wenn man den ganzen Tag auf der Couch hockt.

              Bewegungsmangel wirkt sich extrem schlecht auf die Verdauung aus. Schmerzen und unangenehme Stuhlgänge, als Folgen sind keine Seltenheit (ich spreche da aus eigener Erfahrung).

              Bewegung ist deshalb so wichtig, weil die Darmtätigkeit dadurch aktiv wird und die Verdauung besser arbeiten kann. Sport ist aber nicht nur für unser Darm wichtig, sondern für unseren gesamten Körper

              4. Eine langsame Verdauung

              Durch eine langsame Darmpassage – auch Obstipation genannt – verweilen schlechte Erreger länger im Darm, was zu einer Dysbiose führt. Der zweite und dritte Punkt – also Bewegungsmangel und falsche Ernährung – sind oft direkte Auslöser einer langsamen Verdauung.

              5. Stress

              Die Ernährung und Bewegung sind nun zwei Dinge, wofür wir selbst die Verantwortung tragen. Stress ist jedoch ein Faktor, der meistens nicht zu kontrollieren ist und durch äußere Einflüsse entsteht.

              Stress wirkt sich schlecht auf die Verdauung. Versuche also trotzdem, so gut du kannst, den Stress im Alltag zu reduzieren.

              6. Medikamente

              Medikamente wie Antibiotika werden oft als Therapie, für die Bekämpfung von akuten Infektionen oder anderen schweren Krankheiten eingesetzt. Wie man sich vom Namen schon denken kann, tötet die Einnahme dieses Medikaments, viele Bakterien im Körper ab.

              Das Problem dabei? Nun, das Ziel – die Infektion oder Krankheit zu heilen – wird zwar dadurch erreicht, indem schlechte Bakterien abgetötet werden. Es werden aber nicht nur die schlechten, sondern auch die guten Bakterien dezimiert. Das heißt, dass die Darmflora nach einer Antibiotika Therapie extrem geschwächt ist und es bis zu einem Jahr andauern kann, bis sich die Darmflora wieder erhohlt hat.

              Daher ist es von großer Wichtigkeit, während und nach einer Antibiotika-Therapie, die Darmflora aktiv aufzubauen und zu stärken.

              7. Chlor im Trinkwasser

              Durch Chlor werden Bakterien im Wasser gezielt reduziert – also schlechte Bakterien, sowie gute. Das schadet, wie man sich denken kann, einer gesunden Darmflora.

              Wir haben – im Gegensatz zu anderen östlichen Ländern – das Privileg, dass das Trinkwasser eine ganz geringe Menge an Chlor enthält. Dennoch, sollte man nicht hauptsächlich Leitungswasser trinken, sondern normales Trinkwasser aus der Flasche.

              8. Zu wenig kauen

              Das kauen der Nahrung, dient sozusagen als Vorverdauung, sodass die Verdauung im Darm leichter absolviert werden kann. Schluckt man große Stücke von Nahrung runter, arbeitet der Darm nicht optimal und große Essensstücke, werden von Fäulnisbakterien abgebaut – was zu einer Dysbiose führt.

              Die Ursachen einer Dysbiose im Überblick

              • Falsche Ernährung: Zu wenig Ballaststoffe, zu wenig Gemüse und Obst, zu viel Fett und Zucker
              • Bewegungsmangel: zu wenig Bewegung führt zu Verdauungsstörungen wie Verstopfung oder Durchfall
              • Langsame Verdauung: Eine langsame Verdauung lässt Nahrungsbrei und somit schlechte Bakterien länger im Darm verweilen. Eine langsame Verdauung, ist eine direkte Folge der oberen zwei Punkte
              • Stress: Druck und Stress wirkt sich schlecht auf die Verdauung und führt zu Verdauungsstörungen
              • Medikamente: Durch die Einnahme von Medikamenten wie Antibiotika, verringert sich die Anzahl der Darmbakterien
              • Chlor: Durch Chlor, werden schlechte und gute Bakterien – nicht nur im Wasser, sondern auch im Darm – gezielt abgetötet
              • Schlechte Vorverdauung: Kauen gilt als Vorverdauung und entlastet unseren Magen-Darm Trakt, indem die Nahrung nicht in fetten Brocken in dem Darm landen.

