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Ballaststoffe: Unverzichtbar für deine Darmflora

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    ballaststoffe lebensmittel

    Zuletzt aktualisiert: 22. November 2022

    Geschätzte Lesezeit: 8 Minuten

    Ballaststoffe - Essenziell für die Darmgesundheit!

    - Darmflora at its finest -

    Was ist eine gesunde Ernährung? Wenn man dies eine durchschnittliche Person fragt, ist die Antwort häufig banal und als Aussage kommt dann sowas wie: “Vitamine” oder “Obst und Gemüse”. 

    Diese Antwort ist auch per se korrekt, versteh mich nicht falsch. Was jedoch oft nicht erwähnt wird und meiner Meinung nach sehr unterschätzt ist, sind die verschwiegenen Ballaststoffe.

    Dieser Nährstoff – auch wenn man es ihm an seinem Namen nicht anmerken mag – ist die Grundvoraussetzung für eine optimale Darmgesundheit und somit für ein gesundes Leben

    Viele Krankheiten und Symptome können mit Ballaststoffen vorgebeugt und behandelt werden.

    Fragen wie “Was sind Ballaststoffe?“, “Wieso sind Ballaststoffe so wichtig?” und “Welche Lebensmittel enthalten viele Ballaststoffe?“, werden in diesem Ratgeber beantwortet und detailliert erläutert.

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      Was sind Ballaststoffe?

      Ballaststoffe (auch Faserstoffe oder Pflanzenstoffe genannt) sind unverdauliche Bestandteile der Nahrung, die sich ausschließlich in pflanzlichen Lebensmitteln befinden. In tierischen Produkten sind sie kaum zu finden.

      Damals wurden Ballaststoffe als Ballast bezeichnet, da diese vom Darm nicht verdaut werden können und man deshalb davon ausging, dass sie keinen Nutzen für den Körper haben.

      Falsch gedacht. In den letzten 10 Jahren der Wissenschaft, haben zahlreiche Studien herausgefunden, dass Ballaststoffe alles andere als unnütz sind. Sie gelten heute sogar als ein fundamentaler Nährstoff für die optimale Darmgesundheit.

      Ganz unrecht hatten die früheren Thesen aber doch nicht, denn Ballaststoffe werden tatsächlich nicht direkt, von unserem Körper verwertet, da wir keine Enzyme besitzen, die Ballaststoffe verdauen können wie die anderen typischen Nährstoffe wie Vitamine, Mineralien usw. 

      Viel mehr, unterstützen sie unsere Verdauung im indirekten Sinne

      Und zwar, in dem lösliche Ballaststoffe unseren Darmbakterien als Futter dienen und unlösliche Ballaststoffe unsere Darmtätigkeit und Verdauung anregen.

      Die Darmflora wird manchmal auch als, Mikrobiom oder Mikrobiota bezeichnet.

      "Lösliche" vs. "unlösliche" Ballaststoffe

      Ballaststoff ist nicht gleich Ballaststoff… Es gibt 2 Gruppen von Ballaststoffen, die man unterscheiden sollte, denn beide haben verschiedene Eigenschaften und Funktionen für unseren Darm.

      Die löslichen Ballaststoffe

      Die löslichen Ballaststoffe ist die Gruppe die zum Teil verdaubar sind. 

      Zum Teil verdaubar in dem Sinne, dass sie nicht von unserer Darmschleimhaut als Nährstoff angenommen wird, sondern in dem Sinne, dass sie von unseren Darmbakterien verwertet werden. 

      Die löslichen dienen unseren Darmbakterien also als Futter, sodass sie sich stärken und vermehren können. Im Dickdarm werden diese löslichen Ballaststoffe von den Darmbakterien zu kurzkettigen Fettsäuren und Gasen abgebaut.

      Durch diese Gase entstehen Blähungen und sind ein häufiges Symptom, wenn man innerhalb kürzester Zeit, von einer eher weniger ballaststoffreichen Ernährung, zu einer stark ballaststoffreichen Ernährung wechselt.  

      Außerdem dienen die lösliche Ballaststoffe, den Zellen der Darmschleimhaut als Energiequelle und sorgen somit, für eine vielfältige und gesunde Darmflora.

      Folgende Nährstoffe gehören zu den löslichen Ballaststoffen: Pektin, Inulin, Agar, Oligofruktose.

