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So kannst du deine Blähungen lösen

So kannst du deine Blähungen ganz einfach lösen

Zuletzt aktualisiert: 19. Januar 2023

Du leidest häufig an schmerzhaften und übelriechenden Blähungen? Du sagst deinen Freunden und deiner Familie ab, wenn sie mit dir was unternehmen wollen? Es ist dir unangenehm unter Menschenmengen zu sein?

Wahrscheinlich kennst du diese Probleme und mindestens einer von diesen trifft auf dich zu, hab ich recht? Die Blähungen schränken dich in deinem Alltag ein, sodass dein Leben unter diesen nervigen Blähungen leiden muss.

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    Und du bist nicht die einzige Person. Viele Hunderttausende andere Menschen leben mit diesem Problem und ignorieren es.

    Entweder weil sie denken, es sei normal (das ist es tatsächlich nicht) oder sie haben schon unzählige Arztbesuche hinter sich und konnten keine Lösung finden, also gaben sie auf und lassen diese Probleme nun über ihr Leben bestimmen.

    Und du gehörst wahrscheinlich einer dieser zwei Gruppen an, stimmts?

    Bestimmt leidest du schon eine längere Zeit unter diesem Problem und hast es bis jetzt einfach nicht beachtet oder du hast dich sogar schon mehrmals auf Unverträglichkeiten wie Laktose, Fruktose, Histamin usw. testen lassen, aber nichts kam dabei raus. Eventuell hast du sogar schon eine Magenspiegelung oder Darmspiegelung vorgenommen, und auch da kam nichts raus.

    Solche Fälle kommen häufig vor, dass Personen mit Verdauungsproblemen sich durch alle möglichen Tests durchquälen, aber eine Lösung am Ende häufig fehlt. 

    Das einzige was man vom Arzt dann nur bekommt, ist ungefähr sowas.

    Das Problem bei der ganzen Sache ist auch noch, je länger man nichts dagegen unternimmt, bzw. die Ursache herausfindet und löst, desto schlimmer kann es werden.

    Blähungen sind häufig kein Einzelsymptom, sondern es können oft noch weitere Verdauungsstörungen wie Durchfälle oder Verstopfungen folgen.

    Kommen wir also zu der Frage, was eigentlich die Ursachen von Blähungen sind.

    1. Die Ursachen von Blähungen

    Blähungen haben tatsächlich viele verschiedene Ursachen. Manche sind sogar sehr komplex. Folgende Punkte sind häufige Ursachen von Blähungen:

    • Magensäuremangel
    • Zu wenig gute Bakterien im Darm
    • Gasbildung durch Fäulnisbakterien
    • Kohlensäurehaltige Getränke
    • Kein Sport
    • Blähungsfördernde Lebensmittel

    2. Du benötigst keinen Arzt!

    Nun ja… das stimmt so nicht ganz. Falls es wirklich akute Symptome sind, die im schlimmsten Fall auch noch in irgendeiner Weise mit Blut zu tun haben, ist es natürlich besser Hilfe bei einem Arzt zu suchen.

    Wenn du aber nur an den gängigen Verdauungssymptome wie Blähungen, Durchfall etc. leidest, dann hast du es selbst in der Hand dein Problem zu lösen.

    3. Die Lösung

    Auch ich habe eine lange Zeit unter den typischen Verdauungsbeschwerden gelitten und gehörte zu den am Anfang zwei genannten Gruppen. Nachdem mir keiner helfen konnte und ich die Schnauze voll hatte, habe ich mich selbst auf die Suche begeben, mit der Hoffnung mich endlich von meinen Beschwerden zu befreien.

    Und die Lösungen die ich gefunden habe möchte ich dir nun schenken. Ich biete dir hier mein eBook Frei von Blähungen als kostenlosen Download an. In diesem Ratgeber habe ich alle möglichen Ursachen die zu Blähungen und Verdauungsbeschwerden führen zusammengefasst, sowie alle Lösungen mit denen man es schaffen kann, diese Probleme zu beseitigen aufgelistet.

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    Frei von Blähungen - Die Geheimen Lösungen von Blähungen die Ärzte verschweigen

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    Diese Lösungen, haben nicht nur mir geholfen, sondern auch viele andere Personen konnten durch diese ihre Blähungen endgültig loswerden. Und mit hoher Sicherheit, werden sie auch dir helfen!

    Fazit

    Möchtest du deine Blähungen endlich loswerden? Dann lade dir das kostenlose eBook jetzt herunter, damit du die Geheimen Lösungen nicht verpasst.

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    Ratgeber

    Darmsanierung – Die Darmflora wiederherstellen!

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      Zuletzt aktualisiert: 20. Januar 2023

      Geschätzte Lesezeit: 15 Minuten

      Darmsanierung - Die 3-Schritte-Anleitung

      - Darmflora säubern -

      Viele Menschen mit einer schwachen Darmflora, nutzen heutzutage Darmsanierungen als einen Weg, um ihre Darmflora von Grund auf wieder aufzubauen. 

      Darmreinigungen wurden schon seit mehreren Jahrhunderten, von den verschiedensten Völkern genutzt, um den Darm von alten Resten zu säubern.

      Und auch heute hat es seine gewissen Vorteile – wenn man es richtig macht.

      Aber, wie funktioniert so eine Darmsanierung? Ist eine Darmsanierung überhaupt so gut für die Darmflora? Und was gibt es für Folgen? 

      Diese und viele weitere Fragen, werden in diesem Ratgeber zum Thema Darmsanierung beantwortet und erklärt.

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        Was ist eine Darmsanierung?

        Eine Darmsanierung ist heutzutage eine gängige Methode, um die Darmflora von Grund auf, mit neuen gesunden Darmbakterien und Mikroorganismen aufzubauen.

        Dies hat den Zweck, dass die Darmflora nach einer Darmsanierung, wieder eine ausgeglichene Balance der Zusammensetzung und der Vielfalt der Darmbakterien hat.

        Wenn man das Wort Darmsanierung hört, denken die meisten oft an eine mühsame Reinigung oder Spülung des Darms – dies wird auch in einigen anderen Ratgebern und Magazinen so erzählt.

        Eine Darmreinigung muss jedoch nicht unbedingt so kompliziert und unangenehm sein, wie die meisten denken. Dazu aber mehr in einem weiteren Abschnitt.

        Heutzutage ist die Darmsanierung eine recht konventionelle Praktik, um eine gestörte Darmflora wieder zu heilen. 

        Es gibt viele verschiedene Methoden und Wege eine Darmsanierung durchzuführen – mehr dazu im Abschnitt Darmsanierung Anleitung.

        Schon gewusst? Das Wort Sanierung stammt vom lateinischen Wort “sanare”, was übersetzt, soviel bedeutet wie “heilen” bzw. “gesund machen”.

        Was ist eine Darmreinigung?

        Eine Darmreinigung ist häufig ein Teil der Darmsanierung und sozusagen der erste Schritt einer umfassenden Darmsanierung. Wie der Name schon sagt, wird hierbei der Darm vollständig entleert und gereinigt.

        Eine Darmreinigung ist für eine Darmsanierung jedoch kein MUSS.

        Es ist in der Regel, nur eine Art Vorreinigung für den Darm, bevor man anfängt, die Darmflora mit probiotischen und präbiotischen Produkten oder Lebensmitteln aufzubauen und zu stärken. 

        Das hat den Vorteil, dass vor der eigentlichen Darmsanierung, die Darmflora von übergeblieben Resten und Bakterien sauber gespült wird – es ist also sogesehen effektiver.

        Dazu muss man jedoch erwähnen, dass nicht nur schädliche Bakterien ausgespült werden, sondern auch die guten.

        Deshalb ist es sehr wichtig, dass man nach einer Darmreinigung exakt darauf achtet wie man sich ernährt. Denn die Ernährung nach einer Darmreinigung, beeinflusst die Zusammensetzung deiner Darmflora danach enorm.

        Darmreinigungen werden vor allem vor Endoskopien, also Darmspiegelungen ausgeführt.

        Du möchtest mehr über die Darmflora erfahren? Dann schau dir diesen Ratgeber von mir an: Was ist die Darmflora? So baust du deine Darmflora auf

        Warum sollte man eine Darmsanierung tätigen?

        Wie schon im vorigen Abschnitt erwähnt, ist eine Darmsanierung eine gute Möglichkeit, die Darmflora von Grund auf mit neuen guten Darmbakterien zu befüllen.

        Es ist vor allem für die Leute hilfreich, die ohne hin schon eine gestörte Darmflora haben und bei denen die schlechten Bakterien, in die Überzahl geraten sind. Da bietet sich eine Darmsanierung optimal an.

        Doch selbst, wenn du keine akuten Symptome und eine allgemein gesunde Darmflora hast, ist eine Darmsanierung auch für dich eine gute Möglichkeit, ein noch besseres Wohlbefinden zu erlangen. 

        Denn Fakt ist, nach einer Darmsanierung fühlt sich jeder, ein Schritt gesünder!

        Wie hilft eine Darmsanierung der Darmflora?

        Eine Darmsanierung ist deshalb so beliebt und effektiv, weil die Darmflora von Null mit guten Darmbakterien wieder aufgebaut werden kann.

        Hierzu ein Beispiel:

        Stell dir vor, du hast einen Garten, um den du dich eine ganz lange Zeit nicht gekümmert hast.

        Was ist in der Zwischenzeit passiert? Nervige Äste, Büsche und Pflanzen sind an Stellen gewachsen, an denen du sie gar nicht haben wolltest und der ganze Garten gleicht einem Desaster.

        Es ist zeitintensiv, an jeder Stelle des Gartens das Unkraut, nacheinander einzeln zu entfernen und jede Ecke nacheinander neu zu dekorieren. 

        Und selbst, wenn du alles nacheinander neu dekoriert hast, könnte dir das Resultat am Ende immer noch nicht gefallen, da du keinen Überblick hattest.

        Am besten ist es also, all das nervige Unkraut auf einmal zu entfernen und den Garten von Grund auf so zu bepflanzen und wachsen zu lassen wie es dir gefällt.

        Ungefähr so sieht es auch mit der Darmflora und der Darmsanierung aus. 

        Man nimmt eine Darmsanierung vor, um den Darm von altem Unkraut zu säubern, um die Darmflora danach gezielt mit frischen, guten Darmbakterien aufzubauen und zu bepflanzen.

        Ich hoffe dieses Beispiel, war nicht zu umständlich erklärt.

        Wann sollte man eine Darmsanierung machen?

        Wie schon erwähnt ist eine Darmsanierung häufig erst dann wirklich nötig, wenn es sich um eine gestörte Darmflora – auch Dysbiose genannt – handelt. 

        Es handelt sich um eine Dysbiose, wenn die Zusammensetzung und die Vielfalt der Darmflora aus dem Gleichgewicht geraten ist.

        Mehr über die Dysbiose, erfährst du hier.

        Folgende Punkte sind Hinweise darauf, dass du eine Darmsanierung in Erwägung ziehen solltest:

        • häufige Müdigkeit oder Schlappheit
        • häufige Konzentrationsschwäche
        • häufige Verdauungsprobleme wie Verstopfung oder Durchfall
        • nach einer Antibiotika Therapie
        • Nahrungsmittelunverträglichkeiten bzw. Allergien
        • häufige Infektionen und Entzündungen

        Dabei ist zu erwähnen, dass nicht alle dieser Punkte auf eine Krankheit bzw. Störung der Darmflora hinweisen müssen. 

        Häufige Müdigkeit kann z.B. eine Folge von psychischen Belastungen sein und Verdauungsprobleme können, ab und zu auch durch eine falsche Ernährung vorkommen und sind auch normal, in einem gewissen Grad.

        Doch selbst, wenn du unter keinen von den genannten Punkten leidest und keine anderweitigen Beschwerden hast, kann sich eine Darmsanierung für dich dennoch lohnen. 

        Denn der Effekt bleibt, du wirst dich danach viel gesünder und wohler fühlen als vorher.

        Kann man eine Darmsanierung selbst durchführen?

        Am besten ist es eine Darmsanierung – vor allem die erste die man tätigt – in Begleitung eines Experten, wie einem Arzt/Ärztin oder einem Heilpraktiker/in durchzuführen. 

        So kann man vor und auch während einer Darmsanierung, immer wieder um Rat fragen und sich informieren lassen. 

        Vor einer Darmsanierung sollten wichtige Fragen geklärt werden, wie z.B.:

        • auf was sollte man besonders achten
        • die jetzige Situation der Gesundheit
        • mögliche Folgen
        • die richtige Durchführung

        Darmsanierungen werden aber auch heutzutage, von tausenden Menschen alleine durchgeführt. Das zeigt, dass man auch auf eigene Faust eine Darmsanierung vollziehen kann.

        Mein Tipp ist es dennoch, nicht ganz ohne Beobachtung eine Darmsanierung zu machen.

        Was kann schief gehen?

        Man kann gewisse Dinge falsch machen, die dann deiner Gesundheit im Endeffekt eher schaden, als das es ihr hilft.

        Ein Fehler ist es zum Beispiel, während oder auch kurz nach einer Darmsanierung sich ungesund zu ernähren.

        Es kann dazu führen, dass das Ziel – die Darmflora mit guten Darmbakterien aufzubauen – komplett verfehlt wird und die Pathogene – also die krankmachenden Erreger – im Darm die Oberhand gewinnen.