              Wenn du mehr über die Ursachen einer gestörten Darmflora bzw. einer Dysbiose erfahren willst, kannst du dir gerne dieses Video von Dr. med. Ralf Kirkamm ansehen.

              Erfahre mehr über die Darmflora: Was ist die Darmflora? So baust du deine Darmflora auf

              Die Symptome einer Dysbiose

              Die Auswirkungen einer Dysbiose sind nicht zu unterschätzen. Jede erdenkliche Krankheit, könnte eine Folge einer Dysbiose sein – nicht immer direkt, aber indirekt.

              Bei einer Dysbiose ist, wie schon erwähnt, der Großteil des Immunsystems geschwächt, da die Darmflora mehr als drei Viertel des Immunsystems ausmacht. Das heißt, dass nicht nur Darmspezifische Krankheiten oder Symptome folgen, sondern Beschwerden am gesamten Körper auftauchen können.

              Typische Symptome wie Durchfall und Verstopfung oder Erkrankungen wie Morbus Crohn (Darmentzündung) kommen häufig von einer gestörten Darmflora. Neben den typischen Symptomen und Erkrankungen, gibt es noch die untypischen bzw. die eher seltenen  Symptome wie starkes Husten und Krankheiten wie BronchitisDiabetes usw.

              In den folgenden Abschnitten habe ich dir die typischen Symptome, die untypischen Symptome, die typischen Krankheiten und die untypischen Krankheiten bzw. seltenen Krankheiten übersichtlich aufgelistet.

              Typische Symptome im Überblick

              • Wechsel zwischen Durchfall und Verstopfung
              • Blähungen
              • Fieber
              • Übelkeit
              • Unwohlsein
              • Stuhlveränderung
              • Völlegefühl nach dem Essen
              • ständige Müdigkeit

              Untypische / seltene Symptome im Überblick

              • starkes Husten
              • Kopfschmerzen
              • Erbrechen

              Typische Erkrankungen im Überblick

              • Grippe
              • Darmentzündung
              • häufige Erkältung

              Untypische / seltene Erkrankungen im Überblick

              • Bronchitis
              • Nasennebenhöhlenentzündung
              • Allergien
              • Darmkrebs

              Dabei muss erwähnt werden, dass die genannten Symptome NICHT IMMER auf eine Dysbiose hinweisen. Es können auch andere Ursachen vorliegen.

              Wie kann man eine Dysbiose behandeln?

              Um eine Dysbiose zu behandeln oder zu heilen, muss man die guten Darmbakterien in der Darmflora vermehren und die, zu einer Dysbiose führenden Bakterien, dezimieren bzw. verringern. Dies geschieht mit der Einnahme von probiotischen und präbiotischen Lebensmitteln oder Nahrungsergänzungsmitteln.

              #1 Was sind probiotische & präbiotische Lebensmittel und Nahrungsergänzungsmittel?

              Probiotische Lebensmittel und Nahrungsergänzungsmittel (Probiotika) sind jene, die uns durch die Einnahme, wichtige Bakterien zufügen – das macht, dass unser Mikrobiom vielfältiger wird, wichtig ist dabei aber auch, dass man sich vielfältig ernährt. 

              Zu den probiotischen Lebensmitteln gehören nahezu alle Arten von Obst und Gemüse wie Äpfel, Bananen, Brokkoli, aber auch Hülsenfrüchte wie Walnüsse oder Sauermilchprodukte wie Kefir, Joghurt oder Käse, die zu den fermentierten Produkten gehören.

              Neben den probiotischen Lebensmitteln gibt es noch die präbiotischen Lebensmittel (Präbiotika). Anders als die Probiotika die uns tatsächlich lebende Mikroorganismen zur Verfügung stellen, die unseren Darm besiedeln und unsere Darmflora stärken, bringen uns Präbiotika Ballaststoffe und weitere wichtige Nährstoffe für unsere Darmbakterien, von dem sie sich ernähren und somit vermehren können.