      Enthalten in: Früchten, Obst (Apfel, Birne, Pflaume, Aprikosen), Vollkornprodukte, Getreideprodukte, Leinsamen, Chiasamen, Flohsamenschalen.

      Die unlöslichen Ballaststoffe

      Im Gegensatz zu den löslichen sind die unlöslichen Ballaststoffe kaum verdaubar  – nicht mal von den Darmbakterien – und werden meist unverändert wieder ausgeschieden.

      Vielleicht fragst du dich gerade: “Wozu sind diese Ballaststoffe dann so wichtig, wenn sie unseren Verdauungstrakt einfach so hindurchpassieren?”.

      Auch wenn sie unseren Körper einfach “hindurchpassieren”, haben sie dennoch eine Eigenschaft die unserer Verdauung zu gute kommt.

      Diese Ballaststoffgruppe, quellt nämlich bei Kontakt mit Flüssigkeit auf und erhöht dadurch ihr Volumen, was zu einem starken Sättigungsgefühl und einer besseren Verdauung resultiert.

      Durch das erhöhte Volumen, presst der Nahrungsbrei, mehr gegen die Darmwand, was zu einer schnelleren und besseren Darmtätigkeit führt.

      Also auch wenn die unlöslichen Ballaststoffe, nicht direkt von unserem Körper verwertet werden können, sorgen sie auf eine andere Weise dafür, dass unser Darm von ihnen profitiert.

      Außerdem kann eine ballaststoffreiche Ernährung, durch das starke Sättigungsgefühl sogar beim Abnehmen helfen.

      Folgende Nährstoffe gehören zu den löslichen Ballaststoffen: Zellulose

      Ein perfektes Lebensmittel

      Ich habe es zwar in meinen anderen Ratgebern schon oft erwähnt, aber hier passt es auch nochmal perfekt hinein.

      Haferflocken, sind der Burner!

      Dieses Vollkornprodukt besteht zu 54% aus unlöslichen und zu 46% aus löslichen Ballaststoffen. Es hat also eine perfekte Balance der beiden Ballaststoffgruppen und bietet sich ideal, als Frühstück an.

      Die Grundlage einer gesunden Darmflora

      Im ersten Abschnitt “Was sind Ballaststoffe?” habe ich behauptet, dass Ballaststoffe ein “fundamentaler” Nährstoff für die Darmflora seien. Aber wieso ist das so? Darauf möchte ich in diesem Abschnitt detaillierter eingehen.

      Nicht nur Darmgesundheit

      Ballaststoffe haben unzählige positive Auswirkungen, nicht nur für unseren Darm, sondern für unseren gesamten Körper. 

      Ja, Ballaststoffe sind wichtig für die Darmgesundheit, aber die Auswirkungen einer ballaststoffreichen – bzw. ballaststoffarmen – Ernährung, lässt sich am gesamten Körper spüren.

      Ich lüge nicht, wenn ich sage das sie “essenziell” für die Gesundheit sind – siehe Titel der Seite.

      Hier eine Auflistung aller Vorteile von Ballaststoffen, für unseren Körper:

      • Binden Giftstoffe und leiten sie so mit dem Stuhl nachdraußen – Entgiftung
      • Geringeres Risiko für Herz-Kreislauf-Erkrankungen
      • Geringeres Risiko für Diabetes Typ 2
      • Geringeres Risiko für Hämorrhoiden
      • Geringeres Risiko für Lungenerkrankungen
      • Geringeres Risiko für Darmkrebs
      • Sättigt, was beim Abnehmen hilft
      • wenig Kalorien, was beim Abnehmen hilft
      • Schnellere Verdauung / Stuhlgang. Führt dazu, dass Schädliche Substanzen und Giftstoffe nicht lange im Darm verweilen
      • Dienen den Darmbakterien als Futter
      • Darmbakterien stärken und vermehren sich
      • Senkt den Cholesterinspiegel
      • Die Darmgesundheit verbessert sich!

      Erfahre mehr über die Darmflora: Was ist die Darmflora? So baust du deine Darmflora auf

      Reizdarmsyndrom

      Gerade die unlöslichen Ballaststoffe können dabei helfen, die Symptome vom Reizdarmsyndrom zu lindern. Verzichtet werden sollte auf fettiges Essen, sowie Vollmilchprodukte etc. – also alles was die Verdauung belastet.

      Hier noch ein interessanter Artikel zum Thema Reizdarm und Ballaststoffe.