        Und dass das nicht gut ist, kannst du dir bestimmt schon denken…

        Wie soll man sich während einer Darmsanierung ernähren?

        Was man während einer Darmsanierung, natürlich  NICHT zu sich nehmen sollte, sind ungesunde Lebensmittel

        Besser gesagt, Lebensmittel die die Verdauung erschweren und den Darm belasten – dazu zählen fettige Lebensmittel und Zucker.

        Das Ziel einer Darmsanierung ist es doch, die Darmflora von schlechten Erregern zu säubern und sie mit guten Bakterien zu besiedeln…

        Zucker jedoch, lockt genau die schlechten Bakterien an – es macht also einfach kein Sinn. Für die schädlichen Bakterien ist es dann wie Tag der offenen Tür, weil durch die Darmreinigung, auch viele gesunde Bakterien in deinem Darm fehlen.

        Das sind Lebensmittel, die man während einer Darmsanierung ohne Bedenken essen kann:

        • Haferflocken
        • Obst
        • Kartoffeln
        • Reis
        • Gemüse
        • fettarme Milchprodukte (Kefir, Naturjoghurt, Buttermilch etc.)
        • Suppe

        Lebensmittel die man während einer Darmsanierung nicht essen sollte:

        • Chips
        • Süßigkeiten
        • Pizza und weitere fettige Dinge
        • Rotes Fleisch
        • Alkohol
        • Kaffee
        • Nudeln

        Außerdem ist es wichtig während der Darmsanierungs-Kur viel Wasser zu trinken – mindestens 2 Liter täglich.

        Wie lange dauert eine Darmsanierung?

        Es gibt an sich keine feste Dauer, wie lange man eine Darmsanierung durchführen sollte.

        Es hängt, je nachdem von deiner jetzigen Situation ab und wie lange du benötigst, bis du durch die Darmsanierung eine positive Veränderung spürst. 

        Eine Darmsanierung kann Tage, Wochen oder auch mehrere Monate durchgeführt werden.

        Für den einen könnte eine Woche ausreichen, für den anderen ist aber ein Monat besser – es ist also individuell. 

        Im Durchschnitt, ist eine Dauer von einem Monat optimal. Erste positive Veränderungen, können sich aber auch schon nach 1 bis 2 Wochen zeigen.

        Auch hier ist es wichtig, die Dauer der Darmsanierung sollte am besten mit einem Experten oder einer Expertin abgesprochen werden. 

        Wie oft im Jahr, soll ich eine Darmsanierung tätigen?

        Genau wie bei der Dauer einer Darmsanierung, ist die Frage wie oft man eine Darmsanierung machen soll individuell.

        Für manche reicht eine Darmsanierung im Leben aus, um die Darmflora auf einen Top Niveau zu bringen, sodass eine weitere Darmsanierung gar nicht mehr nötig ist.

        Für Leute die sehr ungesund Leben und bei denen eine gestörte Darmflora schnell vorkommen kann, können mehrere Darmsanierungen im Leben bzw. im Jahr durchführen.

        Es ist jedoch für jeden kein Problem – und sogar von Vorteil – 2 mal jährlich, eine Darmsanierung zu vollziehen. Dies lässt der Darmflora so ziemlich keine Möglichkeit, dass ihr Gleichgewicht der Darmbakterien, in ein Ungleichgewicht führt.

        Darmsanierung - Die 3-Schritte-Anleitung

        Kommen wir nun zu dem Teil, wegen dem du wahrscheinlich, überhaupt erst auf diesen Ratgeber gestoßen bist… Nämlich zur 3-Schritte-Anleitung zur Darmsanierung.

        Schritt 0: Darmreinigung

        Wahrscheinlich fragst du dich jetzt, wieso ich die Darmreinigung als Schritt 0 bezeichne, oder? 

        Nun, wie schon am Anfang dieses Ratgebers erwähnt, ist die Darmreinigung für eine Darmsanierung nicht zwingend erforderlich

        Obwohl die Darmreinigung, in einer umfassenden Darmsanierung mit inbegriffen ist, kann man selbst entscheiden, ob man diese durchführen will, da eine Darmreinigung für den einen oder anderen zu unangenehm sein kann.

        Eine Darmreinigung ist aber ratsam für dich, wenn du unter einer gestörten Darmflora leidest, um deinen Darm vom Großteil der schlechten Bakterien zu befreien, bevor du anfängst, sie mit guten Darmbakterien aufzubauen.

        Folgende Methoden bieten sich für eine Darmreinigung an:

        Für mein empfinden, ist der Flohsamen und Zeolith Shake die beste Wahl aus den 3 vorgestellten Reinigungsarten (wobei die ersten 2 eher abführend sind, als reinigend).

        Die Colon-Hydro-Therapie ist – für die meisten – die unangenehmste Variante. In dieser Methode werden mehrere Liter Flüssigkeit in den Darm gespült, um so die Darmtätigkeit anzuregen und sozusagen eine Spülung zu erzwingen.

        Die Glaubersalz und Bittersalz Methode ist an sich etwas angenehmer als die vorige, aber dennoch, nicht für jeden mit einer sensiblen Verdauung geeignet.

        Die angenehmste und unkomplizierteste Methode von den dreien, ist die Flohsamenschalen + Zeolith Shake Methode.

        Im folgenden Video, erklärt dir die Andrea Sokol vom Youtube Kanal “Ohlala & Solala”, wie du die Darmreinigung mit der Flohsamen + Zeolith Shake Methode, richtig durchführst.

        Video Zusammenfassung

        Zeolith: Ein Pulver bzw. ein Stoff der bindet und im Verdauungsprozess, Giftstoffe aus dem Darm aufsaugt.

        Flohsamenschalen: Regen die Darmfunktion an und quellen auf, sodass das Zeolith, an so gut wie jeder Stelle des Darms hinkommt, um jede Ecke des Darms von den Giftstoffen zu befreien.

        So werden alle vom Zeolith aufgesaugten Giftstoffe, mit den aufgequollenen Flohsamenschalen, vom Darm hinaus befördert werden.

        Kurze Anmerkung: Wie schon mehrmals in diesem Ratgeber erwähnt, ist es ratsam vor einer Darmsanierung und vor allem vor einer Darmreinigung sich mit einem Experten/einer Expertin abzusprechen.

        Schritt 1: Aufbau der Darmflora

        Wenn die Darmreinigung erfolgreich absolviert wurde – oder wenn du sie ausgelassen hast – ist es nun an der Zeit, die Darmflora mit wichtigen Darmbakterien und Nährstoffen zu versorgen. Mit den sogenannten, Probiotika und Präbiotika.

        Genau deshalb ist eine umfassende Darmsanierung so effektiv. 

        Nach der Darmreinigung mit dem Flohsamenschalen-Zeolith-Shake, ist der Darm frei von alten übergebliebenen Resten und hat jetzt, für die gesunden Darmbakterien genug Platz, sodass sie sich im Darm ausbreiten und vermehren können.

        Es gibt zahlreiche Lebensmittel die die Darmflora aufbauen. Obst, Gemüse, Hülsenfrüchte und Vollkornprodukte, kommen unserer Darmflora gut und sorgen dafür, dass sich unsere Darmbakterien stärken und vermehren können. 

        Aber auch fermentierte Produkte wie Kefir, Naturjoghurt oder Käse, liefern uns viele wertvolle Milchsäurebakterien – die auch gut für unsere Darmflora sind.

        Als Alternative, kann man auch Nahrungsergänzungsmittel, in Form von Kapseln oder Tabletten einnehmen. Hier findest du viele Probiotika Produkte.

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        10 Probiotische & Präbiotische Lebensmittel für die Darmflora

        Schritt 2: Nach der Darmsanierung, ist die Darmsanierung nicht vorbei

        Nach einer Darmreinigung und Darmsanierung, fühlt sich jeder besser, das steht fest.

        Aber viele machen den Fehler, dass sie nach einer Darmsanierung, zu alten Gewohnheiten verfallen – ich spreche aus Erfahrung.

        Dies kann man in vielen Aspekten des Lebens sehen… 

        Sei es in der Schule, wenn man gute Noten bekommt, man fühlt sich sicherer und neigt dazu, das lernen zu vernachlässigen.

        Wenn ein Kind von den Eltern zu viel Lob bekommt, dann vergisst das Kind, dass es auch bestraft werden kann.

        Und so auch mit der Gesundheit. Wenn es der Gesundheit gut geht, dann vergisst man, wie schlecht es einem ging und man vernachlässigt die gesunde Ernährung…

        “Wenn man in guten Zeiten ist, dann vergisst man, dass die schlechten Zeiten einen einholen können…” – Zitat von FitnessDaddy.

        Eine Darmsanierung, ist also jeden Tag nötig. 

        Damit mein ich natürlich nicht, dass man eine Darmreinigung, immer wiederholen muss. Damit meine ich, jeden Tag auf die Gesundheit der Darmflora zu achten und diese zu pflegen. 

        Deshalb mein Apell an dich. Behalte auch nach einer Darmsanierung, eine gesunde Lebensweise, um nicht zuzulassen, dass deine Darmgesundheit wieder ins schlechte gerät.

        FAQ

        Die Darmsanierung ist eine Methode, mit der man die Darmflora von Grund auf wieder aufbauen kann.

        Die Darmreinigung ist ein Teil der Darmsanierung.

        Durch die Reinigung des Darms hat man den Vorteil, dass die Darmflora danach gesäubert ist und somit die Darmflora mit neuen Darmbakterien aufzubauen.

        Folgende Dinge kann man ohne Bedenken während einer Darmsanierung essen:

        • Haferflocken
        • Obst
        • Kartoffeln
        • Reis
        • Gemüse
        • fettarme Milchprodukte (Kefir, Naturjoghurt, Buttermilch etc.)
        • Suppe

        Eine Darmsanierung kann man auch selbst durchführen. Es ist dennoch am besten, dass man es mit einem Experten bzw. Arzt/Ärztin abspricht.

        Die Dauer einer Darmsanierung kann unterschiedlich lang sein. Es kann Tage, Wochen oder auch Monate lang dauern. Ein guter Zeitraum ist 1 Monat.

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        Was ist die Darmflora? So baust du deine Darmflora auf!

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          darmflora

          Zuletzt aktualisiert: 15. Januar 2023

          Geschätzte Lesezeit: 18 Minuten

          Was ist die Darmflora? So baust du deine Darmflora auf

          - Die Darmflora im Detail -

          Jeder weiß was der Darm ist. Doch die wenigsten wissen, was mit der Darmflora gemeint ist und welche wichtige Funktionen sie für unseren Körper hat.

          Den größten Teil unseres Immunsystems macht die Darmflora aus, deshalb ist ihre Gesundheit auf keinen Fall zu unterschätzen. 

          Wenn die Darmflora gestört ist, leidet der gesamte Körper und auch die Psyche darunter. Man wird anfälliger für alle möglichen Krankheiten und unangenehme Symptome sind oft die Folgen.

          In diesem Beitrag, erfährst du alles wichtige zu deiner Darmflora. Fragen wie “Was ist die Darmflora?“, “Was ist eine gestörte Darmflora?“, “Was passiert wenn die Darmflora gestört ist?” und “Wie baut man die Darmflora auf?” werden hier beantwortet.

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            Was ist die Darmflora?

            Unsere Darmflora ist eine Welt, in der Billionen von Bakterien und Mikroorganismen leben und zusammen viele wichtige Funktionen für unseren Körper haben.

            Der Begriff Darmflora – oft auch als Mikrobiom oder Intestinalflora bezeichnet – umfasst sowohl die guten, als auch die schlechten Bakterien, Viren und Pilze, die unseren Darm bewohnen.

            Die Masse all dieser Mikroorganismen zusammen, umfasst ein Gewicht von 1,5 Kg.

            Jede Darmflora eines anderen Menschen, hat eine ganz individuelle Zusammensetzung – wie bei einem Fingerabdruck.

            Die Darmflora befindet sich zum größten Teil im Dickdarm, wo sozusagen die restlichen Nährstoffe – die vom Dünndarm nicht verdaut werden können – von den Bakterien im Dickdarm zersetzt und verstoffwechselt werden.

            Eine gesunde Darmflora, enthält viele gute Darmbakterien und wenig schlechte. Sind aber die schlechten Bakterien in der Überzahl, spricht man von einer gestörten Darmflora.

            Nicht nur für die Verdauung und die Gesundheit des Darms ist die Darmflora wichtig, sondern für unsere allgemeine GesundheitIst sie gestört, kann es fatale Folgen haben!

            Unangenehme Symptome wie Durchfall oder Verstopfung, sowie Krankheiten wie Darmentzündungen, Allergien oder Autoimmunerkrankungen, sind mögliche Folgen einer gestörten Darmflora – mehr dazu im Abschnitt gestörte Darmflora.

            Bei einer gestörten Darmflora, ist man auch viel anfälliger für Erkältungen oder Grippen, weil eben das Immunsystem nicht stark genug ist, um pathogene (krankmachende) Erreger abzuwehren.

            Schon gewusst? Die Darmflora macht rund 80% unseres Immunsystems aus.