              Also kann man behaupten: Probiotika stehen für Quantität und Präbiotika für Qualität”

              Quantität, weil Probiotika die Vielfalt unseres Mikrobioms erhöhen und Qualität, weil Präbiotika unsere Darmbakterien stärken.

              Zu den präbiotischen Lebensmitteln gehören z.B. Zwiebeln, Knoblauch, Lauch, Hülsenfrüchte, Spargel und alle Arten von Vollkornprodukten.

              Probiotika und Präbiotika, kann man auch in Form von Nahrungsergänzungsmitteln, an nahezu jeder Apotheke frei kaufen.

              20 Lebensmittel für eine gesunde Darmflora

              Wenn du erfahren möchtest, welche Lebensmittel deine Darmflora stärkendann lade dir jetzt die kostenlose PDF herunter, in der 20 Lebensmittel aufgelistet sind, die deine Darmflora aufbauen.

              Probiotika vermehren unsere Bakterienvielfalt und Präbiotika sind Futter für die Darmbakterien

              #2 Zucker & Fett verringern

              Es gibt in der heutigen Zeit in den Supermarktregalen ein Überfluss an Lebensmitteln, die unsere Darmflora nicht nur schaden, sondern auch, fast gesagt “killen” können. 

              Zucker und Süßungsmittel, gehören zu den Dingen die unseren Darm am meisten schaden. 

              Zucker lockt genau die Bakterien an, von denen wir uns eigentlich fernhalten wollen. Man kennt es bestimmt noch damals vom Zahnarzt der einen erklärt hat, dass Zucker Bakterien anlockt, was zu Karies führt. Beim Darm ist es nicht anders…

              Aber nicht nur Zucker, sondern auch zu viel Fett tut unserer Darmflora nicht gut. Zu viel fettiges, verlangsamt unsere Verdauung enorm, was dazu führt, dass schlechte Bakterien länger im Darm bleiben.

              Also, Zucker und fettiges nur in gesunden Maßen essen…

              #3 Darmsanierung

              Wenn du deinem Darm, einen kompletten “Refresh” (zu deutsch Auffrischung) verpassen willst, indem du alle Reste und altes Zeug aus dem Darm spülst, dann mit einer Darmsanierung.

              Behandlung im Überblick

              • Ballaststoffreiche Ernährung
              • weniger Fett, Zucker und Süßungsmittel
              • keine schwer verdauliche Dinge essen
              • leicht verdauliche Dinge essen
              • Probiotika & Präbiotika
              • Fermentierte Produkte

              Wie lange dauert eine Dysbiose?

              Die Dauer einer Dysbiose, ist abhängig davon ob man sie behandelt bzw. behandeln lässt oder nicht. Eine Dysbiose ist häufig die Folge von einer ungesunden Ernährung, Stress oder Bewegungsmangel. Behält man diesen Lifestyle, dann wird sich eine Dysbiose – höchstwahrscheinlich – nie von selbst heilen. 

              Deine Gesundheit, liegt in deiner Hand… Meistens.

              DYSBIOSE CHECK

              Mit den folgenden 5 Fragen kannst du perfekt herausfinden, ob bei dir eventuell eine Dysbiose vorliegt oder nicht. Wenn deine Antworten zu den Fragen, identisch sind mit den gegebenen Antworten, heißt das, dass es sein kann, dass du unter einer Dysbiose leidest.

              1. Hast du oft Durchfall oder Verstopfung? NEIN
              2. Hast du öfters Schmerzen im unteren Bauchbereich? NEIN
              3. Bist du öfter erkältet oder krank? NEIN
              4. Ernährst du dich viel von Zucker und Süßstoffen? NEIN
              5. Machst du Sport oder bist du körperlich Aktiv? JA

              Besuch beim Arzt?

              Bei akuten Symptomen oder Krankheiten, die seit längerem anhalten, ist ein Besuch beim Arzt unvermeidlich. Dieser Beitrag ersetzt keinesfalls, einen Besuch beim Arzt. 

              Ich bin jedoch der Meinung, dass man auch nicht für jede Kleinigkeit, den Arzt nerven muss. Hat man zum Beispiel eine häufige Stuhlveränderung oder Abwechselnd Durchfall und Verstopfung, hat man es oft selbst in der Hand dieses Problem zu lösen – da muss nicht unbedingt ein Arzt her!