      Darmentzündungen

      Bei chronisch entzündlichen Darmerkrankungen wie Morbus Crohn oder Colitis Ulcerosa, wird heutzutage oft mit Vorsicht gewarnt.

      Gerade die unlöslichen Ballaststoffe sind problematisch bei Darmentzündungen, denn wenn sie aufquellen, drücken sie gegen die Entzündungen, was die Symptome verschlimmern kann.

      In den Ruhephasen bzw. wenn keine Schübe auftreten, kann man die Ballaststoffzufuhr wieder etwas erhöhen.

      Hier ein interessanter Artikel zum Thema Darmentzündung und Ballaststoffe.

      Darmkrebs

      Seit mehreren Jahren wurde gepredigt, dass eine erhöhte Ballaststoffzufuhr, die Wahrscheinlichkeit an Darmkrebs zu erkranken verringern könnte. Viele Magazine, Zeitungen und Artikel im Netz verbreiten diese Information, immer noch.

      Diese These wurde jedoch mit einer Studie vom Jahr 2017, nicht direkt widerlegt, aber es wurde in einer 8 jährigen Testphase, kein Unterschied zwischen einer ballaststoffreichen und ballaststoffarmen Ernährung, im Bezug zu Darmkrebs gefunden.

      Dennoch waren damals – vor ein paar Jahrzehnte – die Darmkrebsfälle, viel geringer als in der heutigen Zeit. 

      Damals haben sich Menschen mehr von Getreide und Vollkornprodukten ernährt, was zu der immer noch verbreiteten These führte, dass Ballaststoffe das Darmkrebsrisiko verringern. 

      Brustkrebs

      In einer Studie vom Jahr 2020, konnte durch Beobachtungen eine signifikante Verringerung von Brustkrebsrisiko um 8%, bei einer erhöhten Ballaststoffaufnahme festgestellt werden.

      Abnehmen

      Da Ballaststoffe Wasser binden und bei Kontakt mit Flüssigkeit aufquellen, wird das Sättigungsgefühl enorm erhöht, was dabei helfen kann besser abzunehmen.

      Diabetes

      Die Deutsche Gesellschaft für Ernährung empfiehlt täglich 30 Gramm Ballaststoffe zu essen.

      Wegen den positiven Wirkungen für Diabetiker, wird Menschen mit Diabetes – vor allem Diabetes-Typ-2 – eine Ballaststoffzufuhr von 40 Gramm pro Tag empfohlen.

      Hier kannst du mehr erfahren: Diabetes und Ballaststoffe.

      Ballaststoffe verringern die Sterblichkeitsrate

      Studien die in den Jahren 1970 – 2010 durchgeführt wurden, haben festgestellt, dass eine hohe ballaststoffreiche Ernährung die Sterblichkeitsrate verringern kann.

      Das Resultat der Studien war, dass Menschen die täglich 70 Gramm Vollkornprodukte aßen, im Vergleich zu den anderen, ein 22% geringeres Risiko der Gesamtsterblichkeit hatten.

      Das Risiko an einer Herz-Kreislauf-Erkrankung zu sterben fiel 23% geringer und die Krebssterblichkeit 20% geringer aus.

      Welche Lebensmittel enthalten viele Ballaststoffe?

      Es gibt viele Lebensmittel die einen relativ hohen Ballaststoffanteil besitzen. 

      Hier habe ich für dich eine Auflistung von Lebensmitteln, die einen hohen bis niedrigen Ballaststoffgehalt enthalten. Die Gramm Zahl in den Klammern zeigt, wie viele Ballaststoffe circa, in jeweils 100 Gramm enthalten sind.

      • Knäckebrot (17 g)
      • Haferkleie (15 g)
      • Haferflocken (10 g)
      • Dinkel (11 g)
      • getrocknete Feigen (9,5 g)
      • Vollkornbrot (5 g)
      • Johannisbeeren (4,5 g)
      • Knollensellerie (4,5 g)
      • Spinat (2,2 g)
      • Brokkoli (3 g)
      • Vollkornreis (2,2 g)
      • Banane (2,6 g)
      • Vollkornnudeln (5,2 g)
      • Tomate (1,3 g)

      So sieht eine ballaststoffreiche Ernährung aus

      du magst dir vielleicht jetzt denken, “wie zum Teufel, soll ich denn so eine Ernährung integrieren? Ich schaff es gerade mal ein Apfel am Tag zu essen”. Mach dir keinen Stress. Fange wenig an. Alleine schon Haferflocken am morgen, werden deiner Darmgesundheit und somit deinem allgemeinen Wohlbefinden immens helfen. Und du wirst in kurzer zeit positive Veränderungen bemerken.