            Immunsystem und Darmflora Unterschied

            Die Darmflora kann man sozusagen, als großen Teil des ganzen sehen, denn rund 80% unseres Immunsystems macht die Darmflora aus. Neben der Darmflora gibt es noch weitere Teile des Immunsystems wie:

            • Schleimhäute: An den Schleimhäuten bleiben viele Bakterien hängen. Zum Beispiel, an der Darmschleimhaut oder den Atemwegen.
            • Reflexe wie Husten und Niesen: Durch das Husten und Niesen, werden Fremdkörper wie Staub oder Bakterien aus den Atemwegen herausbefördert.
            • Magensäure: Im Magen werden schon viele Bakterien abgetötet bevor sie überhaupt in unser Verdauungstrakt gelangen.

            Deshalb assoziiere ich gerne das Immunsystem mit der Darmflora, da die Darmflora so ziemlich das meiste ausmacht.

            Die Helden unserer Darmflora!

            Wie schon erwähnt, wird unsere Darmflora von vielen verschiedenen Darmbakterien bewohnt, die man auch die Helden unserer Darmflora nennen kann. 

            Sie sind dafür zuständig Krankheitserreger wie schlechte Bakterien, Viren und Pilze zu bekämpfen und von unserem Körper abzuwehren. Sie schützen uns so vor vielen Krankheiten. 

            Manche von diesen Darmbakterien, produzieren auch wichtige Vitamine für unseren Körper – wie zum Beispiel Vitamin K.

            Es existieren über 500 verschiedene Arten von Darmbakterien. Ein normaler Mensch beherbergt aber für gewöhnlich nur rund 150 verschiedene Bakterienkulturen in seinem Mikrobiom.

            Die Zusammensetzung und die Vielfalt der Darmbakterien

            Unsere Ernährung spielt dabei eine wichtige Rolle, welche und wie viele verschiedene Bakterienarten in unserer Darmflora vorkommen.

            Ernährt man sich zum Beispiel von vielen fermentierten Lebensmitteln wie Joghurt oder Kefir, besteht der Großteil der Darmflora aus Milchsäurebakterien – sogenannte Laktobazillen und Bifidobakterien.

            Deshalb solltest du dich gesund und vor allem abwechslungsreich ernähren. Das bedeutet, dass du in deine Ernährung viele verschiedene probiotische und präbiotische Lebensmittel integrieren solltest. 

            Das führt dazu, dass sich viele und unterschiedliche gute Bakterienkulturen, in deinem Darm vermehren und ausbreiten können.

            Was Probiotika und Präbiotika im Detail sind, wird dir im Abschnitt Darmflora aufbauen, erklärt.

            Die Funktionen der Darmbakterien

            Unsere Darmbakterien haben eine Menge wichtige Funktionen für unseren Körper. Unter anderem:

            • verbessern sie unsere Verdauung,
            • wehren sie Pathogene, bzw. krankmachende Erreger von unserem Körper ab,
            • stimulieren die Bildung von Fresszellen und Antikörpern,
            • fördern den Stoffwechsel und die Bildung von Vitaminen (B1, B2, B5, B6, B12, K),
            • schützen und versorgen unsere Darmschleimhaut,
            • beteiligt an der Bildung von Glückshormonen,
            • Beeinflussung unserer Stimmung und Emotionen.

            Die guten Darmbakterien, unterdrücken das Wachstum und die Aktivität von krankmachenden Erregern. Hier ein Zitat, aus einem Artikel von der Uni Regensburg über das Mikrobiom:

            “Die intestinale Mikrobiota übt eine essentielle Schutzfunktion aus. Sie unter-drückt das Wachstum und die Aktivität von Pathogenen durch (i) den Wettbewerb um essentielle Nährstoffe und Adhäsionsstel-len, (ii) die Ansäuerung des intestinalen Mi-lieus sowie (iii) die direkte antimikrobielle Aktivität (Kolonisationsresistenz, pathogen exclusion) von Substanzen, mit denen sich Bakterien gegenseitig kontrollieren (z. B. Bakteriozine).”

            André Gessner – Uni Regensburg

            Besitzen wir viele gesunde Darmbakterien in unserem Mikrobiom, schützen sie unsere Darmwand – auch Darmbarriere oder Darmschleimhaut genannt.

            Diese Darmbarriere, kann man mit einem Türsteher vergleichen, der den schlechten Bakterien, den Zugang in den Club – also zu unserem Körper – verweigert.

            Spaß bei Seite… Wir müssen also dafür sorgen, dass sich unsere guten Darmmikroben vermehren, sodass die schlechten Bakterien keine Chance haben sich auszubreiten.

            Ist das nicht der Fall, wird unsere Darmschleimhaut dünner, sodass schlechte Erreger und giftige Stoffe ganz einfach durch die Darmschleimhaut, in unsere Blutbahn gelangen und… naja, dass das nicht gut ist, kannst du dir wohl denken.

            Dieser Zustand einer destabilisierten Darmbarriere, wird auch Leaky Gut genannt und ist eine verbreitete Erkrankung.

            Quelle: https://www.omni-biotic.com/de/blog/leaky-gut-der-loechrige-darm/

            Doch wie schafft man es die guten Darmbakterien zu vermehren und die schlechten zu verringern? Das erfährst du im Abschnitt Darmflora aufbauen

            Die guten und die schlechten Darmbakterien

            Die guten Darmbakterien helfen uns dabei, unsere Darmflora aufzubauen und somit unser Immunsystem zu stärken. So weit so gut.

            Das heißt aber nicht, dass schlechte Bakterien – wie beispielsweise die Kolibakterien oder Fäulnisbakterien – komplett ausfallen dürfen.

            Genau so, wie gesunde Mikroben eine gesunde Darmflora ausmachen, gehören auch schlechte Mikroben dazu. Es dürfen nur nicht zu viele vorkommen. Die Balance, muss also stimmen.

            Typen von Darmbakterien

            Die bekanntesten und am häufigsten vorkommenden Darmbakterien, sind die Laktobazillen und Bifidobakterien – beide gehören zu den sogenannten Milchsäurebakterien

            Sie kommen in vielen verschiedenen probiotischen Lebensmitteln vor – am häufigsten in fermentierten Lebensmitteln wie Kefir, Joghurt oder Sauerkraut.

            Im folgenden zähle ich dir die verschiedenen Bakterienstämme und deren Gattungen auf.

            Bakterien die zum Stamm der Firmicutes gehören:

            • Clostridium
            • Eubacterium
            • Ruminococcus
            • Faecalibacterium
            • Lactobacillus
            • Enterococcus
            • Streptococcus

            Bakterien die zum Stamm der Bacteroidetes gehören:

            • Bacteroides
            • Prevotella
            • Alistipes

            Bakterien die zum Stamm der Actinobacteria gehören:

            • Bifidobacterium

            Bakterien die zum Stamm der Proteobacteria gehören:

            • Escherichia coli

            Bakterien die unseren Magen-Darm-Trakt krank machen:

            • Fäulnisbakterien
            • Kolibakterien
            • Salmonellen
            • Shigellen
            • Cholerabakterien

            Hier kannst du mehr über die Arten von Bakterien die im Darm vorkommen erfahren.

            Laktobazillen & Bifidobakterien

            Die Laktobazillen und Bifidobakterien sind die am meisten vorkommenden Bakterienkulturen, da sie in zahlreichen Milchprodukten vorkommen – deswegen nennt man diese Bakterien auch Milchsäurebakterien.

            Diese kommen am meisten in fermentierten Lebensmitteln vor.

            Was sind fermentierte Lebensmittel?

            Fermentierte Lebensmittel, entstehen durch einen Stoffwechselprozess – Fermentierung oder auch Fermentation genannt. In diesem Prozess werden Stoffe, von den Milchsäurebakterien umgewandelt.

            Die Fermentierung wird oft bei Milch angewendet, wodurch die Milch angesäuert und verdickt wird. Dieser Prozess wird unteranderem bei der Herstellung von Käse, Kefir und Joghurt, aber auch Sauerkraut oder Essiggurken angewendet. 

            Mehr zur Fermentierung, kannst du in diesem Wikipedia Eintrag oder in dem folgenden Video erfahren.

            Schon gewusst? Es befinden sich bis zu zehn mal mehr Bakterien in deiner Darmflora, als du Körperzellen hast!

            Was ist eine gestörte Darmflora?

            Wie gesagt wird unsere Darmflora, von vielen Mikroorganismen bewohnt.

            Wir liefern ihnen wichtige Nährstoffe, sodass sie sich ernähren und vermehren können. 

            Sie wiederum, unterstützen uns bei vielen Dingen, wie z.B. bei unserer Verdauung, bei der Stärkung der Darmschleimhaut und bei der Abwehr von giftigen Stoffen und schlechten Erregern.

            Wenn die Zusammensetzung und die Anzahl der Darmbakterien aus dem Gleichgewicht gerät oder wenn die schlechten Darmbakterien an die Überzahl kommen, spricht man von einer gestörten Darmflora – auch Dysbiose genannt.

            Die Auswirkungen einer gestörten Darmflora, können unterschiedlich schlimm sein. Es können unangenehme Symptome wie Durchfall und Verstopfung oder akute Erkrankungen wie Darmentzündungen oder Autoimmunerkrankungen folgen.

            Im Abschnitt Symptome einer gestörten Darmflora, erfährst du mehr darüber, welche Auswirkungen eine Dysbiose hat.

            Die Ursachen einer gestörten Darmflora

            Die Ursache einer gestörten Darmflora ist nicht immer so leicht herauszufinden. Es gibt viele verschiedene Gründe, die zu einer gestörten Darmflora führen können. 

            In den meisten Fällen, ist es jedoch dem Lifestyle den man führt, zu zuschulden. Einfache Gründe wie keine körperliche Aktivität oder eine ungesunde Ernährung, sind in den meisten Fällen die typischen Ursachen.

            Dann gibt es noch die undefinierten Gründe, die man meistens selbst nicht so leicht herausfindet. Wenn es nicht an den typischen Gründen – wie vorhin erwähnt – liegt, ist es das beste, die Ursache mit einem Arzt abzuklären und ihn auch um Rat zu bitten.

            Dabei ist zu erwähnen, dass es in der Wissenschaft noch nicht ganz klar ist, ob eine Dysbiose eine Ursache oder eher die Folge von bestimmten Krankheiten ist.

            Das sind mögliche Ursachen einer gestörten Darmflora:

            • Falsche Ernährung
            • einseitige Ernährung
            • Bewegungsmangel
            • häufiger Stress
            • Medikamente wie Antibiotika
            • Essen nicht vorgekaut
            • Magen-Darm Erkrankungen

            Es ist jedoch nicht so, dass wenn einer dieser genannten Punkte bei dir zutrifft, es definitiv zu einer gestörten Darmflora führt. Die Dauer und die Häufigkeit spielen dabei eine Rolle.

            Wenn du also, ab und zu eine Pizza isst oder es mal vorkommt, dass du beim Essen nicht richtig kaust, ist das kein Grund zur Sorge. Nur wenn mehrere dieser Punkte zutreffen oder manche sehr häufig vorkommen, solltest du dir Gedanken machen.

            Die Symptome einer gestörten Darmflora

            Ist die Darmflora gestört, können viele verschiedene Symptome und diverse Krankheiten folgen. 

            Seit neuestem ist sogar bekannt, dass die Darmflora die Gesundheit unserer Psyche stark beeinflusst und das unser seelisches Wohlbefinden, durch eine gestörte Darmflora beeinflusst werden kann.

            Diese Symptome können bei einer gestörten Darmflora auftreten:

            • Kopfschmerzen
            • Wechsel zwischen Durchfall und Verstopfung
            • Blähungen
            • Fieber
            • Übelkeit
            • Unwohlsein
            • Stuhlveränderung
            • Völlegefühl nach dem Essen
            • ständige Müdigkeit
            • Konzentrationsschwäche
            • Leistungsabfall
            • Asthma

            Diese Krankheiten können bei einer gestörten Darmflora auftreten:

            • häufige Erkältung
            • Grippe
            • Depression
            • Darmentzündung
            • Bronchitis
            • Nasennebenhöhlenentzündung
            • Allergien
            • Polypen
            • Darmkrebs
            Aufzählung von Symptomen einer gestörten Darmflora

            Mehr über die Ursachen und Auswirkungen einer gestörten Darmflora bzw. einer Dysbiose, kannst du in diesem Ratgeber erfahren: Was ist eine Dysbiose?

            Darmflora und Übergewicht

            Studien haben gezeigt, dass übergewichtige Menschen eine andere Zusammensetzung der Darmflora haben, als die nicht übergewichtigen.

            Bestimmte Bakteriengruppen, die die Kalorienaufnahme erhöhen können, vermehren sich bei einer fettigen und zuckerhaltigen Ernährung.

            Das heißt, dass es bei einer ungesunden Ernährung zu einem doppelten Effekt der Gewichtszunahme kommt. Nicht nur das Fett oder Zucker setzt sich an, sondern auch die dadurch kommenden Bakterien erhöhen die Fettzunahme.

            Es gibt zwei bestimmte Bakterienarten, deren Zusammensetzung sich am meisten bei einer Gewichtszunahme oder Abnahme verändert. Die Firmicutes und die Bacteroidetes.

            Die erste Gruppe – also die Firmicutes – vermehrt sich automatisch, wenn ein Mensch an Gewicht zunimmt. Die zweite Gruppe, verringert sich bei einer Gewichtszunahme.

            Es kann also beim Abnehmen helfen, wenn man die bestimmten Bakterienarten eindämmt, die eine Gewichtszunahme begünstigen.