              Bei leichten Symptomen – wie gerade beschrieben – kann man sich diesen Beitrag zu Herzen nehmen oder auch weitere Ratgeber von mir durchlesen.

              Fazit

              Eine gesunde Darmflora ist extrem wichtig für unser Wohlbefinden und unsere allgemeine Gesundheit. Liegt eine Dysbiose vor, also eine gestörte Darmflora, hat es immense Auswirkungen auf unsere Gesundheit. Viele unangenehme Symptome und akute Krankheiten, können die Folgen einer gestörten Darmflora sein. Deshalb ist es wichtig auf sein Mikrobiom zu achten und die Darmflora mit wichtigen Nährstoffen aufzubauen und zu versorgen.

              FAQ

              Die Darmflora ist eine Welt in der Billionen von Mikroorganismen leben und zusammen unsere Darmflora bilden. Eine gesunde Darmflora schützt uns vor Krankheiten.

              In der Fachsprache wird eine gestörte Darmflora als Dysbiose bezeichnet. Darunter versteht man, dass die Zusammensetzung und die Vielfalt der Darmflora aus dem Gleichgewicht ist.

              Die Darmflora kann man als großen Teil des ganzen Immunsystems betrachten. 80% unseres Immunsystems macht unsere Darmflora aus.

              Ist die Darmflora gestört, dann können diverse Krankheiten wie Darmentzündungen, Erkältung, Fieber und Symptome wie Kopfschmerzen, Verstopfung und Durchfall die Folgen sein.

              Beitrag teilen!

              Kategorien
              Ratgeber

              Darmflora aufbauen – mit diesen 6 Lebensmitteln

              INHALTSVERZEICHNIS
                Add a header to begin generating the table of contents

                Zuletzt aktualisiert: 15. November 2022

                Geschätzte Lesezeit: 8 Minuten

                6 Lebensmittel die deine Darmflora aufbauen!

                - Darmflora einfach stärken -

                Der größte Teil unseres Immunsystems ist die Darmflora und ihre Gesundheit ist auf keinen Fall zu unterschätzen. Wenn die Darmflora gestört ist, leidet der gesamte Körper und auch die Psyche darunter. Man wird anfälliger für alle möglichen Krankheiten und unangenehme Symptome sind oft die Folgen.

                Willst du deine Darmflora wieder aufbauen? Dann bist du auf diesem Blogbeitrag genau richtig.

                In diesem Beitrag erfährst du – was die Darmflora ist – warum du deine Darmflora aufbauen solltest – wann du sie aufbauen solltest – die Symptome einer gestörten Darmflora – die Ursachen einer gestörten Darmflora und zum Schluss 6 Lebensmittel die deine Darmflora aufbauen.

                INHALTSVERZEICHNIS
                  Add a header to begin generating the table of contents

                  Was ist die Darmflora?

                  Unsere Darmflora ist eine Welt, in der Billionen von Bakterien und Mikroorganismen leben und zusammen die Abwehrkräfte unseres Körpers bilden. Der Begriff Darmflora umfasst sowohl die guten Darmbakterien, als auch schlechte Bakterien, Viren und Pilze.

                  Die Darmflora befindet sich zum größten Teil im Dickdarm, wo sozusagen die restlichen Nährstoffe – die vom Dünndarm nicht verdaut werden können – von den Darmbakterien im Dickdarm aufgenommen und auch zersetzt werden, sodass sie für uns leichter aufzunehmen sind.

                  Eine gesunde Darmflora beinhaltet viele gute Darmbakterien und wenig schlechte. Sind aber die schlechten Bakterien in der Überzahl, spricht man von einer gestörten Darmflora.

                  Die Darmflora wird manchmal auch als, Mikrobiom oder Mikrobiota bezeichnet.

                  Warum die Darmflora aufbauen?

                  Es ist extrem wichtig die Darmflora aufzubauen, da eine zu schwache Darmflora dazu führt, dass unser Immunsystem nicht stark genug ist Krankheiten und schlechte Erreger, von unserem Körper abzuwehren. Bei einer gestörten Darmflora ist man anfälliger für Erkältungen, Fieber, Darmentzündungen und viele weitere Krankheiten. Selbst chronische Krankheiten wie Autoimmunerkrankungen oder Allergien sind oft Folgen, einer gestörten Darmflora.