      Außerdem ist es garnicht so schwer wie du es dir vorstellst. Es ist lediglich ein Umtausch der Lebensmittel zu den vollkärnigen arten. wenn du morgens immer gerne brötchen isst, wechselst du weißbrot in vollkornbrot um. Nudeln zu vollkornnudeln, reis zu vollkornreis usw.

      Lebensmittel vs. Nahrungsergänzungsmittel

      Ballaststoffe während der Einnahme von Medikamente

      Wie viel Ballaststoffe am Tag?

      30 Gramm täglich, aber wenn man eine lange zeit sehr wenig Ballaststoffe gegessen hat, sollte man langsam anfangen und erstmal täglich 10-20 Gramm für eine Woche und danach auf 30 Gramm hochsteigern. Sonst kann es passieren, dass man starke Blähungen bekommen kann und man andere Symptome bekommt, da der Körper noch nicht an so viele Ballaststoffe am Tag gewöhnt ist.

      FAQ

      Die Darmflora ist eine Welt in der Billionen von Mikroorganismen leben und zusammen unsere Darmflora bilden. Eine gesunde Darmflora schützt uns vor Krankheiten.

      Es ist wichtig die Darmflora aufzubauen, denn eine zu schwache Darmflora führt dazu, dass wir öfter krank werden und diverse Symptome wie Durchfall und Verstopfung die Folgen sind.

      Wenn man öfter krank ist und unangenehme Symptome wie Durchfall, Verstopfung, Kopfschmerzen oder Fieber, in regelmäßigen Abständen vorkommen, sollte man unverzüglich die Darmflora aufbauen.

      Wie lange es braucht die Darmflora wieder aufzubauen ist bei jeder Person unterschiedlich. Häufig werden Darmflora Aufbau Kuren von 3 bis 4 Wochen getätigt.

      Die Darmflora kann man als großen Teil des ganzen Immunsystems betrachten. 80% unseres Immunsystems macht unsere Darmflora aus.

      Ist die Darmflora gestört, dann können diverse Krankheiten wie Darmentzündungen, Erkältung, Fieber und Symptome wie Kopfschmerzen, Verstopfung und Durchfall die Folgen sein.

      Diese Lebensmittel bauen unsere Darmflora auf:

      • Haferflocken
      • Kefir
      • Apfelessig
      • Äpfel
      • Walnüsse
      • Leinsamen, Flohsamen & Chiasamen

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      Darmflora aufbauen – mit diesen 6 Lebensmitteln

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        Zuletzt aktualisiert: 15. November 2022

        Geschätzte Lesezeit: 8 Minuten

        6 Lebensmittel die deine Darmflora aufbauen!

        - Darmflora einfach stärken -

        Der größte Teil unseres Immunsystems ist die Darmflora und ihre Gesundheit ist auf keinen Fall zu unterschätzen. Wenn die Darmflora gestört ist, leidet der gesamte Körper und auch die Psyche darunter. Man wird anfälliger für alle möglichen Krankheiten und unangenehme Symptome sind oft die Folgen.

        Willst du deine Darmflora wieder aufbauen? Dann bist du auf diesem Blogbeitrag genau richtig.

        In diesem Beitrag erfährst du – was die Darmflora ist – warum du deine Darmflora aufbauen solltest – wann du sie aufbauen solltest – die Symptome einer gestörten Darmflora – die Ursachen einer gestörten Darmflora und zum Schluss 6 Lebensmittel die deine Darmflora aufbauen.

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          Was ist die Darmflora?

          Unsere Darmflora ist eine Welt, in der Billionen von Bakterien und Mikroorganismen leben und zusammen die Abwehrkräfte unseres Körpers bilden. Der Begriff Darmflora umfasst sowohl die guten Darmbakterien, als auch schlechte Bakterien, Viren und Pilze.

          Die Darmflora befindet sich zum größten Teil im Dickdarm, wo sozusagen die restlichen Nährstoffe – die vom Dünndarm nicht verdaut werden können – von den Darmbakterien im Dickdarm aufgenommen und auch zersetzt werden, sodass sie für uns leichter aufzunehmen sind.