            Der Wissenschaft ist jedoch noch unklar, welche Bakteriengruppen für eine Gewichtszunahme verantwortlich sind. Man konnte jedoch feststellen, dass bei übergewichtigen Menschen die Bakteriengruppe, Clostridium ramosum, viel häufiger vorkommt.

            Darmkrebs

            Es ist noch nicht ganz erforscht, ob Darmkrebs eine Folge oder eine Ursache, von einer gestörten Darmflora ist.

            Forscher und Wissenschaftler vermuten jedoch seit einigen Jahren, dass es einen Zusammenhang zwischen dem Mikrobiom und der Entstehung von Darmkrebs gibt.

            Wissenschaftler aus New York fanden durch Stuhlproben heraus, dass die Vielfalt der Darmflora von Darmkrebspatienten viel geringer war, als die von gesunden Menschen.

            Außerdem konnte eine epidemiologische Studie belegen, dass sich das Darmkrebsrisiko durch eine ballaststoffreiche Ernährung, um 40 Prozent senken kann.

            Aus all den oben genannten Gründen ist es wichtig, dass wir unsere Darmflora mit Lebensmitteln aufbauen und sie mit den richtigen Nährstoffen versorgen. 

            Stichwort Darmflora aufbauen… Jetzt kommen wir zum interessanten Teil, nämlich, wie du deine Darmflora aufbauen kannst.

            Darmflora aufbauen - So stärkst du dein Mikrobiom

            Wie schon bereits in einem vorigen Abschnitt angedeutet, musst du folgende Punkte vornehmen, damit deine Darmflora optimal aufgebaut ist.

            • Die guten Darmbakterien müssen vermehrt werden
            • Die schlechten Darmbakterien müssen verringert werden

            Die guten Darmbakterien vermehren

            Kommen wir erstmal zu der Frage, wie man überhaupt die guten Darmbakterien vermehren kann.

            Wie du dir schon denken kannst, gelangen Bakterien durch die Nahrung in unsere Verdauung und siedeln sich dann in unserem Darmtrakt an – besser gesagt im Dickdarm.

            Die Frage ist also: Welche Lebensmittel liefern uns diese Darmbakterien?

            Um unsere Darmflora, mit guten Darmbakterien zu beschmücken, müssen wir sogenannte probiotische Lebensmittel einnehmen – auch Probiotika genannt.

            #1 Probiotika

            Als Probiotika, bezeichnet man Lebensmittel und Nahrungsergänzungsmittel, die uns durch die Einnahme wertvolle Darmbakterien zur Verfügung stellen

            Also wird durch Probiotika sozusagen, die Quantität unserer Darmflora erhöht.

            Zu den probiotischen Lebensmitteln gehören die fermentierten Lebensmittel wie Kefir, Sauerkraut oder Essiggurken. Diese Lebensmittel beinhalten sehr viel, von den uns nützlichen Milchsäurebakterien.

            #2 Präbiotika

            Ok, Probiotika liefern unserer Darmflora also gute Darmbakterien. Diese Bakterien benötigen aber – genau so wie jedes Organismus – Nahrung.

            Und da kommen die sogenannten Präbiotika ins Spiel.

            Diese liefern, wie du schon ahnen kannst, unseren Darmbakterien wichtige Nahrung, sodass sie sich stärken. Also wird hier, anders als bei den Probiotika, nicht die Quantität beinflusst, sondern viel mehr die Qualität der Darmflora.

            Präbiotika sind häufig Nahrungsbestandteile, die für unseren Körper nicht richtig verdaubar sind und somit für die Bakterien in unserem Mikrobiom, eine optimale Nahrungsquelle schaffen.

            Präbiotische Nährstoffe sind zum Beispiel, lösliche Ballaststoffe wie Pektin oder Inulin. Diese unter anderem in Lebensmitteln wie Haferflocken, Zwiebel, Spargel, Knoblauch oder Bananen enthalten.

            Mehr über Ballaststoffe, kannst du hier lesen.

            Es ist also wichtig, dass man nicht nur Probiotika oder Präbiotika zu sich nimmt, sondern beides. Probiotika und Präbiotika gehören zusammen und keins von beidem, darf vernachlässigt werden.

            Das heißt, dass deine Darmflora erst dann optimal aufgebaut ist, wenn du in deine Ernährung probiotische sowie präbiotische Lebensmittel integrierst, da durch die Probiotika zugeführten Darmbakterien Futter brauchen, um Kraft zu gewinnen und zu überleben.

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            #3 Ballaststoffe

            Wenn ich auf eine Sache setzen müsste, dann sind es Ballaststoffe. In der westlichen Welt haben wir genau das Problem, dass wir viel viel zu wenig Ballaststoffe zu uns nehmen.

            Dabei bietet uns dieser Nährstoff viele wichtige Vorteile und ist schon fast essenziell für unsere Gesundheit.

            Zum einen wird die Verdauung verbessert, die Darmschleimhaut wird geschützt und wie schon erwähnt dienen Ballaststoffe für unseren Darmbakterien als Nahrungsquelle.

            In den 60er Jahren haben Forscher in Afrika festgestellt, dass man sich dort am Tag von 70 – 140 Gramm Ballaststoffe ernährt hat. Verdauungsbeschwerden, Asthma, Darmkrebs und weitere Krankheiten waren dort völlig unbekannt

            Das zeigt wie wichtig Ballaststoffe für unseren Körper sind.

            Durch die Einnahme, von den genannten Dingen (Probiotika, Präbiotika / Ballaststoffe), hat es den Effekt, dass sich deine Darmflora aufbaut, die Darmbakterien stärker werden und so auch zum Teil die schädlichen Bakterien verdrängt werden.

            Stichwort schädliche Bakterien verdrängen, jetzt kommen wir zu dem Punkt, wie du deine Darmflora von schädlichen Bakterien säuberst.

            Um eine gesunde Darmflora aufzubauen und zu pflegen, sollte man in seine Ernährung eine Mischung aus probiotischen und präbiotischen Lebensmitteln integrieren.

            Die schlechten Bakterien verringern

            Nachdem ich darüber geschrieben habe, wie du deine Darmflora mit neuen guten Darmbakterien versorgen und aufbauen kannst, geht es nun darum den Dreck im Keller zu säubern.

            Weniger Fett, Zucker & Co

            Fettiges und Süßes sind quasi eine Einladung, für Bakterien, die für unseren Darm so gut wie keinen Nutzen haben – im Gegenteil, sie beeinflussen sogar die Gesundheit der Darmflora negativ.

            Schädliche Bakterien, ernähren sich von ungesunden Lebensmitteln und Nährstoffen

            Wer sich ungesund ernährt, zieht die ungesunden Bakterien an, also zieht man auch umgekehrt die gesunden Bakterien an, wenn man sich gesund ernährt. Logisch, oder?

            Wenn du mehr darüber erfahren willst, wie du deine Darmflora aufbauen kannst, dann kannst du dir dieses Video von Wolfgang Mock anschauen.

            Wann soll ich meine Darmflora aufbauen?

            Wenn du dich gesund und vielfältig ernährst, solltest du dir keine Sorgen über deine Darmflora machen. Solange du nicht oft krank bist oder öfter an den typischen Symptomen leidest, ist bei dir noch alles in Butter.

            Solltest du jedoch öfter krank sein oder dich plagen Symptome in regelmäßigen Abständen, dann leidest du höchstwahrscheinlich an einer Dysbiose und du solltest unbedingt anfangen deine Darmflora aufzubauen.

            Vor allem ist es wichtig, nach einer Antibiotika Therapie die Darmflora wieder aufzubauen, da durch die Einnahme von Antibiotika viele Darmbakterien aus unserer Darmflora verschwinden.

            Wie lange dauert der Aufbau der Darmflora?

            Es ist pauschal schwer zu sagen, wie lange man braucht, um die Darmflora wieder aufzubauen, da die Zusammensetzung und die Vielfalt jeder Darmflora anders ist. 

            Es dauert so lange, bis man eine positive Veränderung spürt und dies passiert in der Regel erst nach mehreren Tagen

            Ab 3 Tagen bis 1 Woche, sollte man die ersten positiven Effekte eines Darmaufbaus spüren.

            Ich würde sogar behaupten, dass der Aufbau der Darmflora NIE zu ende geht. Denn mit jedem Tag, an dem wir unsere Darmflora vernachlässigen, nimmt die Bakterienvielfalt der Darmflora ab.

            Darmflora aufbauen nach Antibiotika

            Die Einnahme von Antibiotika, ist oft die letzte Lösung für akute Infektionen.

            Das Ziel einer Antibiotika-Therapie ist es, die Bakterien, die die Infektion auslösen abzutöten. Leider hat es den nachteiligen Effekt, dass nicht nur die gezielten Bakterien verschwinden, sondern auch die guten Bakterien, in unserem Darm weniger werden.

            Nach einer Antibiotika-Therapie ist das Mikrobiom, dann sozusagen leer und verlassen. 

            Für schlechte Erreger aller Art, ist danach wortwörtlich die Bühne frei. 

            Es mag sein, dass man die Infektion geheilt hat, aber jetzt ist die Chance höher, dass man eine komplett neue Erkrankung bekommt.

            Also sollte man sich unverzüglich darum kümmern, die Darmflora nach einer Antibiotika-Therapie aufzubauen, damit die schlechten Bakterien, Viren und Pilze keine Chance haben sich einzunisten.

            Wenn dir ein gewöhnlicher Aufbau der Darmflora nicht ausreicht, könnte für dich ein Refresh, also Auffrischung des gesamten Darms, mithilfe einer Darmsanierung eher behilflich sein.

            Darmsanierung & Darmreinigung

            Die Darmsanierung ist eine gängige Methode, den Darm komplett zu spülen, um somit, mit Hilfe von Probiotika und Präbiotika ein neues Mikrobiom aufzubauen.

            Die Darmreinigung ist ein Teil der kompletten Darmsanierung. Unter einer Darmreinigung versteht man, die Einnahme von Abführmitteln die dazu führen, dass der Darm von giftigem Zeugs und alten Resten gesäubert wird.

            Abgestorbene Mikroorganismen und altes Kot, werden somit hinaus befördert und der Darm wird picobello sauber.

            Nach einer erfolgreichen Darmreinigung, fängt man dann mit der Einnahme von Probiotika und Präbiotika von Grund auf, eine neue starke Darmflora aufzubauen.

            Wann ist eine Darmsanierung nötig?

            Eine Darmsanierung ist per se, nicht zwingend notwendig um die Darmflora zu verbessern. Es ist jedoch eine gute Möglichkeit, wenn man ohne hin schon die Absicht hat einen gesünderen Lifestyle zu führen, dem Darm einen kompletten neu Aufbau zu verpassen.

            Ein Beispiel: 

            Stell dir vor du hast einen Garten, den du eine lange Zeit nicht gepflegt hast. Überall sind lästige Büsche und Dornen gewachsen, die du gar nicht haben willst. Ist es nicht umständlich, jeden Teil des Gartens, nacheinander abzuschneiden und neu zu dekorieren? 

            Es ist sinnvoller, alle Büsche und Äste auf einmal abzuschneiden und dann von Grund auf, sie nach deinem belieben zu gestalten.

            Dieses Beispiel ist zwar nicht so optimal, aber ich hoffe du weißt wohin ich hinaus will…

            Eine Darmsanierung ist also eine gute Möglichkeit, eine gestörte Darmflora komplett zu spülen und dann Schritt für Schritt ein neues gesundes Mikrobiom, mithilfe von Probiotika & Präbiotika zu schaffen.

            DARMFLORA CHECK

            Mit den folgenden 5 Fragen kannst du herausfinden, ob deine Darmflora eventuell gesund oder gestört ist. 

            Wenn deine Antworten, identisch sind mit den gegebenen Antworten, heißt das, dass du (wahrscheinlich) eine gesunde und starke Darmflora hast.

            1. Hast du oft Durchfall oder Verstopfung? NEIN
            2. Hast du öfters Schmerzen im unteren Bauchbereich? NEIN
            3. Ernährst du dich genug von probiotischen & präbiotischen Lebensmitteln? JA
            4. Ernährst du dich viel von fettigem, Zucker oder Süßstoffen? NEIN
            5. Machst du Sport oder bist du körperlich Aktiv? JA

            Besuch beim Arzt?

            Bei akuten Symptomen oder Krankheiten die seit längerem anhalten, ist ein Besuch beim Arzt unvermeidlich. Dieser Beitrag ersetzt keinesfalls, einen Besuch beim Arzt oder Ärztin. 

            Ich bin jedoch der Meinung, dass man auch nicht für jede Kleinigkeit, seinen Doktor nerven muss.

            Sind es zum Beispiel leichte Symptome wie Durchfall, Verstopfung oder einfache Stuhlveränderungen, die auch nicht zu häufig kommen, hat man es oft selbst in der Hand und man kann seine Verdauung eigenständig wieder aufrappeln.

            Laboruntersuchung

            Wenn du dir unsicher bist und herausfinden willst, ob du tatsächlich an einer Dysbiose leidest, ist das beste, dass du eine Stuhlprobe von dir, an ein Labor schickst oder von deinem Arzt oder Ärztin abschicken lässt.

            Dort kann durch eine mikrobiologische Untersuchung, die Vielfalt und die Zusammensetzung der Darmbakterien herausgefunden werden.

            Ob eine Untersuchung der Stuhlprobe nötig ist, sollte am besten immer mit dem Arzt oder Ärztin besprochen werden. Von ihnen kannst du auch mehr über die Untersuchung erfahren.