                  Weitere Folgen sind unangenehme Symptome wie Durchfall, Verstopfung und untere Bauchschmerzen – aber auch psychische Krankheiten. 

                  Bei einer schwachen Darmflora können Bakterien und Schadstoffe dann, unsere Darmbarriere durchdringen und so in unseren Körper gelangen.

                  Wenn man öfter krank ist und an typischen Symptomen leidet, ist es umso wichtiger die Darmflora wieder aufzubauen. 

                  Wann die Darmflora aufbauen?

                  Wenn du dich gesund und vielfältig ernährst, musst du dir keine Sorgen über deine Darmflora machen. Solange du nicht oft krank bist oder öfter an Symptomen leidest, ist bei dir noch alles in Butter. 

                  Solltest du jedoch öfter krank sein oder dich plagen unangenehme Symptome in regelmäßigen Abständen, dann hast du höchstwahrscheinlich eine gestörte Darmflora und du solltest unbedingt anfangen deine Darmflora aufzubauen. 

                  Auch nach einer Antibiotika Therapie ist es wichtig die Darmflora wieder aufzubauen, da durch die Einnahme von Antibiotika viele gute Bakterien aus unserer Darmflora verschwinden. 

                  Wie lange dauert der Aufbau der Darmflora?

                  Es ist pauschal schwer zu sagen wie lange es dauert, bis die Darmflora wieder aufgebaut ist, da die Darmflora jeder Person anders aufgebaut ist und jede Person eine andere Zusammensetzung der Darmbakterien hat. 

                  Man kann jedoch davon ausgehen, dass es bis zu mehreren Wochen andauern kann, bis die Darmflora wieder stark genug ist. Am häufigsten werden Darmflora Aufbau Kuren von 3 bis 4 Wochen getätigt.

                  Darmflora aufbauen - die 6 Lebensmittel

                  Reden wir aber nicht mehr um den heißen Brei. Kommen wir nun zu dem Teil, der dich überhaupt dazu gebracht hat auf diesen Blogbeitrag zu kommen. Die 5 Lebensmittel, die deine Darmflora aufbauen.

                  1. Haferflocken

                  Haferflocken sind für mich persönlich, DAS perfekte Frühstück für eine gesunde Darmflora. 

                  Haferflocken enthalten eine Menge Ballaststoffe. In 100 Gramm Haferflocken, sind rund 10 Gramm Ballaststoffe drin.

                  Ballaststoffe sind wichtig für eine saubere Verdauung und schützen unsere Darmwand. Ballaststoffe dienen außerdem unseren Darmbakterien als Nahrungsquelle. So werden sie stark um gegen schlechte Erreger anzukämpfen.

                  Haferflocken sind ideal, da man pro Tag 30 Gramm Ballaststoffe zu sich nehmen sollte und mit 100 Gramm Haferflocken am morgen, schon 1/3 seines Bedarfs gedeckt hat.

                  2. Kefir

                  Kefir enthält viele gute Bakterien die unsere Darmflora verbessern, vor allem aber kommen in diesem milchigen Getränk – wer hätte es gedacht – Milchsäurebakterien vor. Milchsäurebakterien helfen dabei, unsere Darmflora zu stärken und unsere Verdauung zu verbessern.

                  Die türkische Sauermilch Ayran, kann man auch als Kefir bezeichnen.

                  Aufgepasst: Laktose wird zwar überwiegend im Fermentationsprozess verbraucht, jedoch enthält Kefir immer noch eine kleine Menge an Laktose.

                  3. Apfelessig

                  Apfelessig gilt schon seit Generation als gesund und antibakteriell. Apfelessig wirkt  außerdem sehr entzündungshemmend, tötet schlechte Darmbakterien und sorgt für eine gesunde Verdauung. Täglich ein Glas Wasser mit einem Esslöffel Apfelessig reicht schon aus. 