          Eine gesunde Darmflora beinhaltet viele gute Darmbakterien und wenig schlechte. Sind aber die schlechten Bakterien in der Überzahl, spricht man von einer gestörten Darmflora.

          Die Darmflora wird manchmal auch als, Mikrobiom oder Mikrobiota bezeichnet.

          Warum die Darmflora aufbauen?

          Es ist extrem wichtig die Darmflora aufzubauen, da eine zu schwache Darmflora dazu führt, dass unser Immunsystem nicht stark genug ist Krankheiten und schlechte Erreger, von unserem Körper abzuwehren. Bei einer gestörten Darmflora ist man anfälliger für Erkältungen, Fieber, Darmentzündungen und viele weitere Krankheiten. Selbst chronische Krankheiten wie Autoimmunerkrankungen oder Allergien sind oft Folgen, einer gestörten Darmflora.

          Weitere Folgen sind unangenehme Symptome wie Durchfall, Verstopfung und untere Bauchschmerzen – aber auch psychische Krankheiten. 

          Bei einer schwachen Darmflora können Bakterien und Schadstoffe dann, unsere Darmbarriere durchdringen und so in unseren Körper gelangen.

          Wenn man öfter krank ist und an typischen Symptomen leidet, ist es umso wichtiger die Darmflora wieder aufzubauen. 

          Wann die Darmflora aufbauen?

          Wenn du dich gesund und vielfältig ernährst, musst du dir keine Sorgen über deine Darmflora machen. Solange du nicht oft krank bist oder öfter an Symptomen leidest, ist bei dir noch alles in Butter. 

          Solltest du jedoch öfter krank sein oder dich plagen unangenehme Symptome in regelmäßigen Abständen, dann hast du höchstwahrscheinlich eine gestörte Darmflora und du solltest unbedingt anfangen deine Darmflora aufzubauen. 

          Auch nach einer Antibiotika Therapie ist es wichtig die Darmflora wieder aufzubauen, da durch die Einnahme von Antibiotika viele gute Bakterien aus unserer Darmflora verschwinden. 

          Wie lange dauert der Aufbau der Darmflora?

          Es ist pauschal schwer zu sagen wie lange es dauert, bis die Darmflora wieder aufgebaut ist, da die Darmflora jeder Person anders aufgebaut ist und jede Person eine andere Zusammensetzung der Darmbakterien hat. 

          Man kann jedoch davon ausgehen, dass es bis zu mehreren Wochen andauern kann, bis die Darmflora wieder stark genug ist. Am häufigsten werden Darmflora Aufbau Kuren von 3 bis 4 Wochen getätigt.

          Darmflora aufbauen - die 6 Lebensmittel

          Reden wir aber nicht mehr um den heißen Brei. Kommen wir nun zu dem Teil, der dich überhaupt dazu gebracht hat auf diesen Blogbeitrag zu kommen. Die 5 Lebensmittel, die deine Darmflora aufbauen.

          1. Haferflocken

          Haferflocken sind für mich persönlich, DAS perfekte Frühstück für eine gesunde Darmflora. 

          Haferflocken enthalten eine Menge Ballaststoffe. In 100 Gramm Haferflocken, sind rund 10 Gramm Ballaststoffe drin.

          Ballaststoffe sind wichtig für eine saubere Verdauung und schützen unsere Darmwand. Ballaststoffe dienen außerdem unseren Darmbakterien als Nahrungsquelle. So werden sie stark um gegen schlechte Erreger anzukämpfen.

          Haferflocken sind ideal, da man pro Tag 30 Gramm Ballaststoffe zu sich nehmen sollte und mit 100 Gramm Haferflocken am morgen, schon 1/3 seines Bedarfs gedeckt hat.

          2. Kefir

          Kefir enthält viele gute Bakterien die unsere Darmflora verbessern, vor allem aber kommen in diesem milchigen Getränk – wer hätte es gedacht – Milchsäurebakterien vor. Milchsäurebakterien helfen dabei, unsere Darmflora zu stärken und unsere Verdauung zu verbessern.

          Die türkische Sauermilch Ayran, kann man auch als Kefir bezeichnen.

          Aufgepasst: Laktose wird zwar überwiegend im Fermentationsprozess verbraucht, jedoch enthält Kefir immer noch eine kleine Menge an Laktose.