            FAQ

            Die Darmflora ist eine Welt in der Billionen von Mikroorganismen leben und zusammen unsere Darmflora bilden. Eine gesunde Darmflora schützt uns vor Krankheiten.

            Eine Dysbiose ist nichts anderes, als eine gestörte Darmflora. Die Zusammensetzung und die Vielfalt der Darmbakterien ist in einem chaotischen Zustand.

            Es ist wichtig die Darmflora aufzubauen, denn eine zu schwache Darmflora führt dazu, dass wir öfter krank werden und diverse Symptome wie Durchfall und Verstopfung die Folgen sind.

            Wenn man öfter krank ist und unangenehme Symptome wie Durchfall, Verstopfung, Kopfschmerzen oder Fieber, in regelmäßigen Abständen vorkommen, sollte man unverzüglich die Darmflora aufbauen.

            Wie lange es braucht die Darmflora wieder aufzubauen ist bei jeder Person unterschiedlich. Häufig werden Darmflora Aufbau Kuren von 3 bis 4 Wochen getätigt.

            Die Darmflora kann man als großen Teil des ganzen Immunsystems betrachten. 80% unseres Immunsystems macht unsere Darmflora aus.

            Ist die Darmflora gestört, dann können diverse Krankheiten wie Darmentzündungen, Erkältung, Fieber und Symptome wie Kopfschmerzen, Verstopfung und Durchfall die Folgen sein.

            Quellen:

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            Was ist eine Dysbiose? Ursachen, Symptome & Behandlung

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              dysbiose

              Zuletzt aktualisiert: 12. Januar 2023

              Geschätzte Lesezeit: 12 Minuten

              Was ist eine Dysbiose? Ursachen, Symptome & Behandlung

              - Gestörte Darmflora heilen -

              In unserer Darmflora leben die verschiedensten Mikroorganismen, die einen großen Teil unseres Immunsystems ausmachen. 

              Durch viele verschiedene Einflüsse und Faktoren, kann sich die Zusammensetzung und die Vielfalt der Darmbakterien so verändern, dass sie aus dem Gleichgewicht fallen, was man dann eine Dysbiose nennt. 

              Durch eine Dysbiose, können viele unangenehme Symptome und diverse Krankheiten Folgen.

              In diesem Ratgeber werden dir Fragen wie “Was ist eine Dysbiose?, “Welche Ursachen gibt es?”, “Welche Symptome gibt es?” und “Wie behandelt man eine Dysbiose?” beantwortet und detailliert erklärt.

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                Was ist eine Dysbiose?

                In unserer Darmflora leben die verschiedensten Mikroorganismen, die zusammen als unsere Darmflora oder auch unser Mikrobiom bezeichnet werden.

                Eine gute Balance der Zusammensetzung und Vielfalt der Darmbakterien sind essenziell für unsere allgemeine Gesundheit.

                Die Darmbakterien ernähren sich von dem was wir essen und haben einen nicht unterschätzbaren Einfluss auf unser Wohlbefinden

                Indem wir ihnen die richtigen Nährstoffe liefern, können sie sich vermehren und ernähren, sodass sie uns dabei helfen, unseren Körper von schlechten Erregern zu beschützen.

                Auch für unsere Verdauung spielen unsere Darmbakterien eine wichtige Rolle, denn besitzen wir die richtigen Bakterien in unserer Darmflora, kann unsere Verdauung optimal funktionieren.

                Dieses Zusammenspiel von Lebewesen aus verschiedener Art – die sich gegenseitig helfen – wird als Symbiose bezeichnet.

                Eine Dysbiose, ist das genaue Gegenteil

                Hierbei ist die Zusammensetzung und die Anzahl der Darmbakterien so aus dem Gleichgewicht geraten, dass wir von einer gestörten Darmflora bzw. von einer Dysbiose reden.

                In der Darmflora herrscht also so ein Chaos, dass sie unserer Darmgesundheit schadet, sodass Symptome und Krankheiten die Folgen sind.

                Eine Dysbiose passiert aber nicht ohne Grund. Denn es ist ein Zustand der Darmflora, der sich unserem Lifestyle anpasst. 

                Sprich, falsche Ernährung, wenig körperliche Aktivität und der psychische Zustand sind alles Dinge die unsere Darmflora beeinflussen und eine Dysbiose begünstigen können.

                Eine Dysbiose muss sich allerdings nicht immer auf den Darm beziehen. Eine Dysbiose kann auch in vielen anderen Bereichen des Körpers stattfinden, zum Beispiel im Mund oder an der Haut.

                Erfahre mehr über die Darmflora: Was ist die Darmflora? So baust du deine Darmflora auf

                Die Ursachen einer Dysbiose

                Die Ursachen einer gestörten Darmflora können unterschiedlicher Art sein. Manchmal hat es äußere Einflüsse, die wir selbst gar nicht kontrollieren können. 

                Oft aber sind eher wir selbst daran Schuld, wenn die Darmflora gestört ist. Die folgenden Punkte sind mögliche Ursachen einer gestörten Darmflora.

                1. Der erste fehlende Kontakt

                Der allererste Kontakt mit den Mikroorganismen, findet bei der Geburt statt. 

                Wenn ein Kind auf die Welt kommt, werden viele nützliche Bakterien der Mutter – wie die Laktobazillen und Bifidobakterien – an das Neugeborene übergeben. 

                Durch diese Erbung der Mikroorganismen, siedeln sich die ersten Bakterien im Darm des Kindes an und in den nächsten Jahren, in dem das Kind wächst, vermehren sich diese Darmbakterien und das Kind entwickelt ein eigenes Mikrobiom.

                Manchmal kann es aber auch passieren, dass ein Kind mit einem Kaiserschnitt geboren wird. 

                Dies ist ein Problem, denn dadurch entgehen dem Baby viele wichtige Bakterien, die als Grundlage einer gesunden Darmflora dienen. 

                Das kann dazu führen, dass sich die Darmflora des Kindes nicht richtig aufbaut und es schon im jungen Alter zu Allergien, Autoimmunerkrankungen oder anderen Krankheiten kommen kann – muss es aber nicht.

                2. Falsche Ernährung

                Eine ungesunde Ernährung wirkt sich extrem negativ auf die Darmflora aus. Ob fettiges oder süßes, sie enthalten so ziemlich nichts, womit wir unserer Darmflora, etwas gutes tun können.

                Im Gegenteil sind sehr zuckerhaltige Dinge und Süßstoffe – wie meine Hausärztin einst sagte – echte Darmkiller. Schlechte Bakterien, ernähren sich am meisten von Zucker und siedeln sich da an, wo viel Zucker vorkommt.

                Die Typen deiner Darmbakterien passen sich also deiner Ernährung an. Das heißt, wenn du ungesunde Dinge zu dir nimmst, lockst du auch – logischerweise – ungesunde Bakterien an. 

                Und umgekehrt ziehst du gesunde Bakterien an, wenn du gesunde Lebensmittel zu dir nimmst. Eine atemberaubende Erkenntnis (Sarkasmus).

                 

                Also sollte man sich darum kümmern, der Darmflora wichtige Nährstoffe zu liefern, sodass sich die guten Bakterien im Darm anhäufen und so wenig wie möglich ungesundes Essen zu sich nehmen, sodass sich die schlechten Bakterien nicht vermehren

                Jedoch ist das Leben nicht gleich Leben, wenn man sich keine Dinge gönnt. Ab und an ein Snickers ist also nicht verkehrt! Sonst ist der Hunger nie gegessen… (Flachwitz)

                3. Bewegungsmangel

                Zu wenig Bewegung ist auch ein weiterer Grund der zu einer Dysbiose führen kann. Eine gesunde Ernährung bringt nicht all zu viel, wenn man den ganzen Tag auf der Couch hockt.

                Bewegungsmangel wirkt sich extrem schlecht auf die Verdauung aus. Schmerzen und unangenehme Stuhlgänge, als Folgen sind keine Seltenheit (ich spreche da aus eigener Erfahrung).

                Bewegung ist deshalb so wichtig, weil die Darmtätigkeit dadurch aktiv wird und die Verdauung besser arbeiten kann. 

                Bewegung ist aber nicht nur für unser Darm wichtig, sondern für unseren gesamten Körper

                4. Eine langsame Verdauung

                Durch eine langsame Darmpassage – auch Obstipation genannt – verweilen schlechte Erreger länger im Darm, was zu einer Dysbiose führen kann. 

                Der zweite und dritte Punkt – also Bewegungsmangel und falsche Ernährung – sind oft direkte Auslöser einer langsamen Verdauung.

                5. Stress

                Die Ernährung und Bewegung sind nun zwei Dinge wofür wir selbst die Verantwortung tragen. 

                Stress ist jedoch ein Faktor, der meistens nicht zu kontrollieren ist und durch äußere Einflüsse entsteht.

                Stress wirkt sich allerdings schlecht auf die Verdauung. Versuche also trotzdem, so gut du kannst, den Stress im Alltag zu reduzieren.

                6. Medikamente

                Medikamente wie Antibiotika werden oft als Therapie, für die Bekämpfung von akuten Infektionen oder anderen schweren Krankheiten eingesetzt. 

                Wie man sich aber vom Namen schon denken kann, tötet die Einnahme dieses Medikaments, viele Bakterien im Körper ab.

                Das Problem dabei? 

                Nun, das Ziel – die Infektion oder die Krankheit zu heilen – wird dadurch zwar in den meisten Fällen erreicht, indem schlechte Bakterien abgetötet werden

                Es werden aber nicht nur die schlechten, sondern auch die guten Bakterien dezimiert

                Das heißt, dass die Darmflora nach einer Antibiotika Therapie extrem geschwächt ist und es bis zu einem Jahr andauern kann, bis sich die Darmflora wieder erholt hat.

                Daher ist es von großer Wichtigkeit, während und nach einer Antibiotika-Therapie, die Darmflora aktiv aufzubauen und zu stärken.

                7. Chlor im Trinkwasser

                Durch Chlor werden Bakterien im Wasser gezielt abgetötet – also schlechte Bakterien, sowie gute. 

                Das schadet, wie man sich denken kann, der Darmflora.

                Wir haben – im Gegensatz zu anderen östlichen Ländern – das Privileg, dass das Trinkwasser eine ganz geringe Menge an Chlor enthält

                Dennoch, sollte man nicht hauptsächlich Leitungswasser trinken, sondern normales Trinkwasser aus der Flasche.

                8. Zu wenig kauen

                Das kauen der Nahrung, dient sozusagen als Vorverdauung, sodass keine großen Essensstückte in die Verdauung gelangen und der Magen und der Darm entlastet werden. 

                Schluckt man große Stücke von Nahrung runter, arbeitet der Darm nicht optimal. 

                Große Brocken von Nahrungstücken, werden von Fäulnisbakterien abgebaut die starke Blähungen und eine Dysbiose verursachen können.

                Die Ursachen einer Dysbiose im Überblick

                • Falsche Ernährung: Zu wenig Ballaststoffe, zu wenig Gemüse und Obst, zu viel Fett und Zucker
                • Bewegungsmangel: zu wenig Bewegung führt zu Verdauungsstörungen wie Verstopfung oder Durchfall
                • Langsame Verdauung: Eine langsame Verdauung lässt Nahrungsbrei und somit schlechte Bakterien länger im Darm verweilen. Eine langsame Verdauung, ist eine direkte Folge der oberen zwei Punkte
                • Stress: Druck und Stress wirkt sich schlecht auf die Verdauung und führt zu Verdauungsstörungen
                • Medikamente: Durch die Einnahme von Medikamenten wie Antibiotika, verringert sich die Anzahl der Darmbakterien
                • Chlor: Durch Chlor werden schlechte und gute Bakterien – nicht nur im Wasser, sondern auch im Darm – gezielt abgetötet
                • Schlechte Vorverdauung: Kauen gilt als Vorverdauung und entlastet unseren Magen-Darm Trakt, indem die Nahrung nicht in fetten Brocken in dem Darm landen.

                Wenn du mehr über die Ursachen einer gestörten Darmflora erfahren willst, kannst du dir dieses Video von Dr. med. Ralf Kirkamm ansehen.

                Die Symptome einer Dysbiose

                Die Auswirkungen einer Dysbiose sind nicht zu unterschätzen. Jede erdenkliche Krankheit, könnte eine Folge einer Dysbiose sein – nicht direkt, aber indirekt.

                Bei einer Dysbiose ist, wie schon erwähnt, der Großteil des Immunsystems geschwächt, da die Darmflora mehr als drei Viertel des Immunsystems ausmacht. 

                Das heißt, dass nicht nur Darmspezifische Krankheiten oder Symptome folgen, sondern Beschwerden am gesamten Körper auftauchen können.

                Typische Symptome wie Durchfall und Verstopfung oder Erkrankungen wie Morbus Crohn (Darmentzündung) kommen häufig von einer gestörten Darmflora. 

                Neben den typischen Symptomen und Erkrankungen, gibt es noch die untypischen bzw. die eher seltenen  Symptome wie starkes Husten und Krankheiten wie BronchitisDiabetes usw.

                In den folgenden Abschnitten habe ich dir die typischen Symptome, die untypischen Symptome, die typischen Krankheiten und die untypischen Krankheiten aufgelistet.