                  4. Apfel (Bio)

                  Unter all den Obstsorten, sind Äpfel nahezu die besten für unsere Darmflora. Äpfel gelten als entzündungshemmend und antibakteriell. Dabei sollte man immer versuchen an Bio Äpfeln ranzukommen, denn diese enthalten weit aus mehr Vitamine und Mikroorganismen, als die nicht Bio Äpfel.

                  Allgemein sollte man darauf achten sich am besten von Bioprodukten zu ernähren, denn diese enthalten viel mehr Bakterien, die unserem Mikrobiom zu gute kommen.

                  5. Walnüsse

                  Bei einer Studie konnte festgestellt werden, dass wenn man sich täglich von Walnüssen ernährt, dies die Population und die Vielfalt der Bakterienstämme erhöht.

                  Die Population der Bakterienstämme Ruminociccus und Bifido stiegen am meisten an. Diese produzieren Buttersäure, die unsere Darmschleimhaut als Energiequelle dient, was das Risiko an Darmkrebs zu erkranken sinkt.

                  6. Leinsamen, Flohsamen & Chiasamen

                  Leinsamen, Flohsamen sowie auch Chiasamen sind sehr gut für unsere Verdauung. Sie quellen im Magen auf und bilden im Verdauungsprozess einen Schleim, der die abgestorbenen Bakterien und übergebliebenen Reste im Darm mit sich zieht. Dadurch können im Endeffekt, auch mehr gute Bakterien in deinen Darm kommen.

                  Besuch beim Arzt

                  Wenn du dir die meisten Beiträge zu Gesundheitsthemen durchließt, dann gibt es viele die dir empfehlen, am besten einen Arzt/Ärztin zu kontaktieren und diese Dinge mit Ihm/Ihr zu besprechen. 

                  Das ist auch kein schlechter Rat. Ein Besuch beim Arzt sollte man immer tätigen. Aber die Gesundheit der Darmflora, hat man selbst in der Hand. Wenn man sich nicht gut ernährt und zu faul ist um Sport zu treiben, bringen auch hunderte Arztbesuche wenig.

                  Wenn du es jedoch selbst versucht hast, deine Gesundheit zu verbessern und es immer noch nicht besser wird. Dann ist ein Arztbesuch unvermeidlich!

                  Fazit

                  Es ist für jeden sehr wichtig stets dafür zu sorgen, eine gesunde Darmflora zu haben. Nur mit einer starken Darmflora hat man ein starkes Immunsystem was genug Kraft hat schlechte Erreger und Viren zu bekämpfen. Mit einer gesunden, vielfältigen Ernährung und ausreichender Bewegung, bekommt die Darmflora viele verschiedene Darmbakterien, die dabei helfen Krankheiten abzuwehren.

                  FAQ

                  Die Darmflora ist eine Welt in der Billionen von Mikroorganismen leben und zusammen unsere Darmflora bilden. Eine gesunde Darmflora schützt uns vor Krankheiten.

                  Es ist wichtig die Darmflora aufzubauen, denn eine zu schwache Darmflora führt dazu, dass wir öfter krank werden und diverse Symptome wie Durchfall und Verstopfung die Folgen sind.

                  Wenn man öfter krank ist und unangenehme Symptome wie Durchfall, Verstopfung, Kopfschmerzen oder Fieber, in regelmäßigen Abständen vorkommen, sollte man unverzüglich die Darmflora aufbauen.

                  Wie lange es braucht die Darmflora wieder aufzubauen ist bei jeder Person unterschiedlich. Häufig werden Darmflora Aufbau Kuren von 3 bis 4 Wochen getätigt.

                  Die Darmflora kann man als großen Teil des ganzen Immunsystems betrachten. 80% unseres Immunsystems macht unsere Darmflora aus.

                  Ist die Darmflora gestört, dann können diverse Krankheiten wie Darmentzündungen, Erkältung, Fieber und Symptome wie Kopfschmerzen, Verstopfung und Durchfall die Folgen sein.

                  Diese Lebensmittel bauen unsere Darmflora auf:

                  • Haferflocken
                  • Kefir
                  • Apfelessig
                  • Äpfel
                  • Walnüsse
                  • Leinsamen, Flohsamen & Chiasamen

                  Beitrag teilen!