          3. Apfelessig

          Apfelessig gilt schon seit Generation als gesund und antibakteriell. Apfelessig wirkt  außerdem sehr entzündungshemmend, tötet schlechte Darmbakterien und sorgt für eine gesunde Verdauung. Täglich ein Glas Wasser mit einem Esslöffel Apfelessig reicht schon aus. 

          4. Apfel (Bio)

          Unter all den Obstsorten, sind Äpfel nahezu die besten für unsere Darmflora. Äpfel gelten als entzündungshemmend und antibakteriell. Dabei sollte man immer versuchen an Bio Äpfeln ranzukommen, denn diese enthalten weit aus mehr Vitamine und Mikroorganismen, als die nicht Bio Äpfel.

          Allgemein sollte man darauf achten sich am besten von Bioprodukten zu ernähren, denn diese enthalten viel mehr Bakterien, die unserem Mikrobiom zu gute kommen.

          5. Walnüsse

          Bei einer Studie konnte festgestellt werden, dass wenn man sich täglich von Walnüssen ernährt, dies die Population und die Vielfalt der Bakterienstämme erhöht.

          Die Population der Bakterienstämme Ruminociccus und Bifido stiegen am meisten an. Diese produzieren Buttersäure, die unsere Darmschleimhaut als Energiequelle dient, was das Risiko an Darmkrebs zu erkranken sinkt.

          6. Leinsamen, Flohsamen & Chiasamen

          Leinsamen, Flohsamen sowie auch Chiasamen sind sehr gut für unsere Verdauung. Sie quellen im Magen auf und bilden im Verdauungsprozess einen Schleim, der die abgestorbenen Bakterien und übergebliebenen Reste im Darm mit sich zieht. Dadurch können im Endeffekt, auch mehr gute Bakterien in deinen Darm kommen.

          Besuch beim Arzt

          Wenn du dir die meisten Beiträge zu Gesundheitsthemen durchließt, dann gibt es viele die dir empfehlen, am besten einen Arzt/Ärztin zu kontaktieren und diese Dinge mit Ihm/Ihr zu besprechen. 

          Das ist auch kein schlechter Rat. Ein Besuch beim Arzt sollte man immer tätigen. Aber die Gesundheit der Darmflora, hat man selbst in der Hand. Wenn man sich nicht gut ernährt und zu faul ist um Sport zu treiben, bringen auch hunderte Arztbesuche wenig.

          Wenn du es jedoch selbst versucht hast, deine Gesundheit zu verbessern und es immer noch nicht besser wird. Dann ist ein Arztbesuch unvermeidlich!

          Fazit

          Es ist für jeden sehr wichtig stets dafür zu sorgen, eine gesunde Darmflora zu haben. Nur mit einer starken Darmflora hat man ein starkes Immunsystem was genug Kraft hat schlechte Erreger und Viren zu bekämpfen. Mit einer gesunden, vielfältigen Ernährung und ausreichender Bewegung, bekommt die Darmflora viele verschiedene Darmbakterien, die dabei helfen Krankheiten abzuwehren.

          FAQ

          Die Darmflora ist eine Welt in der Billionen von Mikroorganismen leben und zusammen unsere Darmflora bilden. Eine gesunde Darmflora schützt uns vor Krankheiten.

          Es ist wichtig die Darmflora aufzubauen, denn eine zu schwache Darmflora führt dazu, dass wir öfter krank werden und diverse Symptome wie Durchfall und Verstopfung die Folgen sind.

          Wenn man öfter krank ist und unangenehme Symptome wie Durchfall, Verstopfung, Kopfschmerzen oder Fieber, in regelmäßigen Abständen vorkommen, sollte man unverzüglich die Darmflora aufbauen.

          Wie lange es braucht die Darmflora wieder aufzubauen ist bei jeder Person unterschiedlich. Häufig werden Darmflora Aufbau Kuren von 3 bis 4 Wochen getätigt.

          Die Darmflora kann man als großen Teil des ganzen Immunsystems betrachten. 80% unseres Immunsystems macht unsere Darmflora aus.

          Ist die Darmflora gestört, dann können diverse Krankheiten wie Darmentzündungen, Erkältung, Fieber und Symptome wie Kopfschmerzen, Verstopfung und Durchfall die Folgen sein.

          Diese Lebensmittel bauen unsere Darmflora auf:

          • Haferflocken
          • Kefir
          • Apfelessig
          • Äpfel
          • Walnüsse
          • Leinsamen, Flohsamen & Chiasamen

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