                Typische Symptome im Überblick

                • Wechsel zwischen Durchfall und Verstopfung
                • Blähungen
                • Fieber
                • Übelkeit
                • Unwohlsein
                • Stuhlveränderung
                • Völlegefühl nach dem Essen
                • ständige Müdigkeit

                Untypische / seltene Symptome im Überblick

                • starkes Husten
                • Kopfschmerzen
                • Erbrechen

                Typische Erkrankungen im Überblick

                • Grippe
                • Darmentzündung
                • häufige Erkältung

                Untypische / seltene Erkrankungen im Überblick

                • Bronchitis
                • Nasennebenhöhlenentzündung
                • Allergien
                • Darmkrebs

                Dabei muss erwähnt werden, dass die genannten Symptome und Krankheiten nicht immer, auf eine Dysbiose hinweisen. Es können auch andere Ursachen vorliegen.

                Wie kann man eine Dysbiose behandeln?

                Um eine Dysbiose zu behandeln oder zu heilen, muss man die guten Darmbakterien in der Darmflora vermehren und die schlechten Bakterien dezimieren bzw. verringern. 

                Die folgenden 3 Punkte zeigen dir wie es geht.

                #1 Probiotische & Präbiotische Lebensmittel

                Probiotische Lebensmittel (Probiotika) sind jene, die uns durch die Einnahme, wichtige Bakterien zur Verfügung stellen – das führt dazu, dass unser Mikrobiom vielfältiger wird.

                Zu den probiotischen Lebensmitteln gehören nahezu alle Arten von Obst und Gemüse wie Äpfel, Bananen, Brokkoli, aber auch Hülsenfrüchte wie Walnüsse oder fermentierte Lebensmittel wie Kefir, Joghurt oder Käse.

                Neben den probiotischen Lebensmitteln gibt es noch die präbiotischen Lebensmittel (Präbiotika)

                Anders als die Probiotika die uns lebende Mikroorganismen zur Verfügung stellen, bringen uns Präbiotika wichtige Nährstoffe, die unseren Darmbakterien als Nahrung dienen.

                Also kann man es so sagen: Probiotika stehen für Quantität und Präbiotika für Qualität

                Quantität, weil Probiotika die Vielfalt unseres Mikrobioms erhöhen und Qualität, weil Präbiotika unsere Darmbakterien stärken.

                Zu den präbiotischen Lebensmitteln gehören z.B. Zwiebeln, Knoblauch, Lauch, Hülsenfrüchte, Spargel und alle Arten von Vollkornprodukten. 

                Ganz wichtiger Stichpunkt sind hierbei Ballaststoffe. Diese sind sehr hochwertiges Futter für unsere Darmbakterien.

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                Probiotika vermehren unsere Bakterienvielfalt. Präbiotika stärken unsere Darmbakterien.

                #2 Zucker & Fett verringern

                In der heutigen Zeit, haben wir in den Supermarktregalen ein Überfluss an Lebensmitteln, die unserer Darmflora extrem schaden. 

                Zucker und Zusatzstoffe, gehören zu den Dingen die unseren Darm am meisten schaden. 

                Zucker lockt genau die Bakterien an, von denen wir uns eigentlich fernhalten wollen. 

                Man kennt es bestimmt vom Zahnarzt der einen erklärt hat, dass Zucker Bakterien anlockt die Karies verursachen. Beim Darm ist es nicht anders…

                Aber nicht nur Zucker, sondern auch zu viel Fett tut unserer Darmflora nicht gut. 

                Zu viel fettiges, verlangsamt unsere Verdauung enorm, was dazu führt, dass schlechte Bakterien länger im Darm verweilen.

                Also, Zucker und fettiges nur in geringen Maßen essen…

                #3 Darmsanierung

                Wenn du deinem Darm eine komplette Auffrischung verpassen willst, indem du alle Reste und giftigen Stoffe aus dem Darm spülst, dann mit einer Darmsanierung.

                Behandlung im Überblick

                • Ballaststoffreiche Ernährung
                • weniger Fett, Zucker und Zusatzstoffe
                • keine schwer verdaulichen Dinge essen
                • leicht verdauliche Dinge essen
                • Probiotika & Präbiotika
                • Fermentierte Lebensmittel

                Wie lange dauert eine Dysbiose an?

                Die Dauer einer Dysbiose, ist abhängig davon ob man sie behandelt bzw. behandeln lässt oder nicht.

                Eine Dysbiose ist häufig die Folge von einer ungesunden Ernährung, Stress oder Bewegungsmangel. Behält man diesen Lifestyle, dann wird sich eine Dysbiose – höchstwahrscheinlich – nie von selbst heilen. 

                Deine Gesundheit, liegt in deiner Hand… meistens.

                DYSBIOSE CHECK

                Mit den folgenden 5 Fragen kannst du perfekt herausfinden, ob bei dir eventuell eine Dysbiose vorliegt oder nicht. Wenn deine Antworten zu den Fragen, identisch sind mit den gegebenen Antworten, heißt das, dass es sein kann, dass du unter einer Dysbiose leidest.

                1. Hast du oft Durchfall oder Verstopfung? NEIN
                2. Hast du öfters Schmerzen im unteren Bauchbereich? NEIN
                3. Bist du öfter erkältet oder krank? NEIN
                4. Ernährst du dich viel von Zucker und Süßstoffen? NEIN
                5. Machst du Sport oder bist du körperlich Aktiv? JA

                Besuch beim Arzt?

                Bei akuten Symptomen oder Krankheiten die seit längerem anhalten, ist ein Besuch beim Arzt unvermeidlich. Dieser Beitrag ersetzt keinesfalls, den Termin beim Arzt. 

                Ich bin jedoch der Meinung, dass man auch nicht für jede Kleinigkeit, den Arzt nerven muss. 

                Hat man zum Beispiel eine häufige Stuhlveränderung oder Abwechselnd Durchfall und Verstopfung, hat man es oft selbst in der Hand dieses Problem zu lösen – da muss nicht unbedingt ein Arzt her!

                Bei leichten Symptomen – wie gerade beschrieben – kann man sich diesen Beitrag zu Herzen nehmen oder auch weitere Ratgeber von mir durchlesen.

                Fazit

                Eine gesunde Darmflora ist extrem wichtig für unser Wohlbefinden und unsere allgemeine Gesundheit. 

                Liegt eine Dysbiose vor, also eine gestörte Darmflora, hat es immense Auswirkungen auf unsere Gesundheit. Viele unangenehme Symptome und akute Krankheiten, können die Folgen einer gestörten Darmflora sein. 

                Deshalb ist es wichtig auf sein Mikrobiom zu achten und die Darmflora mit wichtigen Nährstoffen aufzubauen und zu versorgen.

                FAQ

                Die Darmflora ist eine Welt in der Billionen von Mikroorganismen leben und zusammen unsere Darmflora bilden. Eine gesunde Darmflora schützt uns vor Krankheiten.

                In der Fachsprache wird eine gestörte Darmflora als Dysbiose bezeichnet. Darunter versteht man, dass die Zusammensetzung und die Vielfalt der Darmflora aus dem Gleichgewicht ist.

                Ist die Darmflora gestört, dann können diverse Krankheiten wie Darmentzündungen, Erkältung, Fieber und Symptome wie Kopfschmerzen, Verstopfung und Durchfall die Folgen sein.

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                10 Probiotische & Präbiotische Lebensmittel für die Darmflora

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                Ballaststoffe: Essenziell für deine Gesundheit

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                  Zuletzt aktualisiert: 11. Januar 2023

                  Geschätzte Lesezeit: 14 Minuten

                  Ballaststoffe - Essenziell für deine Gesundheit!

                  - Unverzichtbarer Nährstoff -

                  Was ist eine gesunde Ernährung? Wenn man dies eine durchschnittliche Person fragt, ist die Antwort häufig banal und als Aussage kommt dann sowas wie: “Vitamine” oder “Obst und Gemüse”. 

                  Diese Antwort ist auch per se korrekt, versteh mich nicht falsch. Was jedoch oft nicht erwähnt wird und sehr unterschätzt ist, sind die verschwiegenen Ballaststoffe.

                  Dieser Nährstoff – auch wenn man es ihm an seinem Namen nicht anmerken mag – ist die Grundvoraussetzung für eine optimale Darmgesundheit und somit für ein gesundes Leben

                  Viele Krankheiten und Symptome können mit Ballaststoffen vorgebeugt und behandelt werden.

                  Fragen wie “Was sind Ballaststoffe?“, “Wieso sind Ballaststoffe so wichtig?“, “Welche Lebensmittel enthalten viele Ballaststoffe?” und “Wie sieht eine ballaststoffreiche Ernährung aus?“, werden in diesem Ratgeber beantwortet und detailliert erklärt.

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                    Was sind Ballaststoffe?

                    Ballaststoffe (auch Faserstoffe oder Pflanzenstoffe genannt) sind für uns unverdauliche Bestandteile der Nahrung, die sich ausschließlich in pflanzlichen Lebensmitteln befinden. 

                    In tierischen Produkten sind sie kaum vorhanden.

                    Damals wurden Ballaststoffe als Ballast bezeichnet, da diese vom Körper nicht verdaut werden können und man deshalb davon ausging, dass sie keinen Nutzen für unseren Körper haben. 

                    Daher dachte man sich, dass sie unseren Körper belasten, deshalb der Name Ballast-stoff.

                    Falsch gedacht

                    In den letzten 10 Jahren der Wissenschaft haben zahlreiche Studien herausgefunden, dass Ballaststoffe alles andere als unnütz sind. 

                    Sie gelten heute sogar, als ein fundamentaler Nährstoff für die optimale Darmgesundheit.

                    Ganz unrecht hatte die damalige Wissenschaft aber dann doch nicht, denn Ballaststoffe werden tatsächlich nicht direkt von unserem Körper verwertet, da wir kein Enzym besitzen, das die Ballaststoffe verdauen kann.

                    Wir haben Verdauungsenzyme für Kohlenhydrate, Proteine, Vitamine usw. aber für Ballaststoffe besitzen wir keins. 

                    Sie unterstützen unsere Verdauung, viel mehr im indirekten Sinne

                    Und zwar, in dem lösliche Ballaststoffe unseren Darmbakterien als Futter dienen und unlösliche Ballaststoffe unsere Darmtätigkeit und Verdauung anregen.

                    Erfahre mehr über die Darmflora: Was ist die Darmflora? So baust du deine Darmflora auf

                    "Lösliche" und "unlösliche" Ballaststoffe

                    Ballaststoff ist nicht gleich Ballaststoff… Es gibt 2 Gruppen von Ballaststoffen, die man unterscheiden sollte, denn beide haben verschiedene Eigenschaften und Funktionen für unseren Darm und Körper.

                    Die löslichen Ballaststoffe

                    Die löslichen Ballaststoffe, sind diese, die zum Teil verdaubar sind. 

                    Zum Teil verdaubar in dem Sinne, dass sie nicht von unserem Darm direkt verdaut werden, sondern in dem Sinne, dass sie von unseren Darmbakterien verstoffwechselt werden. 

                    Die löslichen dienen unseren Darmbakterien also als Futter, sodass sie sich stärken und vermehren können. 

                    Durch diesen Stoffwechselprozess, entstehen Gase und kurzkettige Fettsäuren, auch Buttersäure oder Butyrat genannt.

                    Diese Buttersäure dient den Zellen der Darmschleimhaut als Energiequelle und schützt vor Entzündungen.

                    Die entstandenen Gase sind nichts anderes, als die bekannten, aber auch unangenehmen Blähungen, die zu einer gesunden Verdauung dazu gehören (aber auch nicht immer). 

                    Wenn die Darmflora an eine höhere Ballaststoffzufuhr nicht gewohnt ist und man von einem Schlag auf den anderen, viele Ballaststoffe zu sich nimmt, entstehen vermehrt Gase, die zum Teil sehr stark riechen.

                    Folgende Nährstoffe gehören zu den löslichen Ballaststoffen:

                    • Pektin
                    • Inulin
                    • Oligofruktose

                    Die unlöslichen Ballaststoffe

                    Im Gegensatz zu den löslichen sind die unlöslichen Ballaststoffe kaum verdaubar  – nicht mal von den Darmbakterien – und werden meist unverändert wieder ausgeschieden.

                    Vielleicht fragst du dich gerade: “Wozu sind diese Ballaststoffe dann so wichtig, wenn sie unseren Verdauungstrakt einfach so hindurchpassieren?”.

                    Auch wenn sie unseren Körper einfach “hindurchpassieren”, haben sie dennoch eine Eigenschaft die unserer Verdauung zu gute kommt.

                    Diese Ballaststoffgruppe, quellt nämlich bei Kontakt mit Flüssigkeit auf und erhöht dadurch ihr Volumen, was zu einem starken Sättigungsgefühl und einer besseren Verdauung resultiert.

                    Durch das erhöhte Volumen, presst der Nahrungsbrei, mehr gegen die Darmwand, was zu einer schnelleren und besseren Darmtätigkeit führt.

                    Also auch wenn die unlöslichen Ballaststoffe, nicht direkt von unserem Körper verwertet werden können, sorgen sie auf eine andere Weise dafür, dass unser Darm von ihnen profitiert.

                    Folgende Nährstoffe gehören zu den löslichen Ballaststoffen:

                    • Zellulose
                    • Lignin

                    Resistente Stärke

                    Resistente Stärke entsteht, wenn man stärkehaltige Lebensmittel wie Reis, Nudeln oder Kartoffeln nach dem kochen 24 Stunden abkühlen lässt.

                    Diese gehören auch zu den Ballaststoffen, die unser Körper nicht verdauen kann, aber unseren Darmbakterien als Nahrung dienen.

                    Die Grundlage eines gesunden Darms

                    Im ersten Abschnitt “Was sind Ballaststoffe?” habe ich erwähnt, dass Ballaststoffe fundamental für die Darmflora sind. Aber wieso ist das so? Darauf möchte ich in diesem Abschnitt detaillierter eingehen.

                    Was passiert bei einer ballaststoffarmen Ernährung?

                    Ok, dass Ballaststoffe wichtig für eine ordentliche Verdauung und die Vielfalt der Darmbakterien ist, ist jetzt geklärt.

                    Aber was würde passieren, wenn man keine Ballaststoffe oder zu wenige zu sich nimmt?

                    Wahrscheinlich denkst du dir jetzt “Naja, dann funktioniert halt die Verdauung nicht so gut, was solls?“.

                    Das stimmt zwar, aber es ist etwas komplexer als das…

                    Folgende 3 Punkte, sind Folgen einer ballaststoffarmen Ernährung.

                    #1 Die Darmflora wird schwach

                    Unsere Darmbakterien ernähren sich von Ballaststoffen.

                    Und rate mal was passiert, wenn sie keine Nahrung mehr bekommen um zu überleben…

                    Logisch, sie sterben nach und nach aus.

                    Wenn man sich dazu noch ungesund ernährt – also von fettigem und süßem – hat es den nachteiligen Effekt, dass die schlechten Bakterien die Möglichkeit haben sich auszubreiten, weil unsere gesunden Darmbakterien nicht mehr in der Lage sind sie stoppen.

                    Es entsteht eine Dysbiose… Folgen sind Verdauungsbeschwerden, Müdigkeit, eventuell Fieber und und und.

                    #2 Die Darmbarriere wird angegriffen

                    Wie gesagt ernähren sich unsere guten Darmbakterien von Ballaststoffen – auch Präbiotika genannt – und wenn sie diese nicht mehr bekommen, stehen sie nicht einfach rum und sterben aus.

                    Also, was würde passieren, wenn ein Mensch oder sonst ein Lebewesen Tage lang keine Nahrung bekommt…?

                    Der Überlebensinstinkt trifft ein und man isst alles was man in die Finger bekommt, um zu überleben.

                    Genau so ist es bei den Darmbakterien. 

                    Hier eine Illustration der Darmflora im Zusammenspiel mit der Darmschleimhaut:

                    Quelle: obs/CGC Cramer-Gesundheits-Consulting GmbH/© Thomas Weidner

                    Wenn die Darmbakterien am verhungern sind, vergreifen sie sich an unsere Darmschleimhaut und nehmen sich die Nahrung aus der Schleimschicht.

                    Sie ernähren sich dann aus den sogenannten Polysaccharide. Das sind Zuckerverbindungen die sich an der Darmschleimhaut befinden.

                    Das führt dazu, dass die Darmschleimhaut dünner wird, sodass schlechte Erreger leichter durch die Darmschleimhaut, in die Blutbahn und somit in den Körper gelangen.

                    Außerdem können durch die offenen Stellen an der Darmschleimhaut Infektionen und Entzündungen entstehen.

                    #3 Verdauungsprobleme

                    Durch die fehlenden Ballaststoffe verringert sich das Stuhlvolumen, was zu mehreren Verdauungsstörungen wie Verstopfung oder unregelmäßigem Stuhlgang führen kann.

                    Um diese Folgen zu vermeiden, müssen wir also unsere Darmflora mit wichtigen Nährstoffen versorgen.

                    Das erreicht man, in dem man sich von Probiotika & Präbiotika ernährt.

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                    10 Probiotische & Präbiotische Lebensmittel für die Darmflora

                    In manchen Fällen ist eine ballaststoffarme Ernährung jedoch nötig. Erfahre in diesem Artikel mehr darüber, wann eine ballaststoffarme Ernährung sinnvoll ist und wie man diese effektiv angeht.

                    Nicht nur Darmgesundheit

                    Ballaststoffe haben unzählige positive Auswirkungen, nicht nur für unseren Darm, sondern für unseren ganzen Körper. 

                    Ja, Ballaststoffe sind wichtig für die Darmgesundheit, aber die Auswirkungen einer ballaststoffreichen – oder auch ballaststoffarmen – Ernährung, lässt sich nicht nur im Darm, sondern am gesamten Körper spüren.

                    Ich lüge nicht, wenn ich sage das sie essenziell für die Gesundheit sind – siehe Titel der Seite.

                    Hier eine Auflistung aller Vorteile von Ballaststoffen, für unseren Körper:

                    • Binden Giftstoffe und leiten sie so mit dem Stuhl nachdraußen – Entgiftung
                    • Geringeres Risiko für Herz-Kreislauf-Erkrankungen
                    • Geringeres Risiko für Diabetes Typ 2
                    • Geringeres Risiko für Hämorrhoiden
                    • Geringeres Risiko für Lungenerkrankungen
                    • Geringeres Risiko für Darmkrebs
                    • Sättigt, was beim Abnehmen hilft
                    • wenig Kalorien, was beim Abnehmen hilft
                    • Schnellere Verdauung / Stuhlgang. Führt dazu, dass Schädliche Substanzen und Giftstoffe nicht lange im Darm verweilen
                    • Dienen den Darmbakterien als Futter
                    • Darmbakterien stärken und vermehren sich
                    • Senkt den Cholesterinspiegel
                    • Die Darmgesundheit verbessert sich!

                    Wie viele Ballaststoffe am Tag?

                    Man geht heute davon aus, dass man für eine optimale Verdauung und Darmgesundheit täglich 30 Gramm Ballaststoffe zu sich nehmen sollte.

                    Wenn man sich eine lange Zeit von sehr wenig Ballaststoffen ernährt hat, ist es nicht ratsam vom ersten Tag an 30 Gramm einzunehmen.

                    Da der Körper bzw. der Darm, an so eine Menge nicht gewöhnt ist, kann es dazu führen, dass man Verdauungsbeschwerden wie starke Blähungen bekommen kann.

                    Man sollte also mit einer kleinen Ballaststoffmenge anfangen und die Zufuhr Woche für Woche erhöhen, um die Verdauung nicht zu überlasten.

                    Zum Beispiel:

                    • 1. Woche: 10 – 15 Gramm täglich
                    • 2. Woche: 20 – 25 Gramm täglich
                    • 3. Woche: 30 – 35 Gramm

                    Reizdarmsyndrom

                    Gerade die unlöslichen Ballaststoffe können dabei helfen, die Symptome vom Reizdarmsyndrom zu lindern. Verzichtet werden sollte auf fettiges Essen, sowie Vollmilchprodukte etc. – also alles was die Verdauung belastet.

                    Hier noch ein interessanter Artikel zum Thema Reizdarm und Ballaststoffe.

                    Darmentzündungen

                    Bei chronisch entzündlichen Darmerkrankungen wie Morbus Crohn oder Colitis Ulcerosa, wird heutzutage oft mit Vorsicht gewarnt.

                    Gerade die unlöslichen Ballaststoffe sind problematisch bei Darmentzündungen, denn wenn sie aufquellen, drücken sie gegen die Entzündungen, was die Symptome verschlimmern kann.

                    In den Ruhephasen bzw. wenn keine Schübe auftreten, kann man die Ballaststoffzufuhr wieder etwas erhöhen.

                    Hier ein interessanter Artikel zum Thema Darmentzündung und Ballaststoffe.

                    Darmkrebs

                    Seit mehreren Jahren wurde gepredigt, dass eine erhöhte Ballaststoffzufuhr, die Wahrscheinlichkeit an Darmkrebs zu erkranken, verringern könnte. 

                    Viele Magazine, Zeitungen und Artikel im Netz verbreiten diese Information immer noch.

                    Diese These wurde jedoch mit einer Studie vom Jahr 2017, nicht direkt widerlegt, aber es wurde in einer 8 jährigen Testphase, kein Unterschied zwischen einer ballaststoffreichen und ballaststoffarmen Ernährung, im Bezug zu Darmkrebs gefunden.

                    Dennoch waren damals – vor ein paar Jahrzehnte – die Darmkrebsfälle, viel geringer als in der heutigen Zeit. 

                    Damals haben sich Menschen mehr von Getreide und Vollkorn ernährt, was zu der immer noch verbreiteten Meinung führt, dass Ballaststoffe das Darmkrebsrisiko verringern. 

                    Brustkrebs

                    In einer Studie vom Jahr 2020, konnte durch Beobachtungen eine signifikante Verringerung von Brustkrebsrisiko um 8%, bei einer erhöhten Ballaststoffaufnahme festgestellt werden.

                    Abnehmen

                    Da Ballaststoffe Wasser binden und bei Kontakt mit Flüssigkeit aufquellen, wird das Sättigungsgefühl enorm erhöht, was dabei helfen kann besser abzunehmen.

                    Außerdem enthalten ballaststoffreiche Lebensmittel viel weniger Kalorien, als andere Lebensmittel in der selben Menge.

                    Diabetes

                    Die Deutsche Gesellschaft für Ernährung empfiehlt täglich 30 Gramm Ballaststoffe zu essen.

                    Wegen den positiven Wirkungen für Diabetiker, wird Menschen mit Diabetes – vor allem Diabetes-Typ-2 – eine Ballaststoffzufuhr von 40 Gramm pro Tag empfohlen.

                    Hier kannst du mehr erfahren: Diabetes und Ballaststoffe.

                    Ballaststoffe verringern die Sterblichkeitsrate

                    Studien die in den Jahren 1970 – 2010 durchgeführt wurden, haben festgestellt, dass eine hohe ballaststoffreiche Ernährung die Sterblichkeitsrate verringern kann.

                    Das Resultat der Studien war, dass die Personen die täglich 70 Gramm Vollkornprodukte aßen, im Vergleich zu den anderen, ein 22% geringeres Risiko der Gesamtsterblichkeit hatten.

                    Das Risiko an einer Herz-Kreislauf-Erkrankung zu sterben fiel 23% geringer aus und die Krebssterblichkeit 20% geringer.

                    Welche Lebensmittel enthalten viele Ballaststoffe?

                    Es gibt viele Lebensmittel die einen relativ hohen Ballaststoffanteil besitzen. 

                    Hier habe ich für dich eine Auflistung von Lebensmitteln, die einen hohen bis niedrigen Ballaststoffgehalt enthalten. Die Gramm Zahl in den Klammern zeigt, wie viele Ballaststoffe circa, in jeweils 100 Gramm enthalten sind.

                    • Hanfmehl (50g)
                    • Knäckebrot (17 g)
                    • Haferkleie (15 g)
                    • Dinkel (11 g)
                    • Haferflocken (10 g)
                    • getrocknete Feigen (9,5 g)
                    • Vollkornnudeln (5,2 g)
                    • Vollkornbrot (5 g)
                    • Johannisbeeren (4,5 g)
                    • Knollensellerie (4,5 g)
                    • Brokkoli (3 g)
                    • Banane (2,6 g)

                    Bei Obstsorten wie Äpfel, Birnen usw. befinden sich die meisten Ballaststoffe in den Schalen.

                    Wenn du mehr über Ballaststoffe erfahren möchtest, kannst du dir dieses Video von DoktorWeigl anschauen:

                    So sieht eine ballaststoffreiche Ernährung aus

                    Wie schon erwähnt sollte man – laut der deutschen Gesellschaft für Ernährung – täglich 30 Gramm Ballaststoffe zu sich nehmen.

                    Denn es ist tatsächlich hier in der westlichen Gesellschaft so, dass eine ausreichend ballaststoffreiche Ernährung selten vorkommt.

                    Stattdessen, werden täglich Lebensmittel eingenommen, die so gut wie keinen Nutzen für unseren Körper haben.

                    Vielleicht magst du dir jetzt denken, “Na schön und gut, wie schafft man es aber einen ballaststoffreichen Tag hinzulegen?”. 

                    Und diese Frage ist berechtigt, denn wir sind an eine ballaststoffreiche Ernährung nicht gewöhnt, das heißt, dass sogar die Mindestmenge (30 Gramm) für die meisten von uns zu viel erscheint.

                    Es ist aber an sich, gar nicht so schwer wie man es sich vorstellt.

                    Es ist lediglich ein Umtausch der Lebensmittel von den Nicht-Vollkorn, zu den Vollkorn Varianten. 

                    Wenn du morgens gerne Brötchen oder Brot isst, wechselst du von Weißbrot zu Vollkornbrot, Nudeln zu Vollkornnudeln, Reis zu Vollkornreis usw.

                    Und beachte dabei wie vorhin erwähnt, klein anzufangen.

                    Wenn du dich eine lange Zeit von wenig Ballaststoffen ernährt hast, dann versuch dich die 1. Woche an 10 – 15 Gramm täglich ranzutasten.

                    In der 2. Woche, dann 20 Gramm usw.

                    Ballaststoffreicher Tagesablauf

                    Hier ist ein Ernährungsplan für einen ballaststoffreichen Tag.

                    Morgens:

                    Haferflocken eignen sich optimal als Frühstück. In 100 Gramm sind rund 10 Gramm enthalten, also hat man schon früh am Morgen ein Drittel seines Bedarfs gedeckt.

                    Wobei ich erwähnen muss, dass nicht jeder 100 Gramm Haferflocken auf einen Schlag schafft – mich eingeschlossen. Also rechne hier mit rund 5 Gramm Ballaststoffen.

                    Als Alternative, kann man morgens auch Vollkornbrot oder normalen Müsli verzehren, diese enthalten auch eine gute Menge an Ballaststoffen.

                    Mittags:

                    Vollkornnudeln oder Vollkornreis mit Beilage deiner Wahl. 

                    Abends:

                    Kartoffeln oder Hülsenfrüchte mit Gemüse. Lebensmittel mit vielen Kohlenhydraten, sollte man am Abend nicht einnehmen.

                    Snacks:

                    Für zwischendurch sind Obst wie Äpfel, Birnen und Beeren oder Nüsse gute Quellen für Ballaststoffe.

                    Ballaststoffe als "Lebensmittel" oder "Nahrungsergänzungsmittel"?

                    Sollte man Ballaststoffe als Nahrungsergänzungsmittel einnehmen?

                    Ballaststoffe in Form von Pulver oder Tabletten sind nicht verkehrt, im Gegenteil. 

                    Gerade, wenn man es an einem stressigen Tag nicht schaffen sollte, die tägliche Mindestmenge an Ballaststoffe einzunehmen, kann es von Vorteil sein, Ballaststoffe in Form von Nahrungsergänzungsmitteln einzunehmen.

                    Dennoch sollten sie als Ergänzungen angesehen werden. Supplemente ersetzen auf keinen Fall die normale Ernährung.

                    FAQ

                    Ballaststoffe sind Bestandteile aus pflanzlicher Nahrung, die für uns Menschen nicht verdaubar sind.

                    Unter den Ballaststoffen gibt es 2 verschiedene Gruppen, einmal die löslichen und die unlöslichen Ballaststoffe.

                    Die löslichen Ballaststoffe dienen unseren Darmbakterien als Nahrung, sodass sie sich stärken und vermehren können.

                    Die unlöslichen Ballaststoffe sind kaum verdaubar und gelangen so wie sie eingenommen wurden, auch wieder hinaus.

                    Diese Ballaststoffgruppe quellt bei Kontakt mit Flüssigkeit auf, was zu einem erhöhten Sättigungsgefühl führt.

                    Auch wenn diese Gruppe nicht verdaut werden kann, hat sie dennoch wichtige Funktionen die unserer Verdauung zu gute kommen. 

                    Folgende Lebensmittel enthalten viele Ballaststoffe:

                    • Hanfmehl (50 g)
                    • Knäckebrot (17 g)
                    • Haferkleie (15 g)
                    • Dinkel (11 g)
                    • Haferflocken (10 g)
                    • getrocknete Feigen (9,5 g)
                    • Vollkornnudeln (5,2 g)
                    • Vollkornbrot (5 g)
                    • Johannisbeeren (4,5 g)
                    • Knollensellerie (4,5 g)
                    • Brokkoli (3 g)
                    • Banane (2,6 g)

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                    10 Probiotische & Präbiotische Lebensmittel für die Darmflora

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                    Darmflora aufbauen – mit diesen 6 Lebensmitteln

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                      Zuletzt aktualisiert: 15. November 2022

                      Geschätzte Lesezeit: 8 Minuten

                      6 Lebensmittel die deine Darmflora aufbauen!

                      - Darmflora einfach stärken -

                      Der größte Teil unseres Immunsystems ist die Darmflora und ihre Gesundheit ist auf keinen Fall zu unterschätzen. Wenn die Darmflora gestört ist, leidet der gesamte Körper und auch die Psyche darunter. Man wird anfälliger für alle möglichen Krankheiten und unangenehme Symptome sind oft die Folgen.

                      Willst du deine Darmflora wieder aufbauen? Dann bist du auf diesem Blogbeitrag genau richtig.

                      In diesem Beitrag erfährst du – was die Darmflora ist – warum du deine Darmflora aufbauen solltest – wann du sie aufbauen solltest – die Symptome einer gestörten Darmflora – die Ursachen einer gestörten Darmflora und zum Schluss 6 Lebensmittel die deine Darmflora aufbauen.

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                        Was ist die Darmflora?

                        Unsere Darmflora ist eine Welt, in der Billionen von Bakterien und Mikroorganismen leben und zusammen die Abwehrkräfte unseres Körpers bilden. Der Begriff Darmflora umfasst sowohl die guten Darmbakterien, als auch schlechte Bakterien, Viren und Pilze.

                        Die Darmflora befindet sich zum größten Teil im Dickdarm, wo sozusagen die restlichen Nährstoffe – die vom Dünndarm nicht verdaut werden können – von den Darmbakterien im Dickdarm aufgenommen und auch zersetzt werden, sodass sie für uns leichter aufzunehmen sind.

                        Eine gesunde Darmflora beinhaltet viele gute Darmbakterien und wenig schlechte. Sind aber die schlechten Bakterien in der Überzahl, spricht man von einer gestörten Darmflora.

                        Die Darmflora wird manchmal auch als, Mikrobiom oder Mikrobiota bezeichnet.

                        Warum die Darmflora aufbauen?

                        Es ist extrem wichtig die Darmflora aufzubauen, da eine zu schwache Darmflora dazu führt, dass unser Immunsystem nicht stark genug ist Krankheiten und schlechte Erreger, von unserem Körper abzuwehren. Bei einer gestörten Darmflora ist man anfälliger für Erkältungen, Fieber, Darmentzündungen und viele weitere Krankheiten. Selbst chronische Krankheiten wie Autoimmunerkrankungen oder Allergien sind oft Folgen, einer gestörten Darmflora.

                        Weitere Folgen sind unangenehme Symptome wie Durchfall, Verstopfung und untere Bauchschmerzen – aber auch psychische Krankheiten. 

                        Bei einer schwachen Darmflora können Bakterien und Schadstoffe dann, unsere Darmbarriere durchdringen und so in unseren Körper gelangen.

                        Wenn man öfter krank ist und an typischen Symptomen leidet, ist es umso wichtiger die Darmflora wieder aufzubauen. 

                        Wann die Darmflora aufbauen?

                        Wenn du dich gesund und vielfältig ernährst, musst du dir keine Sorgen über deine Darmflora machen. Solange du nicht oft krank bist oder öfter an Symptomen leidest, ist bei dir noch alles in Butter. 

                        Solltest du jedoch öfter krank sein oder dich plagen unangenehme Symptome in regelmäßigen Abständen, dann hast du höchstwahrscheinlich eine gestörte Darmflora und du solltest unbedingt anfangen deine Darmflora aufzubauen. 

                        Auch nach einer Antibiotika Therapie ist es wichtig die Darmflora wieder aufzubauen, da durch die Einnahme von Antibiotika viele gute Bakterien aus unserer Darmflora verschwinden. 

                        Wie lange dauert der Aufbau der Darmflora?

                        Es ist pauschal schwer zu sagen wie lange es dauert, bis die Darmflora wieder aufgebaut ist, da die Darmflora jeder Person anders aufgebaut ist und jede Person eine andere Zusammensetzung der Darmbakterien hat. 

                        Man kann jedoch davon ausgehen, dass es bis zu mehreren Wochen andauern kann, bis die Darmflora wieder stark genug ist. Am häufigsten werden Darmflora Aufbau Kuren von 3 bis 4 Wochen getätigt.

                        Darmflora aufbauen - die 6 Lebensmittel

                        Reden wir aber nicht mehr um den heißen Brei. Kommen wir nun zu dem Teil, der dich überhaupt dazu gebracht hat auf diesen Blogbeitrag zu kommen. Die 5 Lebensmittel, die deine Darmflora aufbauen.

                        1. Haferflocken

                        Haferflocken sind für mich persönlich, DAS perfekte Frühstück für eine gesunde Darmflora. 

                        Haferflocken enthalten eine Menge Ballaststoffe. In 100 Gramm Haferflocken, sind rund 10 Gramm Ballaststoffe drin.

                        Ballaststoffe sind wichtig für eine saubere Verdauung und schützen unsere Darmwand. Ballaststoffe dienen außerdem unseren Darmbakterien als Nahrungsquelle. So werden sie stark um gegen schlechte Erreger anzukämpfen.

                        Haferflocken sind ideal, da man pro Tag 30 Gramm Ballaststoffe zu sich nehmen sollte und mit 100 Gramm Haferflocken am morgen, schon 1/3 seines Bedarfs gedeckt hat.

                        2. Kefir

                        Kefir enthält viele gute Bakterien die unsere Darmflora verbessern, vor allem aber kommen in diesem milchigen Getränk – wer hätte es gedacht – Milchsäurebakterien vor. Milchsäurebakterien helfen dabei, unsere Darmflora zu stärken und unsere Verdauung zu verbessern.

                        Die türkische Sauermilch Ayran, kann man auch als Kefir bezeichnen.

                        Aufgepasst: Laktose wird zwar überwiegend im Fermentationsprozess verbraucht, jedoch enthält Kefir immer noch eine kleine Menge an Laktose.

                        3. Apfelessig

                        Apfelessig gilt schon seit Generation als gesund und antibakteriell. Apfelessig wirkt  außerdem sehr entzündungshemmend, tötet schlechte Darmbakterien und sorgt für eine gesunde Verdauung. Täglich ein Glas Wasser mit einem Esslöffel Apfelessig reicht schon aus. 

                        4. Apfel (Bio)

                        Unter all den Obstsorten, sind Äpfel nahezu die besten für unsere Darmflora. Äpfel gelten als entzündungshemmend und antibakteriell. Dabei sollte man immer versuchen an Bio Äpfeln ranzukommen, denn diese enthalten weit aus mehr Vitamine und Mikroorganismen, als die nicht Bio Äpfel.

                        Allgemein sollte man darauf achten sich am besten von Bioprodukten zu ernähren, denn diese enthalten viel mehr Bakterien, die unserem Mikrobiom zu gute kommen.

                        5. Walnüsse

                        Bei einer Studie konnte festgestellt werden, dass wenn man sich täglich von Walnüssen ernährt, dies die Population und die Vielfalt der Bakterienstämme erhöht.

                        Die Population der Bakterienstämme Ruminociccus und Bifido stiegen am meisten an. Diese produzieren Buttersäure, die unsere Darmschleimhaut als Energiequelle dient, was das Risiko an Darmkrebs zu erkranken sinkt.

                        6. Leinsamen, Flohsamen & Chiasamen

                        Leinsamen, Flohsamen sowie auch Chiasamen sind sehr gut für unsere Verdauung. Sie quellen im Magen auf und bilden im Verdauungsprozess einen Schleim, der die abgestorbenen Bakterien und übergebliebenen Reste im Darm mit sich zieht. Dadurch können im Endeffekt, auch mehr gute Bakterien in deinen Darm kommen.

                        Besuch beim Arzt

                        Wenn du dir die meisten Beiträge zu Gesundheitsthemen durchließt, dann gibt es viele die dir empfehlen, am besten einen Arzt/Ärztin zu kontaktieren und diese Dinge mit Ihm/Ihr zu besprechen. 

                        Das ist auch kein schlechter Rat. Ein Besuch beim Arzt sollte man immer tätigen. Aber die Gesundheit der Darmflora, hat man selbst in der Hand. Wenn man sich nicht gut ernährt und zu faul ist um Sport zu treiben, bringen auch hunderte Arztbesuche wenig.

                        Wenn du es jedoch selbst versucht hast, deine Gesundheit zu verbessern und es immer noch nicht besser wird. Dann ist ein Arztbesuch unvermeidlich!

                        Fazit

                        Es ist für jeden sehr wichtig stets dafür zu sorgen, eine gesunde Darmflora zu haben. Nur mit einer starken Darmflora hat man ein starkes Immunsystem was genug Kraft hat schlechte Erreger und Viren zu bekämpfen. Mit einer gesunden, vielfältigen Ernährung und ausreichender Bewegung, bekommt die Darmflora viele verschiedene Darmbakterien, die dabei helfen Krankheiten abzuwehren.

                        FAQ

                        Die Darmflora ist eine Welt in der Billionen von Mikroorganismen leben und zusammen unsere Darmflora bilden. Eine gesunde Darmflora schützt uns vor Krankheiten.

                        Es ist wichtig die Darmflora aufzubauen, denn eine zu schwache Darmflora führt dazu, dass wir öfter krank werden und diverse Symptome wie Durchfall und Verstopfung die Folgen sind.

                        Wenn man öfter krank ist und unangenehme Symptome wie Durchfall, Verstopfung, Kopfschmerzen oder Fieber, in regelmäßigen Abständen vorkommen, sollte man unverzüglich die Darmflora aufbauen.

                        Wie lange es braucht die Darmflora wieder aufzubauen ist bei jeder Person unterschiedlich. Häufig werden Darmflora Aufbau Kuren von 3 bis 4 Wochen getätigt.

                        Die Darmflora kann man als großen Teil des ganzen Immunsystems betrachten. 80% unseres Immunsystems macht unsere Darmflora aus.

                        Ist die Darmflora gestört, dann können diverse Krankheiten wie Darmentzündungen, Erkältung, Fieber und Symptome wie Kopfschmerzen, Verstopfung und Durchfall die Folgen sein.

                        Diese Lebensmittel bauen unsere Darmflora auf:

                        • Haferflocken
                        • Kefir
                        • Apfelessig
                        • Äpfel
                        • Walnüsse
                        • Leinsamen, Flohsamen & Chiasamen

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